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Ägypten war ein fruchtbarer Boden für zahlreiche, oft kurzlebige Charterairlines. Zu den weniger bekannten unter ihnen gehörte Heliopolis Airlines, die den Betrieb 1996 mit einem einzigen Flugzeug aufnahm, der McDonnell Douglas MD-83 SU-ZCA. Bereits im Jahr 2000 wurde Heliopolis vom Reisekonzern Flash Group aufgekauft und unter der Marke Flash Airlines neu lanciert.

Nur gerade ein knappes Jahr lang war Akdeniz Airlines aktiv, die mit drei aus Eastern Airlines-Beständen erworbenen Airbus A300B4-103 an den Start ging. Die TC-TKC ex N212EA war gar nur von Juni bis Oktober 1995 aktiv, bevor sie in die USA retourniert und schliesslich 2001 abgebrochen wurde.

Air Anglia wurde 1970 gegründet, um im Osten des Vereinigten Königreichs regionale Liniendienste anzubieten. Schnell wurde das Geschäftsmodell auch auf Charterflüge ausgeweitet, insbesondere an den im Linienverkehr ruhigen Wochenenden. So landet die Fokker 27-200 G-BDVT an einem Samstag Nachmittag am Rheinknie. Im folgenden Jahr entstand aus der Fusion von Air Anglia, Air Westward und Air Wales die in Stansted beheimatete Regionalairline Air UK.

SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.

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