1926-2026 ¦ 100 Jahre Lufthansa
Die Marke Lufthansa geht auf die Deutsche Luft Hansa AG zurück, die am 6. April 2026 durch den Zusammenschluss des Deutschen Aero Lloyd sowie der Junkers Luftverkehr gegründet, aber nach dem Krieg als Unterstützerin des Nazi-Regimes von den Aliierten aufgelöst wurde. Ihre Nachfolgerin, die heutige «neue» Lufthansa, nahm nach Wiedererlangen der deutschen Lufthoheit am 1. April 1955 den Betrieb auf. Erleben sie aus diesem Anlass 100 Jahre «Lufthansa» in unserer umfangreichen Bildergalerie.
- 1926-2026 ¦ 100 Jahre Lufthansa
- 1961-2025 ¦ BAe 748 und BAe ATP
- 1966-2023 ¦ Die CSA im Rückblick
- 1969-1978 ¦ Erinnerungen an die SATA
- 1986-2025 ¦ Frachter in LUX und LGG
- 1990-2025 ¦ Boeing 757 bei Condor
- 1992 ¦ Wie einst im Mai in ZRH
- 1993 ¦ Bündelitag am EuroAirport
- 1993 ¦ Sylvester in Las Vegas-McCarran
- 1995-1998 ¦ Western Pacific Airlines
- 1995-2025 ¦ 30 Jahre Edelweiss
- 1995-2025 ¦ EasyJet feiert 30 Jahre Bestehen
- 2024 ¦ Luxembourg Defence Days
- 2024 ¦ Stanserhorn Oldtimer Flugschau
- 2024 ¦ Toronto Pearson Airport
- 2025 ¦ Abschied der DC-8 bei Samaritan's Purse
- 2025 ¦ Nachlese zum WEF 2025
- 2026 ¦ Nachlese zum WEF 2026
Auch die Junkers G-24Ge D-879 «Pluto» gehörte in der Vorkriegszeit zu den regelmässigen Besuchern auf dem Basler Sternenfeld. Luft Hansa betrieb insgesamt 26 Einheiten des für neun Passagiere ausgelegten Flugzeugs. c/n: J0902 | |
Ab 1931 fliegt Luft Hansa im Sommer von Amsterdam via Essen – Köln – Frankfurt a.M. – Mannheim linienmässig nach Basel-Sternenfeld. Eingesetzt werden zunächst Rohrbach VIII Roland wie die D-1124. c/n: 27 | |
Vom 1. April bis 31. Oktober 1935 betrieb die Deutsche Luft Hansa in Zusammenarbeit mit der Swissair mit Junkers Ju 52/3m die Strecke zwischen Basel-Sternenfeld, Frankfurt am Main, Köln und Amsterdam. Als damals modernstes Fluggerät kam etwa die Junkers Ju-52/3m D-2649 zum Einsatz. Sie wurde im September 1933 ausgeliefert und im Juli 1934 nach dem neuen Immatrikulationsschema in D-AJUX umregistriert. Am 19.9.36 verunfallte sie in Frankfurt am Main. c/n: 4028 | |
Die Convair 440 Metropolitan D-ACEF führte 1955 den Erstflug der «neuen» Lufthansa durch, der von Hamburg nach Frankfurt führte. Bis zu ihrem Verkauf an General Air im Frühjahr 1969 stand sie auf den Europastrecken im Einsatz, somit natürlich auch auf Flügen in die Schweiz. | |
Die Convair 440 Metropolitan D-ACIB stiess 1957 zur Lufthansa-Flotte. 1968 wurde sie an Air Algérie verkauft, die sie durch den Umbau auf Rolls-Royce Dart Propellerturbinen zur Convair 640 modifizierte. | |
Im Gegensatz zu ihren Schwestern hat die Lufthansa L-1049G Super Constellation D-ALIN, die 1955 den Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau flog, bis heute überlebt. Sie ist in der Flugzeugausstellung P. Junior in Hermeskeil erhalten geblieben und kann dort von Innen und Aussen besichtigt werden. | |
Die eleganten Langstreckenflugzeuge des US Herstellers Lockheed ermöglichten Lufthansa in der Nachkriegszeit den Aufbau eines interkontinentalen Netzwerks. Insgesamt zehn Lockheed L-1049G «Super Constellation» und vier grössere, aber auch problemanfälligere Lockheed L-1649A «Starliner» flogen für den Kranich. Die 1955 gebaute L-1049G «Super Constellation» D-ALEM wurde nach dem Eintreffen der ersten Boeing-Jets von den prestigeträchtigen Langstreckenrouten verdrängt und stand noch bis 1967 auf Europastrecken im Einsatz, anschliessend wurde sie nach nur zwölfjähriger Einsatzzeit verschrottet. Bei der heute am Besucherpark des Flughafens München ausgestellten «Super Constellation» mit dem selben Kennzeichen D-ALEM handelt es sich um eine ehemalige Air France «Connie», die zuletzt bei Air Fret flog und anschliessend in Düsseldorf, Frankfurt und nun München als Ausstellungsstück hergerichtet wurde. | |
Insgesamt elf Vickers Viscount 814, darunter die D-ANAD, flogen ab 1957 auf den Europastrecken der Lufthansa. 1975 wurde sie als SE-FOX an Skyline Sweden veräussert. | |
Die Vickers 814 Viscount D-ANAM der Lufthansa stiess im April 1959 zur Europaflotte des Kranichs. Nach ihrer Ausmusterung im Juli 1970 wurde sie von Lufthansa Technik in Hamburg zur Ausbildung von Flugzeugmechaniker-Lehrlingen genutzt - eine Rolle, die heute die Boeing 737-530 D-ABIA inne hat - und schliesslich 1976 der Familie P. Junior übergeben, die sie heute in ihrer öffentlichen Flugzeugsammlung in Hermeskeil pflegt und ausstellt. | |
Die 1964 gebaute Lufthansa Boeing 707-330B D-ABOT ging am 20. Dezember 1973 bei einer Bruchlandung am Flughafen Delhi-Indira Gandhi verloren, glücklicherweise ohne Verlust an Menschenleben. |
