Kurz nach Sonnenaufgang setzt der Airbus A330-343E HB-JHK der Swiss zur Landung auf der Piste 34 in Zürich-Kloten an. Er kommt an diesem Morgen aus Delhi als LX147 - eine Linie die aufgrund der Situation im Mittleren Osten zu diesem Zeitpunkt gar zweimal täglich bedient wird. Wenige Tage später zwingt Rauch in der Kabine genau diesen A330-300 auf dem Weg von Zürich nach New York JFK zu einer Notlandung in Bangor.
Mit Baujahr 2021 ist der Airbus A220-300 HB-JCU von Swiss ein Nachzügler in der Flotte. Der auf den Namen der Landschaft Davos getaufte A220 hätte ursprünglich als A220-100 ausgeliefert werden sollten. Diese eine Bestellung wurde jedoch auf das grössere Modell A220-300 geändert. Im Sommer 2026 verbindet Swiss einmal mehr Genf zweimal wöchentlich mit Korfu, während ab Zürich die Flüge in Regie von Edelweiss Air durchgeführt werden.
Selbst nach 22 Jahren im Einsatz bei der Swiss macht der Airbus A340-313E HB-JMI im Südanflug auf die Piste 34 eine gute Figur. Als einer von noch vier A340 in der Flotte der Swiss wird er im Sommer 2026 unter anderem auf den Flügen nach Johannesburg eingesetzt, von wo her dieser im Bild zur Landung ansetzt.
Insbesondere auf den Strecken nach Asien hat Swiss vom de-facto-Grounding der drei grossen Golfcarrier in den ersten Monaten des Irankriegs profitiert. So ist etwa der kurzfristig eingeführte, zweite Delhi-Kurs, der täglich mit einem Airbus A330-343 wie der HB-JHH durchgeführt wird, auf sehr grosse Kundenresonanz gestossen, insbesondere auch im ertragsstarken Premium-Segment der First- und Business-Class. Ebenso rechnet sich derzeit das Nordatlantik-Programm, da Swiss im Windschatten der Tariferhöhungen der US-Konkurrenz ihre Tarife ebenfalls anpassen, aber dank erfolgreichem Hedging der Rohölpreise die Erträge steigern konnte.
Die HB-JPG ist aktuell die neuste Airbus A321-271NX-Maschine in der Flotte der Swiss International Air Lines. Aktuell stehen der Airline sieben Maschine dieses Typs zur Verfügung. Die Maschine ist auf den Namen des Nobelferienorts St. Moritz getauft und trägt diesen nach Europa.
Das Bild zeigt die HB-JNG beim Landeanflug auf RWY14 in Zürich nach einem fast 14-stündigen Flug von Tokio-NRT. Die Maschine wirkt etwas verschmutzt, doch ist dies die sogenannte AeroSHARK - diese neuartige Folie aufgetragen auf Rumpf und Triebwerken imitiert die strömungsgünstigen Eigenschaften der Haifischhaut. Durch das Anbringen dieser Folie senkt sich der Treibstoffverbrauch je nach Quelle bis zu 1.1% und auch der CO2-Austoss wird dementsprechend deutlich reduziert. Swiss International Air Lines war die erste Airline, welche auf diese Technologie setzte. Swiss selber teilt auf ihrer Homepage mit, dass sie über die komplette B777-3DE-Flotte so eine Einsparung von 4'800 Tonnen Kerosin und 15'200 Tonnen Einsparung an ausgestossenem CO2 erwarten pro Jahr - zum Vergleich: dies wären Werte welche entstehen bei 87 Flügen zwischen Zürich und Mumbai - so die Airline weiter auf ihrer Homepage.
Und sie fliegen (doch) immer noch: Die im Herbst für Frühjahr 2026 angekündigte Stilllegung der sieben verbliebenen Airbus A220-100 (ehemals Bombardier CS100) der Swiss wird nun vom Chief Financial Officer der Swiss, Dennis Weber, auf Ende 2027 angekündigt, wobei er zugleich andeutet, dass dieses Datum noch nicht feststeht und weiter angepasst werden könnte. Während die HB-JBB und HB-JBG die Flotte definitiv verlassen haben, fliegt etwa die HB-JBI vorerst weiter für Swiss.
Der Airbus A220-300 HB-JCM ist dank seinem Kleber hinten auf dem Rumpf eindeutig als Mitglied der Lufthansa-Gruppe zu erkennen. Wie lange die A220 noch für die Swiss unterwegs sein werden, ist im März 2026 durchaus Gegenstand von Diskussionen, ist doch von einer Vereinfachung der Flotte die Rede.
Mit der Inbetriebnahme des zweiten Airbus A350-941 HB-IFB kann Swiss ab Beginn des Sommerflugplans die Destinationen Seoul Incheon (3x/Woche) und Boston-Logan (täglich) mit dem neuen Flugzeugmuster bedienen. Dazwischen führen die beiden A350 regelmässig auch innereuropäische Flüge zur Crew-Familiarisation durch.
Der zweite A350-941 des schweizer Flagcarriers, die HB-IFB, ist seit Ende Februar 2026 im regulären Liniendienst. Die ersten Rotationen führten den Zweistrahler allesamt in die frankokanadische Metropole Montreal, wobei der Abflug an der Heimbasis in Zürich Kloten am frühen Nachmittag Anfang März jeweils sehr fotogene Aufnahmen zulässt. Benannt wurde das zweite Exemplar des neuen Flaggschiffes der Swiss nach Delémont, dem Hauptort des Kantons Jura.