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Die eleganten Langstreckenflugzeuge des US Herstellers Lockheed ermöglichten Lufthansa in der Nachkriegszeit den Aufbau eines interkontinentalen Netzwerks. Insgesamt zehn Lockheed L-1049G «Super Constellation» und vier grössere, aber auch problemanfälligere Lockheed L-1649A «Starliner» flogen für den Kranich. Die 1955 gebaute L-1049G «Super Constellation» D-ALEM wurde nach dem Eintreffen der ersten Boeing-Jets von den prestigeträchtigen Langstreckenrouten verdrängt und stand noch bis 1967 auf Europastrecken im Einsatz, anschliessend wurde sie nach nur zwölfjähriger Einsatzzeit verschrottet. Bei der heute am Besucherpark des Flughafens München ausgestellten «Super Constellation» mit dem selben Kennzeichen D-ALEM handelt es sich um eine ehemalige Air France «Connie», die zuletzt bei Air Fret flog und anschliessend in Düsseldorf, Frankfurt und nun München als Ausstellungsstück hergerichtet wurde.

Auf dem Weg zum Warm-Up an der Pistenschwelle 28 passiert die knapp zehn Jahre alte Lufthansa Lockheed L-1049G Super Constellation D-ALEM die bei Fotografen beliebte Wiese am Ort des heutigen Frachthofs Ost am Flughafen Kloten. Bereits 1967 wird der elegante Prop abgebrochen, vom rasch heraufziehenden Jet-Zeitalter verdrängt und überflüssig gemacht.

Im Gegensatz zu ihren Schwestern hat die Lufthansa L-1049G Super Constellation D-ALIN, die 1955 den Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau flog, bis heute überlebt. Sie ist in der Flugzeugausstellung P. Junior in Hermeskeil erhalten geblieben und kann dort von Innen und Aussen besichtigt werden.

Im Herbst 1959 bedient Air India Genf und Zürich je zweimal pro Woche. Diese Lockheed L-1049G Super Constellation wird im Dezember 1956 als VT-DIM an die indische Airline abgeliefert. Ab Ende 1961 bis zu einem Unfall auf dem Flughafen Bombay am 12. Januar 1983 ist sie anschiessend bei der Luftwaffe und der Navy Indiens im Einsatz.

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