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First Air erwarb die BAe 748-2A C-GGNZ von Air Creebec und setzte sie zunächst noch in den Grundfarben der Liaison Air Canada ein. Sie ist soeben aus Yellowknife kommend mit einer Zwischenlandung in Fort Simpson auf dem dreimal wöchentlich angebotenen Linienflug in Whitehorse am Yukon gelandet. Der Linienflug quer durch den hohen Norden kostete für einen zum Volltarif reisenden Touristen, der damit die vergünstigten Tickets der Einheimischen quersubventionierte, zwar deutlich mehr als der Linienflug von Europa via Vancouver nach Whitehorse, ersparte aber den weiten Umweg via Vancouver und Edmonton inklusive Übernachtung...

Nach der Betriebseinstellung der Air Manitoba gelangte die BAe 748-2A C-FAGI zu Air North in Whitehorse. Da ihre beiden Schwestern C-FYDY und C-FYDU aus Beständen der Mount Cook Airline (Neuseeland) stammten und bei Air North zunächst deren Grundfarben behielten, wurde auch die C-FAGI analog bemalt, obwohl sie gar nie bei Mount Cook diente. Mit den drei Einheiten des Musters ersetzte Air North ihre vier DC-3, die sie als letzte Airline weltweit noch bis Ende 1994 auf internationalen Linienflügen auf den Strecken Whitehorse – Dawson – Fairbanks und Whitehorse – Juneau einsetzte.

Mit ihren drei BAe 748-2A bot Intensive Air ad.hoc Charterflüge für Reisegruppen oder Firmen an. Die ZS-XGY weist mit einem Sticker darauf hin, dass sie im Auftrag des schwedischen Autobauers unterwegs ist.

Waltair Aviation war eine auf Frachtcharter spezialisierte Fluggesellschaft in der Demokratischen Republik Kongo (Kongo Kinshasa). Neben ihrer einzigen HS.780 Andover C.3 9Q-CPW setzte sie als eine der letzten Airlines weltweit bis zum Entzug ihrer Betriebsbewilligung 2005 vier Caravelle ein, darunter drei der sechs jemals gebauten Caravelle 11R mit grossem seitlichen Frachttor.

Aus der zivilen HS.748 leitete Hawker Siddeley die HS.780 Andover für militärische Zwecke ab, die nie ein eigenes ziviles Typenzertifikat erhielt, insbesondere in Afrika aber zivile Nutzer fand. Gegenüber dem Ausgangsmodell weist sie ein hochgezogenes Heck sowie ein geändertes Fahrwerk auf. Die Andover C.1 3C-JJX wurde von der amerikanischen Hilfsorganisation Jesus Alive Ministries auf Hilfsflügen betrieben.

Air Katanga aus der demokratischen Republic Kongo erwarb 1999 die HS.780 Andover C.1 9Q-CVC aus Beständen der Royal New Zealand Air Force.

Die HS.780 Andover C.1 NZ7621 ist heute im Museum der Luftwaffe Neuseelands auf der ehemaligen Trainingsbasis Christchurch Wigram ausgestellt.

Air North behielt ihre BAe 748 noch bis Januar 2021 in Betrieb, wobei die Flotte auf fünf Einheiten anwuchs und anstelle der Mount Cook-Grundbemalung das neue Design der Air North angebracht wurde, das ihre Rolle als Airline des Yukon prominent hervorhob. Die Turboprops kamen dabei sogar neben den Boeing 737 der Air North auch auf den Anschlussflügen nach Vancouver zum Einsatz.

British World Airlines ging 1993 aus der Fusion von British Air Ferries und Baltic Airlines hervor. Sie erwarb sechs werksneue Bae ATP, die sie auf eigenen Charterflügen und im ACMI-Geschäft für andere Airlines des Vereinigten Königreichs betrieb. Ein ad-hoc Charterflug in Zusammenhang mit einem Konzert brachte sie als seltenen Gast an den Zürcher Flughafen.

Als einziger US-Kunde erwarb Air Wisconsin zehn BAe ATP, die sie unter der Marke United Express auf Zubringerflügen ab Chicago-O'Hare einsetzte. In der grau/blauen Bemalung der späten 1990er Jahre steht die N856AW zur Jahrtausendwende in Kingman, Arizona, und wartet auf einen Käufer.

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