Nur gerade drei Boeing 737 Classic flogen zur Jahrtausendwende in den Farben der türkischen EuroSun Airlines. Neben zwei ex Transavia Boeing 737-3K2 stiess als letzte im Juni 2000 die ehemalige British Airways und AeroPeru Boeing 737-236 Adv. TC-ESC zur Flotte.
Bei der Boeing 737-222 F-GYAL der Air Mediterranée handelt es sich um ein bereits 1968 für United Airlines gebautes Flugzeug aus den Anfängen der Boeing 737-Produktion, das die auf ethnische Strecken nach Nordafrika und Urlaubsflüge spezialisierte Fluglinie im Frühjahr 2000 von AirTran erwarb. Bereits im Mai 2002 wurde sie ausser Dienst gestellt und in Perpignan verschrottet.
Im europäischen Markt ersetzte European Aviation ihre BAC 1-11 bis zur Jahrtausendwende schrittweise mit gebrauchten Boeing 737-200, darunter etwa die von Sabena stammende Boeing 737-229 Adv. G-CEAD. Sie trägt das EAL European Airlines Logo, welches die European Aviation-Gruppe gerne bei ACMI-Einsätzen für andere Airlines nutzte.
Einige Boeing 737-230 Adv. der Lufthansa «schafften» es noch ins weiss/graue Design der frühen 1990er Jahre, so auch die D-ABMC, die deutlich erkennbar mit zusätzlichen Schalldämpfern an den Triebwerken nachgerüstet wurde, um einen Einsatz unter strengen «Stage III» Lärmregeln zu ermöglichen.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: Einige der altgedienten Boeing 737-200 der United Airlines erhielten ab 1993 noch die neue Bemalung in blau und grau, so auch die Boeing 737-291 Adv. N996UA.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, der Mainline-Mix: America West Airlines baute Las Vegas ab Ende der 1980er Jahre zu ihrem zweiten Hub neben der Heimat-Basis Phoenix, Arizona, aus. Die Boeing 737-275 Adv. C-GCPW mietete sie zusammen mit zwei Schwestermaschinen von Canadian Airlines International hinzu.
Backtrack - Sylvester 1993 in Las Vegas-McCarran, die Zubringer und Exoten: Wegen ihres Funkrufzeichens «Janet» ist EG&G Special Projects Division gelegentlich auch unter dem Namen Janet Airlines bekannt. Bei der Organisation handelt es sich um eine Vertragspartnerin der US Luftwaffe, die planmässige Personal-Shuttleflüge zu den oft abgelegenen militärischen Versuchsbasen und Schiessplätzen im Südwesten der USA durchführt. Ihre Boeing 737-253 Adv. N5176Y ist streng genommen eine für die US Air Force gebaute T-43A, äusserlich aber nicht vom zivilen Modell zu unterscheiden.
EAS Europe Aero Service führt zu Beginn der 1990er Jahre ein Rebranding durch und tritt neu als EAS Europe Airlines am Markt auf. Dazu gehört auch ein neuer Anstrich in gelb und blau, der die frühere weiss/rote Farbgebung ersetzt. Die Boeing 737-2S3 Adv. F-GHXL wartet noch darauf, dass sie die neuen Aufschriften erhält, die die Bemalung komplettieren.
Die insgesamt nicht weniger als 47 Boeing 737-230 in Diensten der Lufthansa wurden grösstenteils als Nachfolgemuster der Boeing 737-100 erworben. Sie alle gehörten der verbesserten Version 200 Adv. an, die über leistungsstärkere Triebwerke, mehr Treibstoffkapazität und ein höheres Startgewicht verfügte.
Bisher wurden alle Flugzeuge, die von Betreibern im britischen Überseegebiet Gibraltar betrieben wurden, im nationalen Luftfahrtregister Grossbritanniens eingetragen. Dies galt etwa auch für die bis 2008 altive GB Airways - GB steht dabei für Gibraltar, und nicht etwa für Great Britain - deren Boeing 737-236 Adv. hier auf einem winterlichen Skicharter von London-Gatwick nach Genf das britische Kennzeichen G-BGDB trägt.