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Das neuste Flottenmitglied der Swiss International Air Lines beim Auflinieren auf RWY28 in Zürich am 19.11.2025 - einen Tag später geht es für die A350-941 mit der Registration HB-IFA zum ersten Mal auf einen Langstreckenflug mit Passagieren. Die am 9.10.25 ausgelieferte und seit dem 25.10.25 fleissig auf innereuropäischen Strecken operierende Maschine fliegt am 20.11.25 als LX52/53 die Rotation nach Boston und markiert somit den ersten A350-Langstreckendienst der Swiss International Air Lines. | |
Die «Wanderlust» ist gelandet: Standesgemäss wird die frisch an Swiss International Air Lines ausgelieferte A350-941 HB-IFA bei ihrer Ankunft an der zukünftigen Heimatbasis von der Feuerwehr mit einer Wassertaufe begrüsst. | |
Von zahlreichen Besuchern begrüsst - auf dem Vorfeld Mitarbeitende und Medienvertreter, auf der Terrasse mehrere hundert Schaulustige - rollt die Swiss A350-941 HB-IFA zu ihrem Standplatz am Fingerdock B. | |
Im Winter 1992/93 erhält die HB-IFA die reguläre damalige Bemalung der Aeroleasing, die um Einiges diskreter daherkommt als das vorangehende ex Express One-Design. In identischen Farben ist zur gleichen Zeit auch eine zweite kurze DC-9 bei Aeroleasing im Einsatz, die HB-IEF, deren Karriere bei Delta Air Lines begann und über Southern Airlines, Alisarda und mehrere Privatbesitzer zu Aeroleasing führte.
Lukas Lusser 9.7.1993 ZRH | |
Nach der Umregistrierung auf das frühere Kennzeichen HB-IFA fliegt die Aeroleasing DC-9-15 noch längere Zeit in den Grundfarben der Vorbesitzerin, aber mit unüblich grossen Aufschriften der Genfer VIP-Betreiberin ad-hoc Charter für Privatkunden und internationale Oranisationen wie die Vereinten Nationen. Sie flog aber auch Delegationen der Schweizer Behörden an weiter entfernte Ziele, etwa im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für den im Jahr 1992 erfolgten Beitritt der Schweiz zum Internationalen Währungsfonds
Lukas Lusser 30.3.1990 ZRH | |
Nachdem die Swissair DC-9-15 HB-IFA in den Plandienst getreten ist, hat sie auch das Wappen des Kantons Graubünden erhalten. Wenige Wochen vor ihrer Rückgabe an den Hersteller rollt sie zum Start auf Piste 28, an deren Line-Up-Position einst ein beliebter Fotostandort existierte. Man beachte zudem die ungewöhnlich gestaltete Heckbemalung, die kurioserweise dem späteren Swissair Rhombus-Logo der 1990er Jahre vorzugreifen scheint.
Karl Freund August 1968 ZRH | |
Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.
Karl Freund 22.7.1966 ZRH |
