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Nach der Landung rollt der Airbus A321-211 D-ABCG der Air Berlin an der mehr als grosszügigen Besucherterrasse des Flughafens Berlin-Tegel vorbei zu seinem Standplatz. Ursprünglich als 6Y-JMW für Air Jamaica gebaut, ist er mittlerweile (2026) als D-AEUA bei Lufthansa Cargo im Einsatz. Der Umbau zum Frachter erfolgte 2022 in Singapore-Seletar. | |
Die taiwanesische China Airlines ist eine treue Frachtkundin am Flughafen Findel. Hier rollt mit der B-18716 einer ihrer einst zwölf Boeing 747-409F Fracht-Jumbos zu seinem Standplatz vor dem Luxair Cargo Center. | |
China Cargo Airlines, deren Boeing 777-F6N B-2076 hier gerade am Findel gelandet ist, ist eine gemeinsame Frachttochter der China Eastern Airlines und der Reederei China Ocean Shipping. Sie setzt mittlerweile nicht mehr auf Luxemburg, sondern baut ihre Präsenz in Liège aus. | |
Jade Cargo, ein Joint Venture der Shenzen Airlines, der Lufthansa und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) flog ab 2004 mit bis zu sechs Boeing 747-400 Frachtern wie der Boeing 747-4EV/ERF B-2423 ab Shenzen nach Europa und Nordamerika. Infolge der Wirtschaftskrise von 2008/09 geriet sie in Schieflage und wurde Ende 2011 liquidiert. | |
Auch Atlas Air ist eine treue Kundin am Flughafen Luxemburg-Findel, den sie zunächst mit ihren Boeing 747-Frachtern wie der Boeing 747-48EF N419MC bedient hat. | |
In der Sommersaison 2010 war die Flottensituation bei EasyJet so angespannt, dass vorübergehend sogar zwei Boeing 757 in den Farben des orangen Riesen erschienen. Die Boeing 757-256 G-ZAPX war von Titan Airways gemietet und wurde ab London-Stansted eingesetzt, hier auf einem Flug nach Palma de Mallorca. EasyJet Airline opb Titan Airways (EasyJet Airline) | |
Hebt vorerst nicht mehr ab: Die MD-11F N287UP der UPS, einst als HB-IWN bei Swissair im Dienst, ist immer noch Teil der aktiven UPS-Flotte und vom derzeitigen Grounding des Flugzeugmusters betroffen.
Lukas Lusser 5.7.2010 ANC | |
Die beiden Fracht-Logistiker UPS und Federal Express haben beide vorsichtshalber ihre MD-11-Frachter gegroundet. Sie tun dies aus eigenem Antrieb, doch hat inzwischen auch der verantwortliche Hersteller Boeing, der 1997 mit McDonnell Douglas fusioniert hat und nun für das Muster verantwortlich ist, eine gleichlautende Empfehlung herausgegeben. Im Anflug auf Anchorage begegnet die UPS MD-11F N288UP ihrer Schwester N578FE, die im Dienst der Konkurrentin FedEx steht.
Lukas Lusser 5.7.2010 ANC | |
Die McDonnell Douglas MD-11F N523FE ist eine von gegenwärtig noch rund 25 aktiven Einheiten des bei Flugzeug-Enthusiasten beliebten Dreistrahlers in der Flotte der FedEx. Sie begann ihre Karriere als Passagierflugzeug bei Delta Air Lines, wo sie das Kennzeichen N808DE trug und gelegentlich auch auf der Verbindung Atlanta-Zürich zu erleben war. 2004 kaufte sie FedEx, und baute sie nach zwei Jahren Einlagerung in Arizona 2006 zum Vollfrachter um. | |
Bei der N601FE der FedEx handelt es sich nicht nur um die erste McDonnell Douglas MD-11F des damals noch unter der ausformulierten Marke Federal Express operierenden Expressfracht-Giganten, sondern zugleich um den Prototypen der MD-11-Familie. Gebaut im November 1989 führte sie am 10. Januar 1990 den Ersflug einer MD-11 durch. Nach der Erprobung durch den Hersteller und der Musterzulassung durch die FAA wurde sie am 27.6.1991 an FedEx übergeben, wo sie anschliessend bis zum 30.4.2023 im Einsatz stand. Seither ist sie in Victorville, Kalifornien, abgestellt. |
