Auf einem 55-minütigen Tank-Stopp besuchte die Fokker 100 5Y-MMX den Luxemburger Flughafen. Das Flugzeug befand sich auf seinem Auslieferungsflug aus Woensdrecht und weiter via El Alamein nach Nairobi. Noch sind sich die Quellen nicht einig, für wen das Flugzeug in Zukunft fliegen wird: Es ist derzeit von Alta Wings die Rede, die bisher lediglich eine Fokker 50 mit der Kennung 5Y-MMA betreibt. Andere Quellen spekulieren von Skyward Express als zukünftigen Betreiber, zumal dieses Unternehmen bereits mehrere Exemplare der Muster Fokker 70 und Fokker 100 besitzt. Beiden gemeinsam ist, dass sie ihre Basis in Nairobi haben.
Die ehemalige JetAir Caribbean Fokker 70 2-PJAB legte im Grossherzogtum Luxemburg einen Nightstop auf ihrem Weg von Woensdrecht nach Kuala Lumpur ein. Bei einem derart einmaligen Gast darf selbst das unvermeidliche sommerliche Hitzeflimmern ausnahmsweise einer Veröffentlichung nicht entgegenstehen...
Die 30 Existenzjahre der Fokker 100 mit Baunummer 11452 waren ziemlich abwechslungsreich. Im Juli 1993 wurde sie als PT-MCN an die brasilianische TABA ausgeliefert. Drei Jahre später wurde sie von TAM übernommen, welche sie bis im Februar 2004 als PT-WHK betrieb. Die nächsten knapp vier Jahre verbrachte sie als EC-IVO bei der eher kurzlebigen spanischen GIRjet. Im März 2008 kam sie ins deutsche Luftfahrtregister als D-AOLG, als OLT sie übernahm, unter anderem um sie für den Shuttle zwischen den Airbus-Werken in Hamburg und Toulouse einzusetzen. Von 2014 bis 2021 war sie dann mit der gleichen Kennung bei Avanti Air im Einsatz, bevor sie als VH-ZYT nach Australien veräussert wurde, wo sie jedoch nie im kommerziellen Einsatz stand, sondern seither in Perth lediglich noch als Ersatzteilspender für andere Fokker diente
Nur recht selten in Europa anzutreffen ist und war die Fokker 70 KAF308 der kenianischen Luftwaffe. Sie war auf dem Bild in Mailand-Malpensa zu Besuch. Noch vor dem Jahresende 2026 dürfte sie nun definitiv abgestellt werden.
Blue Line war von 2002 bis 2010 aktiv und operierte im Frühjahr 2006 mit zwei MD-83 sowie zwei Fokker 100, wovon eine die F-GNLG war. Die Fluggesellschaft mit Basis in Paris-CDG war vorwiegend im Bereich Vollcharter für Reiseveranstalter oder Sportmannschaften, ACMI-Dienstleistungen für andere Airlines oder VIP-Flüge tätig. Nach der Betriebseinstellung im Oktober 2010 wurde für die F-GNLG kein Betreiber mehr gefunden, so dass sie im Februar 2012 in Norwich verschrottet wurde.
Die heute als "Hop! by Air France" betriebenen Regionalverbindungen von Air France mit tiefem Verkehrsaufkommen waren Mitte der Nullerjahre noch auf verschiedene Tochtergesellschaften aufgeteilt. Deren Flugzeuge trugen grundsätzlich die volle Air France-Bemalung, zusätzliche Titel wiesen auf die jeweils das Flugzeug betreibende Tochtergesellschaft hin. Eine davon war Régional Airlines, ihrerseits 1992 als Zusammenschluss mehrerer französischen Regionalairlines hervorgegangen. Fünf Fokker 70 und elf Fokker 100 waren Teil der Flotte, darunter auch die F-GNLJ. Sie wurde Ende 2010 ausgemustert und später in Kansas City verschrottet.
Die Fokker 50 D-AFFY der CityLine stand Ende der 1990er Jahre in der zeitweise genutzten Marke Team Lufthansa auf Feederflügen im Einsatz, so auch regelmässig auf den Verbindungen ab Frankfurt und München an den EuroAirport.
Die Zone Nord des EuroAirport Basel/Mulhouse/Freiburg dient hauptsächlich der General Aviation, beherbergt aber auch die Flugschule Basel. Auf deren Vorfeld wird die Farnair Fokker 27-500 HB-ILJ im Rahmen der Ankündigung ihres Einsatzes auf Versorgungsflügen im Rahmen der KFOR-Mission im Sommer 1997 der Presse vorgestellt, bevor sie einen kurzen Rundflug über dem Jura unternehmen wird.
Die Fokker 50 der Lufthansa CityLine waren während vieler Jahre im europäischen Zubringermarkt nicht wegzudenken. Sie trugen im Laufe der Zeit immer wieder angepasste Bemalungen und Beschriftungen. Hier ist die D-AFFE in den vollen Farben der Konzernmutter zu sehen, ohne Hinweis auf die Betreiberin CityLine.
Nicht nur mit Lufthansa CityLine Aufschriften, sondern auch mit dem nur kurze Zeit angebrachten eigenständigen Hecklogo der Zubringer-Partnerin standen die werksneu ausgelieferten Fokker 50 wie die D-AFKI zu Beginn der 1990er Jahre auf Commuterflügen im Dienst.