Emirates hat den Stillstand des Betriebs nach Ausbruch des Iran-Kriegs weitgehend überwunden und die meisten Verbindungen wieder aufgenommen. Bis jedoch die Zahl der Umsteigepassagiere am Golf wieder das Vorkriegsniveau erreicht, dürfte es noch etwas dauern. Zürich wird inzwischen bereits wieder zweimal täglich bedient, mittags mit dem Airbus A380-861 wie der A6-EUH.
Mit Beginn des Sommerflugplans 2026 hat Korean Air ihre saisonale Strecke zwischen Seoul Incheon und Zürich wieder aufgenommen, die dreimal wöchentlich angeboten wird. Zum Auftakt setzt sie Boeing 787-9 Dreamliner ein, bevor sie ab 2. Juni auf die grössere Version -10 wechselt. Während die meisten dieser langen Dreamliner bereits das neue, metallisch-blaue Design der Airline tragen, kam der kleineren Boeing 787-9 HL8081 die Ehre zu, als Erste in den neuen Farben am Flughafen Kloten zu landen.
Mit einer Rotation nach Larnaca - hier bei der Rückkehr an seine Heimatbasis - hat der Airbus A320-271N HB-JDB seinen Dienst bei Edelweiss Air aufgenommen. Das Flugzeug trägt zwar bereits seinen zukünftigen Namen Hoch-Ybrig - man beachte aber die in England fälschlicherweise angebrachte Schreibweise Hoch-ybrig mit kleinem «y» - ist aber noch nicht offiziell getauft.
Das Jahr 2026 scheint für Zürich zum Jahr der McDonnell Douglas C-17A Globemaster III zu werden. Nachdem im Umfeld des präsidialen Besuchs am WEF 2026 bereits mehr als ein Dutzend verschiedene C-17 der US Luftwaffe in Kloten landeten, legte die 177704, eine von fünf Einheiten des Musters im Dienst der RCAF Royal Canadian Air Force, auf dem Weg von Wien nach Skandinavien vom 24. auf den 25. März einen Nightstop ein. Der letzte Besuch einer kanadischen Globemaster III liegt bereits gut acht Jahre zurück.
Seit Mitte Dezember 2025 trägt die Boeing 737-8 MAX TC-SOI der SunExpress eine Sonderbemalung in den Vereinsfarben des VfB Stuttgart, mit dem sie seit Juli 2025 eine Partnerschaft als Airline-Partner des Fussballclubs eingegangen ist. Neben dem Vereinswappen ziert das obligate «Rössle» das Heck des VfB Express.
Der Airbus A320-251N G-UZEH wird innerhalb der EasyJet-Gruppe als HB-AYK zu EasyJet Switzerland verschoben werden. So wird er schon ab Januar 2027 in Genf seine neue Heimat haben, das er hier auf einem klassischen Skisportler-Flug der Wintersaison besucht.
Und sie fliegen (doch) immer noch: Die im Herbst für Frühjahr 2026 angekündigte Stilllegung der sieben verbliebenen Airbus A220-100 (ehemals Bombardier CS100) der Swiss wird nun vom Chief Financial Officer der Swiss, Dennis Weber, auf Ende 2027 angekündigt, wobei er zugleich andeutet, dass dieses Datum noch nicht feststeht und weiter angepasst werden könnte. Während die HB-JBB und HB-JBG die Flotte definitiv verlassen haben, fliegt etwa die HB-JBI vorerst weiter für Swiss.
Der letzte kommerzielle Einsatz führte die De Havilland Canada DHC-8Q-402 LX-LGF der Luxair, deren im November 2024 angebrachte Sonderbemalung «Stand Up, Speak Up, Rise Up» sich für Frauenrechte stark macht, am Morgen des 19. März 2026 von Luxemburg nach Genf. Nach zweitägiger Standzeit verliess sie die Calvin-Stadt unter Flugnummer LG9 in Richtung Malta, hier beim Start aus purem Zufall dokumentiert.
Bereits seit Mai 2020 trägt der Airbus A320-232 OD-MRT der MEA Middle East Airlines anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums der Unternehmensgründung im Mai 1945 eine Spezialbemalung. Das Retro-Design besteht aus der MEA-Bemalung, die - damals allerdings mit blanker, silberner Rumpfunterseite - bei der Fusion der von der britischen BOAC unterstützten MEA mit der von Air France aufgebauten Air Liban im Jahr 1963 eingeführt wurde, mit zusätzlicher, grosser 75 Years MEA Aufschrift am hinteren Rumpf. Nachdem die OD-MRT Ende 2020 Pandemie-bedingt abgestellt wurde, ist sie im Sommer 2021 in den Liniendienst zurück gekehrt und fliegt weiterhin in den Farben, wie sie einst die Boeing 707 und Boeing 720 der MEA auf ihren Flügen zu vielen europäischen Destinationen wie Amsterdam, Frankfurt, Genf, London, Paris, Rom und Zürich trugen.
Die Boeing 737-74Q (BBJ) P4-ACC stand seit 1999 als N737CC bei der saudischen Mid East Jet als Privatcharter-Jet im Einsatz. Sie wurde 2017 an einen US-Treuhänder in Nevada veräussert und stiess nun mit dem neuen Kennzeichen P4-ACC aus dem Inselstaat Aruba zur Flotte der in Kasachstan ansässigen Alpha Sky, zu der neben ihr noch zwei Boeing 737-400F sowie eine Boeing 757-200F gehören, die allesamt als Frachter betrieben werden.