Air Samarkand baut international aus

10.04.2025    Quelle: Junction Communications         

Die Luftverkehrsbranche in Usbekistan ist zuversichtlich, was die wachsende Nachfrage nach touristischen und geschäftlichen Flügen betrifft. Nachdem bereits die virtuelle Fluglinie Centrum Air, die unter dem AOC des Frachtspezialisten MyFreighter planmässige Passagierflüge anbietet, auf den Sommerflugplan 2025 hin einen Ausbau ihrer Basis Tashkent zu einem Umsteigehub zwischen Asien, dem Mittleren Osten und Europa vorantreibt, will auch Air Samarkand aus der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz (insgesamt mit rund 3'650'000 Einwohnern) nicht hintanstehen.

Nachdem sie bereits im vergangenen Jahr Flüge ab Samarkand nach Abu Dhabi, Al Ain (beide VAE), Jeddah, Medina (beide Saudi Arabien), Istanbul (Türkei), Nha Trang, Phú Quốc (beide Vietnam) und Sharm el-Sheik (Ägypten) lanciert hat, folgt nun auf den 4. Mai 2025 eine neue, wöchentliche Verbindung von Samarkand nach Tel Aviv (Israel). Sie wird jeweils Sonntags als Tagesflug mit A321neo durchgeführt.

Zafar Butayev, CEO der Air Samarkand, sieht die neue Verbindung in engem Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Annäherung zwischen den beiden Ländern. Israel habe Usbekistan stark bei der Aufnahme in die Welthandelsorganisation WTO unterstützt, und zusätzliche Abkommen über Finanzinvestitionen und den Austausch von Fachkräften getroffen. Deshalb erwartet er auf der Strecke eine gesunde Nachfrage einerseits an geschäftlich und beruflich reisenden Passagieren, sowie ein grosses touristisches Potential durch Pilgerreisen und gegenseitige Besuche der jeweiligen Kulturstätten beider Länder.

Air Samarkand verfügt gegenwärtig über eine Flotte von je einem Airbus A321ceo, A321neo und A330-300. Auf der Tel Aviv-Verbindung mit einer Flugzeit von 5:30 Stunden soll planmässig die A321-251N UK32121 zum Einsatz kommen. Es gelten folgende Flugzeiten:

9S501 SKD ab 06:00 TLV an 09:25; 9S502 TLV ab 11:20, SKD an 18:40 (Lokalzeiten).

Die A321-251N UK32121 der Air Samarkand ist ein frühes Exemplar der A321neo-Produktion, das noch mit der klassischen Kabinenaufteilung der A321ceo ausgeliefert wurde, wie an der Türanordnung leicht zu erkennen ist. Sie stand ursprünglich für Novair in Schweden im Einsatz, bevor sie über den Leasinggeber Air Lease Corporation nach Usbekistan gelangte (Olzhas Ismagulov, Samarkand, 9.4.25).