Seit August 2011 ist die Boeing 737-86N CN-RGE teil der Flotte von Royal Air Maroc. Hier startet sie an einem schönen Herbsttag ihren Rückflug nach Casablanca auf Zürichs Piste 28.
Sowohl die Embraer 195LR – hier die D-AEBD, die mittlerweile als OE-LWB bei Austrian Airlines dient – wie auch die kleineren Embraer 190LR trugen während ihrer Einsatzzeit bei Lufthansa CityLine die Lufthansa Regional-Marke.
Mit einer Sonderbemalung machte Etihad Airways auf ihrem ersten Airbus A330-343 A6-AFA Werbung für Abu Dhabi als touristisches Reiseziel, wobei jeweils die Jahreszahl im Slogan «Visit Abu Dhabi 20xx» dem aktuellen Kalenderjahr angepasst wurde, was Hardcore-Flugzeugfotografen jährlich zur erneuten Jagd auf das Flugzeug veranlasste. Der auffällig gestaltete Airbus kam aber glücklicherweise regelmässig auf Europastrecken zum Einsatz, so auch nach Zürich.
Im Sommer 2014 flogen vier Airbus A320-214 aus den Beständen der Air France für kurze Zeit in den Farben der Transavia. Hier ist die F-HBNF im Anflug auf die Piste 26 in Paris-Orly zu sehen. 2023 gelangte der A320 als 9K-CAT nach Kuwait, zu Jazeera Airways, wo er seither im Einsatz steht.
Die Dornier Do-328-110 mit der Baunummer 3035 wurde 1995 in die USA an Lone Star Airlines ausgeliefert. Ab Oktober 1999 wurde sie von Air Wisconsin übernommen, welche sie für United Express betrieb. Im Februar 2011 holte Cirrus Airlines den Prop nach Deutschland zurück, im Oktober 2012 ging sie an MHS Aviation über, welche sie von 2014 bis 2020 an Rhein-Neckar-Air vermietete.
Als Werbung für die neu errichtete Basis am Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel wurde der EasyJet Airbus A319-111 G-EZBG von 2014 bis 2017 mit Flagge und Stadtwappen der Hansestadt auf die Strecke geschickt.
Die für einen Low-Cost-Carrier aussergewöhnlich grosszügige Freigepäck-Politik bei Southwest war bisher ein fester Bestandteil Strategie. Zeitweise bewarb das Unternehmen sein Angebot sogar mit entsprechenden Klebern auf der rechten Rumpfseite, die mit dem Slogan «Free Bags Fly Here» darauf hinwies, dass bisher jedem Passagier zwei Gratisgepäckstücke zustanden.
Die Boeing 737-800 spielt bei Delta eine Rolle im Mittelfeld, denn mit «nur» 77 Einheiten fällt das Muster gegenüber der grösseren Schwester Boeing 737-900, von der Delta 167 Stück im Einsatz hat, ebenso deutlich ab wie gegenüber dem Airbus A321 (199 Stück) oder sogar der Boeing 757, von der bei Delta immer noch 110 Einheiten von einst 236 Stück im Einsatz stehen. Die Boeing 737-832 N399DA stiess bereits im Jahr 2000 zur Delta Air Lines und flog zunächst für Delta Shuttle zwischen New York, Boston und Washington DC.
Geht für Spirit Airlines wegen des Antrags auf Gläubigerschutz bald die Sonne unter? Für die zur Ausmusterung anstehenden A319 des Ultra-Low-Costers gilt dies bereits als gesichert. Im letzten Abendlicht befindet sich die A319-132 N530NK im Anflug auf Las Vegas. Sie wurde kürzlich, am 27.10.24, ausser Dienst gestellt und am Coolidge Municipal Airport in Arizona abgestellt.
Auf Virgin America entfällt die Ehre, beim Durchbrechen der Schallmauer von 10'000 Bestellungen für die A320-Familie den entscheidenden Stoss gegeben zu haben. Die unter dem Branding der Virgin Group in San Francisco angesiedelte Low-Cost-Airline setzte bis zu ihrer Fusion mit Alaska Airlines im April 2018 total zehn A319, 53 A320 und sechs A321 ein. Bei der neuen Besitzerin Alaska Airlines schieden die Airbus-Jets als Fremdkörper in der Flotte sukzessive aus und wurden inzwischen durch Boeing 737 MAX ersetzt.