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Ein Bild aus Zeiten, in welchen Air Baltic noch hauptsächlich die nationale Fluglinie Lettlands war und als solche Riga mit den wichtigsten europäischen Destinationen verband. Zum Einsatz kamen dabei Boeing 737-300 und -500, zum Beispiel die B737-548 YL-BBF, welche ursprünglich 1990 an Aer Lingus ausgeliefert wurde und im Oktober 2004 zu Air Baltic kam. Interessanterweise hat sich das äussere Erscheinungsbild der Airline seither abgesehen von kleinen Anpassungen wie das Verschwinden der silbernen Triebwerksverschalungen und dem heute grösseren Schriftzug sowie der bis unter das Höhenruder gezogene Grünton nicht mehr verändert.

YL-BBF

c/n: 24878

s/n: 1939

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

BAe 146-300 der Eurowings, wie die abgebildete D-AQUA, waren Mitte der Nullerjahre noch ein alltägliches Sujet an europäischen Flughäfen. Die deutsche Regionalfluggesellschaft betrieb zehn Stück und trennte sich erst 2010 von den letzten Exemplaren. Die D-AQUA, ursprünglich im September 1991 als HB-IXZ an Crossair ausgeliefert, verliess als drittletzte die Flotte und gelangte über Umwegen zu FlyTanzania als 5H-FTZ. Sie wurde 2015 in Dar es Salaam verschrottet.

Zu Beginn der Neunzigerjahre unter Mithilfe u.a. von Aer Lingus gegründet, war Futura International Airways fast zwei Jahrzehnte lang auf vielen europäischen Flughäfen ein regelmässiger Gast. Operiert wurde mit Boeing 737 verschiedener Varianten. Die B737-4K5 EC-JSS, ursprünglich im Mai 1989 an Hapag-Lloyd ausgeliefert, war zum Zeitpunkt der Aufnahme erst wenige Wochen Teil der Flotte von Futura. Sie trug zu Beginn Werbeaufschriften für die Kundenkarte des spanischen Kaufhausgruppe El Corte Inglés und erhielt erst später die volle Bemalung. Nach der Betriebseinstellung des spanischen Ferienfliegers wurde sie zum Frachter umgebaut und ist heute nach Stationen bei Solinair in Slowenien und West Atlantic UK bei Aerosucre in Kolumbien weiterhin aktiv.

EC-JSS

c/n: 24128

s/n: 1715

Francesco Frasa 7.6.2006 CDG

Bis zum tragischen Absturz einer MD-11 von UPS im November 2025 gehörten in CDG über lange Jahre die Dreistrahler von FedEx dank des grossen Verteilzentrums des US-amerikanischen Paketdienstes am Pariser Grossflughafen zum gewohnten Bild. Die im Juli 1993 direkt ab Werk übernommene N606FE wurde allerdings bereits Ende 2023, nach über 30 Dienstjahren bei FedEx, ausgeflottet und in Victorville abgestellt.

N606FE

c/n: 48602

s/n: 549

Francesco Frasa 7.6.2006 CDG

Neben vier Airbus A319 betrieb Meridiana Mitte der Nullerjahre eine stattliche Anzahl MD-82/83, darunter auch die MD-82 I-SMEM, welche im September 1984 werksneu an die damalige Alisarda ausgeliefert wurde. Sie verblieb auch nach dem nächsten Namenswechsel bei der ursprünglich aus Sardinien stammenden Airline, als sich diese 2010 mit Eurofly zusammenschloss und Meridiana Fly gründete. Im August 2016 und somit vor dem erneuten Rebranding auf Airitaly wurde sie in Olbia abgestellt.

I-SMEM

c/n: 49248

s/n: 1152

Francesco Frasa 1.6.2006 CDG

Heute noch immer aktiv ist der zum Zeitpunkt dieser Aufnahme erst wenige Monate alte A330-323E N811NW. Mit seinen 20 Schwestermaschinen, welche Northwest zwischen August 2003 und Oktober 2007 erhielt, steht er seit der Übernahme von Northwest durch Delta Airlines bei letzerer im Einsatz.

Ein Jahrzehnt lang, nämlich von November 2003 bis Dezember 2013, betrieb Royal Air Maroc auch A321-211 in der Flotte. Insgesamt vier Einheiten davon kamen bei RAM zum Einsatz, darunter die CN-RNY. Bei der - im Gegensatz zu den B737-800, von welchen der marokkanische Flagcarrier bis heute über 30 Einheiten eingesetzt hat - vergleichsweise kleinen Anzahl waren sie entsprechend selten anzutreffen, die höchsten Chanchen ausserhalb Marokkos bestanden dabei wohl in Paris Orly. Alle vier Stück gingen anschliessend an S7 Airlines, wo sie noch heute aktiv sind.

CN-RNY

c/n: 2076

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY

Im Frühling 2006 führte die damalige Neugründung und heutige ACMI-Spezialistin Hi Fly, welche erst wenige Wochen zuvor das AOC erhalten hatte, auch eigene Linienflüge durch, etwa nach Paris Orly. Eingesetzt wurden zu Beginn zwei A320-211 aus Air Luxor-Beständen, CS-TQG (Baunummer 22) sowie die abgebildete CS-TQH (Baunummer 23). Beide waren ursprünglich im November 1988 an Ansett Australia ausgeliefert worden. Wenige Monate nach dieser Aufnahme wurden die beiden A320 ausgemustert und verschrottet.

CS-TQH

c/n: 23

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY

Ein typisches Bild aus Paris Orly für die 90er- sowie die Nullerjahre: Die B747-428 F-GITC beim Line-up auf die Piste 07, vom Parc Gaston Jankiewicz aus aufgenommen. Ähnliche Aufnahmen sind heute noch möglich, allerdings aufgrund eines höheren Zauns etwas eingeschränkt.

F-GITC

c/n: 25344

s/n: 889

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY

In den Nullerjahren aktiv war der slowakisch-österreichische Lowcoster SkyEurope. Gestartet wurde 2002 mir Embraer 120, später kamen Boeing 737-300/-500/-700 dazu. In Orly waren diese täglich anzutreffen. Ende August 2009 musste Insolvenz angemeldet und der Betrieb eingestellt werden. Die abgebildete B737-5Y0 OM-SEG verbrachte von August 2005 bis Juli 2007 knappe zwei Jahre bei SkyEurope, nachdem sie zuvor ein Jahr bei der ungarischen Tochtergesellschaft SkyEurope Hungary als HA-LKP im Einsatz stand. Ausgeliefert wurde sie 1992 als TC-JDV an Turkish Airlines. Nach ihrer Zeit bei SkyEurope war sie lange in Russland bei Nordavia bzw. Smartavia unterwegs. Seit Dezember 2020 steht sie bei Dynamic Aviation in den USA im Einsatz, welche sie im Auftrag der Marine Spill Response Corporation betreibt.

OM-SEG

c/n: 25289

s/n: 2288

Francesco Frasa 11.5.2006 ORY
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