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Mitte der 1990er Jahre wurde der Airbus A300-603 D-AIAP zur kurzlebigen internen Low-Cost-Abteilung Lufthansa Express verschoben, wo er im Inlandverkehr sowie auf ausgewählten Europarouten eingesetzt wurde. Nach seiner Ausflottung 2008 gelangte er via Kyrgiz Trans Avia unter Umgehung der Handelssanktionen zu Mahan Air in den Iran. | |
Holiday Air legte 1994 einen holprigen Start hin, nachdem ihre ersten beiden Flugzeuge, zwei gemietete A320, bereits nach wenigen Monaten vom Leasinggeber zurückgefordert wurden. 1995 kehrte Holiday Air mit einer der unverständlichsten Flottenpolitiken der Luftfahrtgeschichte auf den türkischen Chartermarkt zurück, mietete sie doch je eine einzelne Boeing 727-200, eine Boeing 737-200, eine Lockheed L-1011 TriStar 1, eine Tupolev 154M, eine Yakovlev 42D und einen Airbus A310-200 an. Lediglich vom Airbus A300 legte sie sich drei Exemplare zu, eine A300B2 und zwei A300B4-2C wie die TC-RAA. Im November 1996 stellte das verschuldete Unternehmen im Nachgang zum Absturz der Birgenair Boeing 757 vor der Dominikanischen Republik, der den Ruf türkischer Charteranbieter nachhaltig trübte, den Betrieb ein. | |
Das Holiday Air-Kleid steht der Boeing 727-230 Adv. TC-RAC gut, die aus Beständen der Vorgängerin TUR und der Lufthansa stammte. Sie ging nach ihrem kurzen Intermezzo bei Holiday Air als ZS-NZV zu Safair in Südafrika. | |
Die 1990 als letzte Einheit an CSA ausgelieferte Tu-154M OK-VCG trug bereits ab Werk die erneurte Bemalung mit dem OK Logo auf weissem Heck. | |
Einige Boeing 737-230 Adv. der Lufthansa «schafften» es noch ins weiss/graue Design der frühen 1990er Jahre, so auch die D-ABMC, die deutlich erkennbar mit zusätzlichen Schalldämpfern an den Triebwerken nachgerüstet wurde, um einen Einsatz unter strengen «Stage III» Lärmregeln zu ermöglichen. | |
In der Schweiz beginnt die Geschichte der A320-Familie am 17. Januar 1995 mit der Auslieferung des ersten Airbus A321-111 HB-IOA an Swissair. Total nutzte sie bis zu ihrem Grounding im Oktober 2001 neun A319, zwanzig A320 und neun A321, wovon 26 Exemplare anschliessend von der Nachfolgerin Swiss International Air Lines übernommen wurden. Einzelne dieser Jets stehen heute noch im Plandienst, nicht zuletzt dank der durch die Probleme des Pratt&Whitney PW1100 GTF-Triebwerks verursachten Lieferverzögerungen bei den bestellten A320neo und A321neo. | |
Mitte der 1990er Jahre waren die Flugzeuge der Lufthansa CityLine dann erstmals im Design der Konzernmutter und mit deren Aufschriften im Einsatz, wie etwa die Canadair CRJ-100ER D-ACLF illustriert. | |
Venus Air nahm als erste griechische Charterairline 1992 den Betrieb mit zwei McDonnell Douglas MD-87 auf, darunter die SX-BAV. Später stiessen Boeing 757 und eine von BalairCTA übernommene MD-83 zur Flotte, bis Venus Air 1996 wegen bürokratischer Hürden und anhaltender Verluste den Betrieb einstellen musste. | |
In ihren Anfangszeiten flog die MD-87 als D-ALLI bei Aero Lloyd Feriengäste an europäische Warmwasserziele. Ein Subcharter für Jet Alsace brachte das damals erst fünf Jahre alte Flugzeug im Sommer 1993 ausnahmsweise an den EuroAirport, wo sein Bild zufälligerweise am selben Ort entstand wie die aktuelle Aufnahme des WEF 2026.
Lukas Lusser 19.6.1994 BSL | |
Der Regionalflugplatz Carlsbad, zwischen San Diego und dem Grossraum Los Angeles gelegen, wurde im Netzwerk von American Airlines zuletzt bis 1999 durch ihren Feeder-Partner American Eagle bedient, der auf Anschlussflügen ab Los Angeles International Commuter-Flugzeuge des Typs BAe Jetstream 31 wie die N964AE einsetzte. |
