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Am 22. Mai 1992 startete zum letzten Mal eine DC-10 auf einem Swissair-Flug. Die HB-IHI führte einen einstündigen Rundflug für Mitarbeiter und ihre Angehörigen durch.

HB-IHI

c/n: 46969

s/n: 241

Lukas Lusser 22.5.1992 ZRH

Die MD-11 HB-IWC der Swissair stand gerade seit einem Jahr im Dienst, als sie im Frühsommer 1992 nachmittags von Tokyo Narita kommend auf ihrer Heimatbasis landete.

HB-IWC

c/n: 48445

s/n: 460

Lukas Lusser 13.5.1992 ZRH

Die erste Trägerin des Kennzeichens HB-IHF, das inzwischen einer Edelweiss Air A350-941 «gehört», war die Swissair DC-10-30 «Nidwalden», die von Januar 1975 bis Oktober 1991 im Schweizer Register eingetragen war. Nun wird ihre einstige Kennung als erstes bereits einmal vergebenes Kennzeichen für ein anderes Verkehrsflugzeug wiederverwertet, nachdem bisher nur Bizjets und Kleinflugzeuge von der neuen BAZL-Vergabepolitik «gebrauchter» Kennzeichen profitiert hatten.

Dieses eher seltenes Bild zeigt die ex Swissair DC-8-53 HB-IDB «Basel-Stadt» in einer hybriden Bemalung in Zürich-Kloten kurz vor der Übergabe an die SATA im Januar 1976. Dieser Anstrich mit der SATA-Cheatlines, aber noch mit der SWISSAIR-Aufschrift war nur wenige Stunden so zu bewundern, bevor auch der alte Swissair-Schriftzug in den Werkhallen der Swissair dem neuen SATA-Schriftzug weichen musste.

HB-IDB

c/n: 45417

s/n: 69

Sammlung Andy Herzog 24.2.1976 ZRH

Nachdem die Swissair DC-9-15 HB-IFA in den Plandienst getreten ist, hat sie auch das Wappen des Kantons Graubünden erhalten. Wenige Wochen vor ihrer Rückgabe an den Hersteller rollt sie zum Start auf Piste 28, an deren Line-Up-Position einst ein beliebter Fotostandort existierte. Man beachte zudem die ungewöhnlich gestaltete Heckbemalung, die kurioserweise dem späteren Swissair Rhombus-Logo der 1990er Jahre vorzugreifen scheint.

Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.

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