Bild 1 - 10 (von 29)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »

Bereits 1924 gegründet als LIAT Leeward Island Air Transport gehört das Unternehmen heute den beiden Regierungen von Antigua (30%) und Barbuda (70%) und bedient diverse Inseln in der Karibik. In den frühen 1970er Jahren kamen auch Hawker Siddeley 748 zum Einsatz wie die VP-LIK am Flughafen San Juan in Puerto Rico.

Nur gerade 22 Jahre konnte sich Air BVI von den Britischen Jungferninseln (englisch: British Virgin Island) auf dem hartumkämpften Markt halten, bevor sie den Betrieb einstellen musste. Nebst Douglas DC-3 und Britten-Norman BN-2 Islander setzte Air BVI auch die leistungsstarken Hawker Siddley HS 748-1A auf ihrem Streckennetz ein. Im Bild die offensichtlich von Dan-Air London angemietete VP-LVO vor einer weiteren Rotation am Flughafen Miami.

Auf Zubringerflügen für Lufthansa betrieb DLT ab 1981 sechs werksneue BAe 748-2B, die sie bis 1988 an British Airways weiter veräusserte. Ausweichlandungen aus dem nebelverhangenen Zürich führten die D-AHSD und mehrere ihrer Schwestern im Dezember 1986 immer wieder einmal an den EuroAirport Basel

Die in Nassau beheimatete Bahamasair ist eine der ältesten Airlines im karibischen Raum, die heute noch existiert. Nebst einigen Zielen im Südosten der USA bedient sie vorwiegend Destinationen in der Karibik und in Zentralamerika. Zwischen 1979 und 1993 kamen neben Boeing 737-200 bis zu fünf BAe 748 zum Einsatz, hier die BAe 748-2A C6-BEF kurz vor ihrem Start in Nassau.

Mit insgesamt 21 verschiedenen Einheiten in ihrem Bestand gehörte Dan-Air London zu den wichtigsten Nutzern der Hawker-Siddeley H.S.748 respektive BAe 748. Die 1961 gebaute G-ARAY kam nach mehreren Besitzerwechseln über Aeropostal Venezuela, Varig Brasil, LIAT, Philippine Airlines und Maersk Air 1969 zu Dan-Air. Dort wurde sie auf Inlandflügen sowie Flügen auf die Kanalinseln genutzt, kam aber auch auf der Linienverbindung von London Gatwick nach Bern Belp zum Einsatz, die je nach Saison bis zu dreimal täglich angeboten wurde.

Zur Abdeckung ihrer Transportbedürfnisse erwarb die belgische Luftwaffe 1975/76 insgesamt drei BAe 748-2A, die sie unter der Bezeichnung H.S. 748-288LFD einsetzte,darunter die CS-02.

Kel Air mit Basis in Nizza betrieb zwischen 1986 und 1990 drei BAe 748-2A, darunter die F-GHKL, auf ad-hoc Charterflügen.

Erst auf den zweiten Blick fällt auf, dass die Bae 748-2A C-GYMX der First Air nicht in den Hausfarben der kanadischen Airline, sondern noch in der sehr ähnlichen Grundbemalung der Air Pacific aus Fiji unterwegs ist, was sich am deutlichsten in der Gestaltung des Hecks mit einer an die Meeresbrandung erinnernden Form manifestiert.

Air Manitoba diente bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1994 in erster Linie der Versorgung kleiner Kommunen und Siedlungen der indianischen Urbevölkerung im Norden Manitobas. Ihre sieben BAe 748-2A, darunter die C-FAGI, transportierten dabei sowohl Passagiere wie auch Fracht.

Auch die im hohen Norden Nordwest-Kanadas tätige First Air war ein Powernutzer der Bae 748-Familie. Zwar war die Flotte mit acht Einheiten, darunter die Bae 748-2A C-GDUN, nicht vergleichbar mit der Dan-Air-Flotte, doch führten die Flugzeuge der First Air Linienflüge über weite Distanzen, teilweise mit mehreren Zwischenlandungen durch, um Querverbindungen im dünn besiedelten arktischen Norden des Staates sicherzustellen.

Bild 1 - 10 (von 29)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »