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In unregelmässigen Abständen, aber in der Regel - ohne Gewähr - einmal pro Monat kommt eine Boeing E3A Sentry AWACS der Nato nach Luxemburg und macht hier bis zu einem Dutzend Touch & Go Trainingsanflüge. Hier verbreitet die LX-N90448 als NATO-40 beim Überflug der Piste 06 des Flughafens Findel akustisch die Geräuschkulisse der zivil längst verschwundenen Boeing 707, auf deren Zelle die E3A Sentry aufgebaut ist. | |
Die letzte reguläre Verbindung, die Kuwait Airways nach Zürich unterhielt, war eine nach dem Ende des ersten Irak-Krieges aufgebaute Frachtlinie, mit der zum Wideraufbau des Landes benötigte Güter transportiert wurden. Die zunächst wöchentlichen, später 14-täglichen Cargo-Flüge wurden zumeist sonntags oder montags mit drei von TMA of Lebanon gemieteten Boeing 707C durchgeführt, die jeweils die vollen Kuwait Airways-Farben erhielten. Neben der Boeing 707-327C OD-AGX landeten so auch ihre zwei Schwestern OD-AGS und OD-AGY zwischen Ende 1991 und Herbst 1993 regelmässig nachmittags in Zürich. | |
Noch setzte MEA Middle East Airlines auf der Zürich-Strecke die Boeing 707 ein, hier die Boeing 707-347C OD-AGU. Zunehmend traten zwar gemietete Airbus A310 an ihre Stelle, doch waren bis 1995 sporadisch auch Boeing 707 am Zürcher Fingerdock B anzutreffen. | |
Die letzte gross angelegte Sanierung der Hauptpiste 15/33 - damals noch mit 16/34 bezeichnet - am EuroAirport Basel/Mulhouse liegt bereits längere Zeit zurück: Im August 1991 wurde sie ebenfalls vollständig gesperrt und während 18 Tagen saniert, wozu auch das Aufbringen eines neuen Belags gehörte. Einen Tag nach der Wiedereröffnung des Flugbetriebs startet die Okada Air Boeing 707-355C 5N-AOQ in einer Zementstaub-Wolke zum Rückflug nach einem ihrer periodischen Frachtcharter aus Accra, die aufgrund der üblichen Ladung unter den Flugzeugspottern als «Ananas-Flüge» bekannt waren. | |
Etwa im Frühsommer 1984 erhielt die Boeing 707-321B F-BSGT im Rahmen einer Grundüberholung neu gestaltete, grössere Point Air Aufschriften, die sie bis zu ihrem Ausscheiden aus der Flotte trug. | |
Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft. | |
Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.
Sammlung Andy Herzog September 1979 LHR | |
SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.
Werner Soltermann Dezember 1978 BSL | |
Die Boeing 707-430 D-ABOD gehörte zur ersten Tranche von vier Boeing 707, mit denen Lufthansa den Einstieg ins Jetzeitalter wagte. Sie gehörte zur eher seltenen Gruppe von Boeing 707, die von britischen Rolls-Royce Conway-Triebwerken - erkennbar an den markanten Schalldämpfern - anstelle der üblichen amerikanischen Pratt&Whitney JT3A respektive JT3D angetrieben wurden. Nach ihrer Ausmusterung bei Lufthansa diente die D-ABOD bei Lufthansa Technik in Hamburg als Ausbildungsflugzeug, bevor sie dem Flughafen als Ausstellungsstück geschenkt wurde. Während der Covid-19-Pandemie wurde entschieden, die vom Zahn der Zeit angenagte D-ABOD trotz ihrer historischen Bedeutung aus Kostengründen zu verschrotten, worauf sie im April 2021 abgebrochen wurde. |
