Zu den kleinsten Flugzeugen im Regelverkehr in London-Heathrow zählen die Embraer 145 von Loganair. Sie kommen vor allem auf der Linie zwischen Heathrow und Londonderry in Nordirland zum Einsatz, einer von der britischen Regierung subventionierten Anbindung an den weltweiten Luftverkehr. Die Embraer 145EP G-SAJG war ursprünglich als G-EMBI in den Farben von British Airways und später bei Flybe und bmi Regional unterwegs. Seit März 2019 fliegt sie bei Loganair.
Seit Herbst 2023 betreibt Heron Aviation die Embraer 145EP D-AMME im Auftrag von Travelcoup, dem Anbieter von Flügen im Semi-Private Jet. Sie kommt dabei häufig zwischen München oder Zürich und Palma de Mallorca zum Einsatz, fliegt ab und an aber auch andere Routings.
Auch im Sommer 2025 plant Travelcoup, wiederum mit der von Heron Aviation betriebenen Embraer RJ-145EP D-AMME von Zürich aus nach Ibiza, Palma de Mallorca und Nizza zu fliegen.
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Beim umfassenden Umbau und der Vergrösserung des Terminals entstehen im obersten Stockwerk landseitig nicht nur mehrere Restaurants, sondern es wird auch eine neue, durchgehende und sowohl vom französischen wie auch vom schweizerischen Sektor aus zugängliche Terrasse eingerichtet. Diese ist zunächst nur leicht verglast und frei zugänglich. Ein Blick in den französischen Sektor des Vorfelds zeigt die Embraer RJ-145MP F-GUAM, die von Régional Airlines im Auftrag der Air France betrieben wird.
Eher spärlich bemalt präsentiert sich die Embraer 145EU G-EMBI von bmi Regional im Anflug auf die Piste 14 in Zürich. Einst an British Regional Airlines ausgeliefert und im Auftrag von British Airways betrieben, führte ihr Weg über Flybe zu bmi Regional und später zu Loganair in Schottland.
Wie ihre Schwestermaschine OH-EBE stammte die Embraer ERJ-145LU OH-EBF aus den Beständen der Crossair, wo sie als HB-JAK bekannt gewesen war. In der Zeit von 2005 bis 2010 kehrten die beiden Maschinen regelmässig in ihre alte Heimat Basel-Mulhouse zurück, wo der grössere Unterhalt erfolgte.
Nebst Fokkern betrieb Régional auch eine stattliche Anzahl an Embraer Regional Jets, neun kürzere ERJ-135 und 28 längere ERJ-145, darunter die ERJ-145MP F-GUBA, welche ursprünglich an den innerfranzösischen Konkurrenten Proteus Airlines ausgeliefert wurde. Mit der Integration von Proteus in Régional stiess der kleine Zweistrahler im März 2001 zur Flotte und verliess diese im April 2012. Im Anschluss stand er noch knapp vier Jahre bei Rotana Jet Aviation in den VAE im Einsatz, bevor er im März 2016 in Toulouse Francazal verschrottet wurde.
Elf Embraer 135/145 betrieb Luxair ab Ende der 90er-Jahre, darunter der ERJ-145LU LX-LGZ. Er verliess die Airline aus dem Grossherzogtum im November 2016 und steht seither bei der französischen Amelia als F-HRAM im Einsatz.
Im April 2005 war der Embraer 145LU HB-JAO der Swiss noch in den Farben der Crossair unterwegs, hier bei einer Landung am EuroAirport Basel-Mulhouse. Ende 2006 ging die Maschine an Aeroliteral und später an Aeroméxico Connect über, bevor sie 2024 als D2-AJB bei AirJet Angola unterkam. Am 17. November 2025 erlitt sie bei einer Bruchlandung in Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo Totalschaden. Immerhin überlebten die 20 Insassen den Unfall.