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Die Boeing 707-321 G-AYSL stiess für die Sommersaison 1971 zur Flotte der Dan-Air London. Neben Charterflügen in eigener Regie wurde sie zeitweise auch an Dritte vermietet. Sie wurde schliesslich 1978 an einen Broker in Miami verkauft, blieb jedoch bis zum Abbruch 1982 auf der Dan-Air Basis in Lasham abgestellt.

G-AYSL

c/n: 17599

s/n: 71

Sammlung Andy Herzog Sommer 1972 LGW

TEA war die wohl bekannteste Charterairline Belgiens. Zunächst setzte sie eine Flotte von acht Boeing 707 und Boeing 720 ein, darunter die ursprünglich für Aer Lingus gebaute Boeing 720-048 OO-TEB.

Das Reisebüro Clarkston Travel Group benannte seine Airline-Tochter Autair 1970 in Court Line um und versah ihre Flotte von zwei Lockheed L-1011 TriStar und 15 BAC 1-11-500, darunter die G-AXML, mit unterschiedlichen Pastelltönen. 1974 ging das Reisebüro in Konkurs und riss die Airline-Tochter mit in die Insolvenz.

Zunächst mit vier Bristol Britannia am Start, setzte Air Spain ab 1971 insgesamt sechs von Eastern Air Lines gemietete DC-8-21 ein, darunter die EC-CDA.

EC-CDA

c/n: 45429

s/n: 82

Guido E. Bühlmann September 1974 BSL

Die Sud Aviation SE-210 Caravelle 3 der Air Charter International, darunter die F-BJTI, behielten die Farben der Mutter Air France, aus deren Beständen sie zur Chartertochter transferiert wurden.

Den Einstieg ins Jet-Zeitalter unternahm die 1951 gegründete Transair Sweden 1967/68 mit der Einflottung von drei werksneuen Boeing 727-134, darunter die SE-DDB. 1979 folgte eine vierte Einheit aus Lufthansa-Beständen.

Dan-Air London betrieb gesamthaft 47 De Havilland DH.106 Comet, die sie von verschiedenen Vorbesitzern aufkaufte. Die Comet 4C G-BDIF stiess relativ spät im August 1975 hinzu und wurde bereits 1979 stillgelegt. Sie stammte aus Beständen der Sudan Airways.

Am 1.1.1977 fusionierten die beiden Charteranbieter Bavaria Fluggesellschaft und Germanair, ehemals Südflug, zur Bavaria Germanair. Der Airbus A300B4-103 D-AMAX führt hier in der Grundbemalung der Germanair, wo er den Namen «Maximilian» trug, einen Charterflug in den Mittelmeerraum durch, höchstwahrscheinlich nach Malta. Nach nur zwei Jahren wurde Bavaria Germanair ihrerseits von Hapag-Lloyd aufgekauft, wo die D-AMAX bis Ende 1986 weiterflog.

Mit zwei Beech 18 für Taxi- und Charterflüge wurde Alisarda 1963 auf Sardinien aus der Taufe gehoben. Sie baute ihre Aktivitäten – teilweise finanziert von Geldern der Aga Khan-Stiftung – mit der Einführung einer Flotte von Douglas DC-9 wie die DC-9-14 I-SARV schrittweise aus und wurde zu einem saisonalen Zubringer für die Urlaubsresorts auf der smaragdgrünen Insel.

I-SARV

c/n: 45706

s/n: 61

Sammlung Andy Herzog 21.7.1978 ORY

Die Sud Aviation SE-210 Caravelle 6N F-BYAI stiess 1978 zur Flotte der in Paris Orly beheimateten Aero Tour. Nach der Betriebseinstellung im Frühjahr 1981 gelangte sie zu Corse Air International, bevor sie als Trainingsobjekt der Flughafenfeuerwehr Orly endete.

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