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Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor.

N767AB

c/n: 17682

s/n: 104

Sammlung Andy Herzog Frühjahr 1979 TXL

SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.

Als erster Jet der Lufthansa wurde die Boeing 707-430 D-ABOB «Hamburg» am 2. März 1960 ausgeliefert. Am 17. März führte sie den ersten kommerziellen Einsatz mit einem Flug von Hamburg via Frankfurt nach New York durch.

D-ABOB

c/n: 17718

s/n: 90

Karl Freund August 1974 ZRH

Im Laufe ihrer Einsatzdauer erhielten die Boeing 707-330B der Lufthansa das erneuerte, klassische Bemalungsdesign der 1970er Jahre mit dem bekannten dottergelben Logo im Heck, so auch die D-ABUK.

D-ABUK

c/n: 18931

s/n: 482

Karl Freund September 1973 ZRH

Bei genauem Hinsehen lässt sich im vorderen Rumpfbereich das Frachttor der Lufthansa Boeing 707-330C D-ABUE «America» erkennen, die ihre Nutzung als Frachter verrät. 1977 wurde sie an die Tochter German Cargo abgegeben, wo sie bis 1985 im senfgelben Kleid weiter weltweite Frachtrouten bediente.

D-ABUE

c/n: 18932

s/n: 477

Karl Freund 11.6.1973 LIM

Die Boeing 707-321 G-AYSL stiess für die Sommersaison 1971 zur Flotte der Dan-Air London. Neben Charterflügen in eigener Regie wurde sie zeitweise auch an Dritte vermietet. Sie wurde schliesslich 1978 an einen Broker in Miami verkauft, blieb jedoch bis zum Abbruch 1982 auf der Dan-Air Basis in Lasham abgestellt.

G-AYSL

c/n: 17599

s/n: 71

Sammlung Andy Herzog Sommer 1972 LGW

Beinahe scheint es, als würde die Boeing 707-330B D-ABUG extra für den Fotografen im äussersten Winkel des Rollwegs Alpha posieren, um eine optimale Ausleuchtung durch die Nachmittagssonne zu gewährleisten. Nach einem Terroranschlag auf eine El Al Boeing wurde die als Standort für das Bild genutzte, unmittelbar am Rollfeldrand gelegene Wiese gesperrt und später überbaut.

D-ABUG

c/n: 18929

s/n: 461

Karl Freund Juli 1969 ZRH

Bereits mit den neuen Titeln und dem vereinfachten Zierstreifen der 1970er Jahre, aber noch mit dem alten Hecklogo des ursprünglichen Lufthansa-Design beginnt die Boeing 707-330B D-ABUM ihren Startlauf auf der Piste 28 am Flughafen Kloten.

D-ABUM

c/n: 19316

s/n: 547

Karl Freund 18.5.1968 ZRH

Die Boeing 707-330B D-ABUH flog von Januar 1966 bis April 1982 bei Lufthansa, bevor sie als Z-WKU an Air Zimbabwe veräussert wurde. Dort diente sie noch bis 1998 weiter als Passagierjet.

D-ABUH

c/n: 18930

s/n: 464

Karl Freund 23.3.1968 ZRH

Die Boeing 707-430 D-ABOD gehörte zur ersten Tranche von vier Boeing 707, mit denen Lufthansa den Einstieg ins Jetzeitalter wagte. Sie gehörte zur eher seltenen Gruppe von Boeing 707, die von britischen Rolls-Royce Conway-Triebwerken - erkennbar an den markanten Schalldämpfern - anstelle der üblichen amerikanischen Pratt&Whitney JT3A respektive JT3D angetrieben wurden. Nach ihrer Ausmusterung bei Lufthansa diente die D-ABOD bei Lufthansa Technik in Hamburg als Ausbildungsflugzeug, bevor sie dem Flughafen als Ausstellungsstück geschenkt wurde. Während der Covid-19-Pandemie wurde entschieden, die vom Zahn der Zeit angenagte D-ABOD trotz ihrer historischen Bedeutung aus Kostengründen zu verschrotten, worauf sie im April 2021 abgebrochen wurde.

D-ABOD

c/n: 17720

s/n: 115

Karl Freund 13.5.1967 FRA
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