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Dieses Unikat einer SATA Lockheed L-1011-100 Tristar zeigt das Modell im Massstab 1:100 vom Herstellers Lockheed Corp. Das der SATA bei Vertragsschluss für die geplante Lieferung zweier ex PSA Pacific Southwest TriStar überreicht wurde. Leider konnte SATA die beiden Tristar, zur Auslieferung 1979 vorgesehen, nicht mehr übernehmen.

Während ihrer gut zehnjährigen Einsatzzeit war die DC-8-72CF N782SP mehrmals am Stuttgarter Flughafen zugegen, unter anderem auch Ende August 2021.

Auf der Einstiegsseite der Western Pacific Boeing 737-317 N946WP warb die Destination Durango für die in der Sommersaison regelmässig verkehrenden Wildwest-Dampfzüge der schmalspurigen Durango&Silverton Railroad, einem Relikt des einst ganz Colorado überziehenden Netzes der bekannten D&RGW Denver & Rio Grande Railroad.

Die Boeing 737-317 N946WP der WestPac warb auf der rechten Rumpfseite für das Wintersport-Gebiet «Purgatory Resort» bei Durango, dessen daramatisch klingender Name wörtlich übersetzt «Fegefeuer-Urlaubsanlage» bedeutet. Den Freestyle-Skifahrer scheint die höllische Verheissung nicht zu stören.

Eine weitere saisonale Eigenwerbung auf der Boeing 737-3Y0 N962WP war das «Super Summer Saver Jet»-Design während der Sommersaison 1995.

Mehrere Casino-Betreiber nutzten die Möglichkeit, auf einem der Western Pacific-Flugzeuge Werbung für ihre Vergnügungstempel zu machen. Das Stardust Casino aus Las Vegas etwa warb mit einem seiner Revue-Girls im Heck der Boeing 737-301 N301AU. 

Die im ungewohnt winterlichen Berlin-Tegel posierende Boeing 707-458 D-ABOC ist kein originales Lufthansa-Flugzeug, denn zu Zeiten der Boeing 707 waren dem Kranich unter dem Vier-Mächte-Statut Flüge nach Berlin gar nicht erlaubt. Vielmehr handelt es sich bei ihr um die ehemalige 4X-ATB der El Al, die nach der Wende als Geschenk der Israelis am ehemaligen Westberliner Flughafen ausgestellt wurde. Erst 2022 wurde sie, inzwischen arg zerfallen, abgebrochen.

D-ABOC

c/n: 18071

s/n: 216

Sammlung Andy Herzog Februar 1989 TXL

Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau.

D-ABFW

c/n: 22127

s/n: 745

Sammlung Andy Herzog August 1988 MUC

Die in Nassau beheimatete Bahamasair ist eine der ältesten Airlines im karibischen Raum, die heute noch existiert. Nebst einigen Zielen im Südosten der USA bedient sie vorwiegend Destinationen in der Karibik und in Zentralamerika. Zwischen 1979 und 1993 kamen neben Boeing 737-200 bis zu fünf BAe 748 zum Einsatz, hier die BAe 748-2A C6-BEF kurz vor ihrem Start in Nassau.

Nur gerade 22 Jahre konnte sich Air BVI von den Britischen Jungferninseln (englisch: British Virgin Island) auf dem hartumkämpften Markt halten, bevor sie den Betrieb einstellen musste. Nebst Douglas DC-3 und Britten-Norman BN-2 Islander setzte Air BVI auch die leistungsstarken Hawker Siddley HS 748-1A auf ihrem Streckennetz ein. Im Bild die offensichtlich von Dan-Air London angemietete VP-LVO vor einer weiteren Rotation am Flughafen Miami.

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