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Auch ab Basel-Mulhouse waren in den Sommermonaten die SATA Caravelle für das Touristikunternehmen Universal Flugreisen unterwegs. Im Bild die SE-210 Caravelle 10R HB-ICN am 24.5.1970 beim Rollen zur Startbahn 16 auf ihrer Rotation Palma-Basel-Palma.

Ausgeliefert im März 1970 als LX-LGE an Luxair stand die SE. 210-6R als HB-ICP ab 1972 bei der SATA im Dienst. Zuletzt flog sie als F-ZACQ Parabelflüge (Zero G) für das Conservatoire de l'Air et de l'Espace d'Aquitaine und ist am Flughafen Bordeaux Merignac als Ausstellungsstück erhalten geblieben. Man beachte zudem im Hintergrund die African Safari DC-8-33 5Y-ASA.

Bereit für einen Ferienflug ans Mittelmeer steht die SATA SE-210 Caravelle 10R HB-ICK am Flughafen Sion im Juni 1975 für das Boarding der Passagiere bereit. Zweieinhalb Jahre später, am 18. Dezember 1977, verunglückte sie im Anflug auf Funchal, Madeira und stürzte ins Meer. 36 Menschen verloren dabei ihr Leben.

Dieses eher seltenes Bild zeigt die ex Swissair DC-8-53 HB-IDB «Basel-Stadt» in einer hybriden Bemalung in Zürich-Kloten kurz vor der Übergabe an die SATA im Januar 1976. Dieser Anstrich mit der SATA-Cheatlines, aber noch mit der SWISSAIR-Aufschrift war nur wenige Stunden so zu bewundern, bevor auch der alte Swissair-Schriftzug in den Werkhallen der Swissair dem neuen SATA-Schriftzug weichen musste.

HB-IDB

c/n: 45417

s/n: 69

Sammlung Andy Herzog 24.2.1976 ZRH

Aus New York-JFK kommend befindet sich die DC-8-53 HB-IDB im Endanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten.

Am 31. Juli 1976 wird die HB-IDS «Ville de Lausanne» auf einen Frachtflug für Peugeot, Frankreich nach Kano und Lagos, Nigeria vorbereitet, um neue Mitarbeiter und Autoersatzteile in den westafrikanischen Ländern zu transportieren.

Wohl in seiner Form her eines der schönsten- und elegantesten Flugzeuge von Douglas das das Unternehmen je gebaut hat: die Douglas DC-8-63CF. Im Bild die HB-IDM «Ville de Carouge» kurz vor ihrem Abflug nach Lima, Peru

Wie so oft im Herbst- und den Wintermonaten werden jeweils diverse Kurse wegen Nebels in Zürich-Kloten nach Basel-Mulhouse oder Genf-Cointrin umgeleitet. So auch am 8.10.1978 als gleich drei von vier SATA SE-210 Caravelle 10R (HB-ICQ, ICN und ICO) den Aviatik-Enthusiasten vor die Linsen kamen, dies nur wenige Tage vor dem Konkurs des Unternehmens.

Dieses Unikat einer SATA Lockheed L-1011-100 Tristar zeigt das Modell im Massstab 1:100 vom Herstellers Lockheed Corp. Das der SATA bei Vertragsschluss für die geplante Lieferung zweier ex PSA Pacific Southwest TriStar überreicht wurde. Leider konnte SATA die beiden Tristar, zur Auslieferung 1979 vorgesehen, nicht mehr übernehmen.

Als Nachfolgerin der SATA wurde nur wenige Wochen nach deren Konkurs im Oktober 1978 die CTA Compagnie de Transport Aérien mit Sitz in Genf gegründet. Nicht nur optisch zeigte sie ihre Herkunft deutlich. CTA übernahm auch die drei SE-210 Caravelle 10R HB-ICN, ICO und ICQ der SATA und zahlreiche ihrer Mitarbeitenden. 1980 erwarb sie zusätzlich die HB-ICI aus Beständen der Trans Europa (Spanien).

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