 | Mit Comic-Figuren des deutschen Autoren Janosch verziert rollt die Boeing 757-330 der Condor auf Gran Canaria in Richtung der Piste 03R, zum Start eines vierstündigen Retourfluges nach Deutschland. Janosch höchstpersönlich setzt sich denn auch mit einer Stiftung für den Erhalt der Umwelt und Natur auf den Kanarischen Inseln ein. |
 | Das überarbeitete Design der Thomas Cook-Gruppe setzte auf leichtere Farben und platzierte das Logo des sonnengelben Herzens in den Mittelpunkt. Für Schweizer Betrachter erinnert das Logo jedoch frappant an ein «Butterherzli», ein sehr beliebtes Teegebäck eines grossen lokalen Markenherstellers. Die hier Rhodos ansteuernde Boeing 757-330 D-ABOF muss auf griechischem Territorium jedoch keine solche Markenverzerrung fürchten. |
 | Mit dem Konkurs der Thomas Cook-Gruppe flüchtete sich Condor zurück in die Eigenständigkeit. Entsprechend musste auch das Design an die geänderten Umstände angepasst werden, und anstelle der blauen respektive sonnengelben Thomas Cook-Logos kehrte das klassische stylisierte Condor-Firmenlogo wieder auf die Flugzeugflotte zurück. Noch in der früheren, blauen Thomas Cook-Grundbemalung zeigt die Boeing 757-330 D-ABOB das angepasste Erscheinungsbild. |
 | Auch die gelb/graue Thomas Cook-Grundbemalung wurde an die wiedergewonnene Eigenständigkeit der Condor angepasst. Stolz zeigt die Boeing 757-330 D-ABOK ihr neues altes Logo auf einem während der Sommerferienzeit ausnahmsweise anstelle eines Airbus durchgeführten Fluges nach Zürich. |
 | In der roten «Passion» Bemalung führt die Boeing 757-330 D-ABOM anstelle der eigentlich geplanten, aber stark verspäteten A320-Rotation Rotation von Palma nach Zürich und zurück in Zürich einen ausserordentlichen Zwischenstopp auf dem Flug von Frankfurt nach Palma durch, um die gestrandeten Passagiere aufzunehmen. |
 | Zwischen zwei Regenschauern befindet sich die Boeing 757-330 D-ABOJ der Condor im Anflug auf die Südpiste 25L in Frankfurt. Sie gehört zu diesem Zeitpunkt zur verbleibenden Gruppe von sieben Maschinen ihres Typs, die noch bei Condor aktiv sind. |
 | Als erste «Ringelsocke» wurde die Boeing 757-330 D-ABOL von Condor im April 2025 ausrangiert und in der Folge nach St. Athan überflogen. Die grüne Version der gestreiften Lackierung nennt sich gemäss Condor «Green Island». Etwas weniger grün, dafür umso vulkanischer präsentiert sich hingegen die Insel Gran Canaria, wo die D-ABOL im Dezember 2024 zum Start auf der Piste 03R rollte. |
 | Die blaue «Sea»-Bemalungsvariante des aktuellen bunten Condor-Designs ziert die Boeing 757-330 D-ABOI. Sie ist eine von vier Einheiten, die noch eine Version der «Ringelsocken»-Farben erhalten haben. |
 | Als Condor ihre Boeing 757-200 Flotte veräusserte, trat die russische VIM Airlines als Käuferin des gesamten Pakets in Erscheinung. Die in Moskau-Domodedovo ansässige Charterairline hatte im Jahr 2000 den Betrieb mit ex CSA Ilyushin 62M aufgenommen und nutzte nun die Boeing 757-200, um in neue Urlaubsmärkte vorzustossen. So führte sie mit ihnen etwa im Winter 2005/06 mehrere Ski-Charterketten nach Innsbruck und Salzburg durch, hier zum orthodoxen Weihnachtsfests mit der Boeing 757-230 RA-73014, hinter der sich die ehemalige D-ABNN der Condor verbirgt. |
 | Die Boeing 757-3CQ G-JMAB wurde 2001 zunächst an JMC Air ausgeliefert, die später Bestandteil der Thomas Cook Airlines UK wurde. Dort stand sie bis zum Konkurs im September 2019 im Einsatz, hier etwa auf einem Skicharter von Manchester nach Cointrin. Anschliessend erwarb sie Condor als D-ABOR, wo sie nur kurz, bis zum Beginn des Pandemie-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020, im Dienst blieb. Heute ist sie als Teil der Flotte der Azur Air Ukraine kriegsbedingt abgestellt. |