Als Nachfolgerin der SATA wurde nur wenige Wochen nach deren Konkurs im Oktober 1978 die CTA Compagnie de Transport Aérien mit Sitz in Genf gegründet. Nicht nur optisch zeigte sie ihre Herkunft deutlich. CTA übernahm auch die drei SE-210 Caravelle 10R HB-ICN, ICO und ICQ der SATA und zahlreiche ihrer Mitarbeitenden. 1980 erwarb sie zusätzlich die HB-ICI aus Beständen der Trans Europa (Spanien).
Air Charter International war eine 100%-Tochter der Air France, die zunächst mit gebrauchten Caravelle III der Mutter, später mit von dritter Seite erworbenen Boeing 727-200, Boeing 737-200 und Caravelle 10B3 wie die F-GDFZ, die von Finnair stammte, Ferienflüge in den Mittelmeerraum anbot.
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Vor der ursprünglichen Terrasse im französischen Sektor des Flughafens verlässt die Sud Aviation SE.210 Caravelle 12 F-BNOH der Air Inter ihren Standplatz «Alpha 1», um den Vormittags-Linienflug nach Paris Orly anzutreten.
Sterling Airways nutzte verschiedene Muster der Sud Aviation SE-210 Caravelle zum Aufbau ihres Charternetzes. Neben den frühen Caravelle 6R betrieb sie später auch die Version 10B3 wie etwa die OY-STD, war aber neben Air Inter mit sieben Bestellungen auch Kundin für die nur in zwölf Stück gebaute, grösste Version 12. Mit ihren Caravelle flog Sterling gelegentlich sogar zu Zielen im Mittleren Osten, in Südostasien oder an der US-Ostküste, wofür jeweils ein bis zwei Tankstopps eingelegt werden mussten.
Transwede nahm den Betrieb 1985 auf und nutze zu Beginn drei bereits in die Jahre gekommene Sud Aviation SE-210 Caravelle 10B3 wie die SE-DHA. Bereits ab 1987 kamen grössere und leistungsstärkere McDonnell Douglas MD-83 hinzu, die die Caravelle schrittweise ersetzten.
Hispania wurde im Sommer 1982 als Nachfolgerin der im Frühjahr in Konkurs gegangenen Trans Europa de Aviacion gegründet. Von der Vorgängerin übernahm sie auch vier SE-210 Caravelle 10R, darunter die EC-DCN.
Wie so oft im Herbst- und den Wintermonaten werden jeweils diverse Kurse wegen Nebels in Zürich-Kloten nach Basel-Mulhouse oder Genf-Cointrin umgeleitet. So auch am 8.10.1978 als gleich drei von vier SATA SE-210 Caravelle 10R (HB-ICQ, ICN und ICO) den Aviatik-Enthusiasten vor die Linsen kamen, dies nur wenige Tage vor dem Konkurs des Unternehmens.
Die Sud Aviation SE-210 Caravelle 6N F-BYAI stiess 1978 zur Flotte der in Paris Orly beheimateten Aero Tour. Nach der Betriebseinstellung im Frühjahr 1981 gelangte sie zu Corse Air International, bevor sie als Trainingsobjekt der Flughafenfeuerwehr Orly endete.
Die Sud Aviation SE-210 Caravelle 3 der Air Charter International, darunter die F-BJTI, behielten die Farben der Mutter Air France, aus deren Beständen sie zur Chartertochter transferiert wurden.
Bereit für einen Ferienflug ans Mittelmeer steht die SATA SE-210 Caravelle 10R HB-ICK am Flughafen Sion im Juni 1975 für das Boarding der Passagiere bereit. Zweieinhalb Jahre später, am 18. Dezember 1977, verunglückte sie im Anflug auf Funchal, Madeira und stürzte ins Meer. 36 Menschen verloren dabei ihr Leben.