Dass British Airways zu den ersten Nutzern des Airbus A320 gehörte, lag nicht etwa daran, dass die Boeing-fokussierte globale Fluglinie Grossbritanniens das Potenzial des Musters selbst erkannt hätte, sondern an einer Fusion innerhalb des Vereinigten Königreichs. Als British Airways anfangs 1988 die Konkurrentin BCAL British Caledonian übernahm, erbte sie auch deren Bestellung für zehn A320 aus früher Produktion. Die G-BUSC mit Baunummer 008 war das zweite Flugzeug aus diesem Auftrag (eine G-BUSA gab es nie), und sie hatte im Werk sogar noch die vollen Farben der BCAL erhalten, bevor sie noch vor ihrer Auslieferung in das Design der British Airways umbemalt und am 3. Juni 1988 direkt an BA ausgeliefert wurde.
Im Spätwinter 1992 besucht die Tupolev Tu-134A OK-EFK Zürich in einer kurzlebigen Bemalungsvariante mit blau/rotem Leitwerk, die sie nur zwischen 1991 und 1992 trug.
In einem ersten Rebranding nach der Wende erhielten die Flugzeuge der CSA eine neue, leichter daherkommende Bemalung in überwiegend weisser Farbe, als Logo im Heck blieb das ikonische «OK» noch erhalten. Auch die Il-62M OK-OBL wurde entsprechend neu eingekleidet.
Sultan Air wurde als gemeinsames Projekt der Transwede, niederländischer und türkischer Investoren gegründet. In der frühen Bemalung ihrer Boeing 737-205 TC-JUP, die ebenfalls aus Beständen der Transwede stammte, lässt sich die enge Verbindung zur schwedischen Partnerin erahnen.
Die letzte gross angelegte Sanierung der Hauptpiste 15/33 - damals noch mit 16/34 bezeichnet - am EuroAirport Basel/Mulhouse liegt bereits längere Zeit zurück: Im August 1991 wurde sie ebenfalls vollständig gesperrt und während 18 Tagen saniert, wozu auch das Aufbringen eines neuen Belags gehörte. Einen Tag nach der Wiedereröffnung des Flugbetriebs startet die Okada Air Boeing 707-355C 5N-AOQ in einer Zementstaub-Wolke zum Rückflug nach einem ihrer periodischen Frachtcharter aus Accra, die aufgrund der üblichen Ladung unter den Flugzeugspottern als «Ananas-Flüge» bekannt waren.
Sultan Air führte unter der Marke Vip Air Inland-Linienflüge durch, doch kam die Boeing 737-248 TC-VAA auch auf internationalen Charterflügen zum Einsatz. Bereits 1992 wurde der eigenständige Auftritt der Marke Vip Air wieder in Sultan Air integriert, und auch die TC-VAA erhielt die entsprechenden Farben.
Die erste Trägerin des Kennzeichens HB-IHF, das inzwischen einer Edelweiss Air A350-941 «gehört», war die Swissair DC-10-30 «Nidwalden», die von Januar 1975 bis Oktober 1991 im Schweizer Register eingetragen war. Nun wird ihre einstige Kennung als erstes bereits einmal vergebenes Kennzeichen für ein anderes Verkehrsflugzeug wiederverwertet, nachdem bisher nur Bizjets und Kleinflugzeuge von der neuen BAZL-Vergabepolitik «gebrauchter» Kennzeichen profitiert hatten.
Besonders während der langen Wochenenden von Ostern, Pfingsten und 1. Mai war es wegen der Nachfrage nach Städtereisen keine Seltenheit, eine Ilyushin Il-62M der CSA wie die OK-PBM anstelle der üblichen Tu-134A auf dem Zürich-Kurs zu sehen.
Paradise Island Airlines wurde 1989 als Tochter der Chalk's International gegründet, die mit Amphibienflugzeugen ab Miami Harbour Island auf die Bahamas flog. Als Ergänzung zum Geschäft der Mutter verkehrte Paradise Island von verschiedenen Flughäfen Floridas aus auf den neu eröffneten STOL-Flugplatz auf Paradise Island, Bahamas. 1998 wurde Paradise Island Airlines an die ebenfalls im Karibik-Geschäft tätige Gulfstream International Airlines verkauft, flog aber unter ihrer angestammten Marke weiter.