Viasa aus Venezuela zählt zu einer Liste von Airlines aus Südamerika, die Zürich noch bis in die 1990er Jahre regelmässig ansteuerten, anschliessend aber meist infolge Insolvenz ohne lokalen Nachfolger vom Markt verschwunden sind. Zuletzt setzte Viasa auf den Langstrecken DC-10-30 wie die YV-134C ein.
Die Lockheed Tristar der Air Lanka waren bis Ende 1990er Jahre bis zu viermal wöchentlich in Zürich zu Gast, so oftmals auch die «kurze» L-1011 Tristar 500 4R-ULB.
Cyprus Airways gehörte zu den ersten Betreibern des frisch auf dem Markt erschienenen Airbus A320. Sie war gar die erste Airline, die mit dem VAE2500-Triebwerk ausgerüstete A320-231 nach Zürich brachte, hier die 5B-DAW, während Air France, British Airways und Lufthansa bereits einige mit CFM56-Triebwerken ausgestattete A320-211 betrieben und diese sporadisch nach Zürich einsetzten.
Aeroflot führte zwischen 1986 und 1993 im Auftrag der Air India einen wöchentlichen Frachtkurs nach Zürich durch, auf dem Ilyushin IL-76TD wie die CCCP-76474 eingesetzt wurden.
Spanair, die mit Unterstützung der SAS Scandinavian Airlines gegründet wurde, setzte von Beginn auf die MD-80-Familie. Insbesondere die leistungsstarke Version MD-83, hier die EC-EJU, eignete sich bestens für Charterflüge, auch zu entfernteren Destinationen wie den Kanarischen Inseln.
Aer Lingus übernahm bereits 1969 ihre erste Boeing 737-200 und nutzte das Muster bis etwa Sommer 1993. Die Boeing 737-248 Adv. EI-BEC etwa wurde im Januar 1993 nach Indien veräussert.
Mit der Ablieferung ihrer zwei neuen Airbus A310-325 hat Balair eine neue, freche Bemalung eingeführt. Insbesondere die vollständig in Sonnengelb gehaltenen Flügel der HB-IPL fielen auf.