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Im Herbst 1959 bedient Air India Genf und Zürich je zweimal pro Woche. Diese Lockheed L-1049G Super Constellation wird im Dezember 1956 als VT-DIM an die indische Airline abgeliefert. Ab Ende 1961 bis zu einem Unfall auf dem Flughafen Bombay am 12. Januar 1983 ist sie anschiessend bei der Luftwaffe und der Navy Indiens im Einsatz.

Im Jahr 1959 ist El Al mit ihren Bristol Britannia 313 am Dienstag und Donnerstag auf Flügen zwischen Tel Aviv und Athen nach Zürich sowie Brüssel (DI) und Amsterdam (DO) zu sehen. Die 4X-AGB ist eine von vier Einheiten, die der israelische Flagcarrier 1957 und 1958 werksneu übernimmt, eine fünfte Britannia wird später vom Hersteller hinzu gemietet, nachdem ihr ursprünglicher Kunde Northeast Airlines aus den USA auf die Abnahme verzichtet.

Im Sommer 1959 fliegt Olympic Airways mit Douglas DC-6 viermal wöchentlich von Athen via Zürich nach Frankfurt. Die SX-DAH, eine DC-6 der ersten, kurzen Serie, ist nur von September bis Dezember 1959 bei der griechischen Gesellschaft im Einsatz, gemietet von der SAS.

SX-DAH

c/n: 43124

s/n: 126

Alex Frei September 1959 ZRH

Malév setzt die Ilyushin IL-14 HA-MAH auf der zweimal pro Woche durchgeführten Verbindung zwischen Budapest und Zürich ein. Die in der DDR in Lizenz gebaute Maschine wird am 17. Februar 1964 bei einem Hangarbrand in Budapest-Ferihegy zerstört.

Bereits seit August 1949 bedient JAT die Strecke von Belgrad nach Zürich. Während des Sommers 1959 sind die Convair 440 jeweils am Montag und am Samstag in Kloten zu sehen, so auch die YU-ADK.

Als BA 704 fliegt BOAC im Herbst 1959 jeden Samstag mit einer Bristol 175 Britannia wie der G-ANBB ab London-Heathrow via Zürich, Beirut, Karachi, Calcutta und Bangkok nach Singapur.

Die Curtiss C-46R Commando ist in Europa nur in Skandinavien als Passagierflugzeug erfolgreich, bei Transair Sweden, Fred Olsen Airtransport und später Fairflight und Tor-Air. Wegen mangelnder Reichweite werden Zürich und Basel-Mulhouse auf Flügen von Skandinavien nach Südeuropa oft für Tankstopps genutzt, so auch von der SE-CFE.

Auf dem Weg zum Warm-Up an der Pistenschwelle 28 passiert die knapp zehn Jahre alte Lufthansa Lockheed L-1049G Super Constellation D-ALEM die bei Fotografen beliebte Wiese am Ort des heutigen Frachthofs Ost am Flughafen Kloten. Bereits 1967 wird der elegante Prop abgebrochen, vom rasch heraufziehenden Jet-Zeitalter verdrängt und überflüssig gemacht.

Trans-Canada Airlines übernahm die DC-8-43 CF-TJB im Mai 1960 werksneu. Seit Juni 1964 firmiert Trans-Canada Airlines als Air Canada, und entsprechend trägt der mit Rolls-Royce Convay-Triebwerken ausgerüstete Jet die zugleich mit dem Namenswechsel eingeführte, bekannte rote Bemalung. Transvalair wird die Maschine im Juni 1977 erwerben und nach Sion überfliegen, wo sie als Ersatzteilspender ausgeschlachtet wird.

CF-TJB

c/n: 45443

s/n: 18

Peter Frei März 1965 ZRH

Die von KLM für VIASA Venezuelan International Airways eingesetzte DC-8-53 PH-DCH «Orville Wright» trägt die Farben der Partnergesellschaft nur auf einer Seite. Am 29. Juni 1968 wird sie während Wartungsarbeiten in einem KLM-Hangar in Amsterdam durch Feuer komplett zerstört. Ursache ist die Explosion eines Treibstofftanks, ausgelöst beim Wechseln einer Treibstoffpumpe.

PH-DCH

c/n: 45383

s/n: 120

Peter Frei März 1965 ZRH
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