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Zusammen mit Lufthansa war Air France Erstbetreiber des Airbus A340-300. 28 Einheiten flogen beim französischen Flagcarrier, dazu kamen noch sechs A340-200, welche allerdings nur wenige Jahre in der Flotte blieben. Mit Auslieferung im Februar 1999 ist der A340-313X F-GLZP eines der letzten übernommenen Exemplare und wurde noch bis zum Ausbruch der COVID-19-Pandemie im März 2020 betrieben, zuletzt beim Spinoff Joon. Seither steht der Vierstrahler am Flughafen Lourdes / Tarbes abgestellt.

Die heute als "Hop! by Air France" betriebenen Regionalverbindungen von Air France mit tiefem Verkehrsaufkommen waren Mitte der Nullerjahre noch auf verschiedene Tochtergesellschaften aufgeteilt. Deren Flugzeuge trugen grundsätzlich die volle Air France-Bemalung, zusätzliche Titel wiesen auf die jeweils das Flugzeug betreibende Tochtergesellschaft hin. Eine davon war Régional Airlines, ihrerseits 1992 als Zusammenschluss mehrerer französischen Regionalairlines hervorgegangen. Fünf Fokker 70 und elf Fokker 100 waren Teil der Flotte, darunter auch die F-GNLJ. Sie wurde Ende 2010 ausgemustert und später in Kansas City verschrottet.

F-GNLJ

c/n: 11344

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Auf der Langstrecke betrieb Air France im Frühling 2006 25 Boeing 777-228ER, von denen heute noch 18 aktiver Teil der Flotte sind. Dazu gehört auch die F-GSPZ, die im Mai 2002 als letzte Einheit übernommen wurde.

F-GSPZ

c/n: 32310

s/n: 401

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Air France war der weltweit erste Betreiber der Boeing 777-300ER. Die mit dem lange leistungsstärksten Strahltriebwerk der Zivilluftfahrt, dem GE90-115B, bestückte Triple Seven-Variante fand in der Folge zahlreiche weitere Abnehmen und revolutionierte damit in den letzten 20 Jahren die Langstreckenverbindungen. AIr France übernahm von Mai 2004 bis April 2016 insgesamt 43 Exemplare, darunter die F-GSQF im November 2004.

F-GSQF

c/n: 32849

s/n: 494

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Air Méditerranée, 1997 zunächst als Air Midi Bigorre an den Start gegangen, um Pilgerflüge nach Lourdes anzubieten, war Mitte der Nullerjahre ebenfalls im umkämpften französischen Ferienflugmarkt aktiv. Sie betrieb unter anderem sieben Airbus A321, darunter der A321-111 F-GYAO. Dieser dürfte manch einem langjährigen schweizer Aviatikfreund gut bekannt sein, wurde er doch im Januar 1997 als HB-IOG an Swissair ausgeliefert. Nachdem sich für ihn kein Platz in der Flotte des 26/26-Phönix-Projekts, welcher zur Swiss International Airlines führte, fand, gelangte er im Juli 2002 zur französischen Airline.

Um den Tourismus in französisch Polynesien anzukurbeln, gründete die lokale Airline Air Tahiti, in den 90ern Air Tahiti Nui, welche mit Langstreckenflugzeugen ausgestattet die Anbindung des französischen Überseegebiets mit dem fernen Frankreich sowie auch mit Zielen in Nordamerika, Asien und dem restlichen Ozeanien sicherstellte. Die äusserst attraktiv bemalten A340-300 standen über eineinhalb Jahrzehnte im EInsatz und wurden erst ab Ende 2018 mit Boeing 787-9 ersetzt. Die auf den Namen der Insel Mangareva getaufte F-OJGF wurde im April 2002 direkt ab Werk übernommen, im Oktober 2019 ausser Dienst gestellt und in Marana parkiert.

Auch schon bald in Vergessenheit geraten dürfte BMI, oder British Midland Airways, wie sich die britische Fluggesellschaft Jahrzehnte lang nannte. Zur damaligen Flotte gehörten elf Airbus A320-232. Viele davon wurden nach der Integration in British Airways 2012 gleich mit übernommen, nicht jedoch die hier abgebildete G-MIDZ. Die im Januar 1999 direkt ab Werk übernommene Maschine verliess die Flotte bereits im Sommer 2009 und stand anschliessend noch 10 Jahre bei TAME in Ecuador im Einsatz, bevor sie in Marana parkiert wurde.

In Schiphol ist NCA Nippon Cargo Airlines bereits seit geraumer Zeit ein regelmässiger Gast, wie die startende Boeing 747-481F JA02KZ in Gesellschaft der zahlreichen, längst verschwundenen Fokker 100 der KLM Cityhopper im Hintergrund bezeugt.

Elf Embraer 135/145 betrieb Luxair ab Ende der 90er-Jahre, darunter der ERJ-145LU LX-LGZ. Er verliess die Airline aus dem Grossherzogtum im November 2016 und steht seither bei der französischen Amelia als F-HRAM im Einsatz.

LX-LGZ

c/n: 145258

s/n: 258

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG

Zum damaligen Zeitpunkt bereits über ein Jahrzehnt bei Continental Airlines im Einsatz, leistet die Boeing 757-224 N17104 auch heute noch zuverlässig ihren Dienst, mittlerweile bei United Airlines. Sie ist hin und wieder auch auf westeuropäischen Flughäfen für Transatlantikverbindungen ab der US-Ostküste anzutreffen.

N17104

c/n: 27294

s/n: 629

Francesco Frasa 13.3.2006 CDG
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