Als grosses Highlight an einem durchaus reichhaltigen Tag in Genf kommt die Ilyushin Il-62M RA-86583 von Aviaenergo am Nachmittag aus Moskau an. Die Maschine wurde im Dezember 2014 in Moskau verschrottet.
Auch die heute exotischen Il-76TD waren reguläre Frachtcharterbesucher in Luxemburg. Die RA-76758 gehörte der Volga Dnepr Airlines aus Russland und war im Rahmen eines Joint Venture an die britische Heavy Lift vermietet. Der Frachter wurde im Dezember 2002 in Guam durch einen Tropensturm irreparabel beschädigt.
Nach dem Fall des «Eisernen Vorhangs» in Europa brach im Luftverkehr eine Phase des «Wilden Ostens» an, bei dem hoffnungsvoll gegründete Airlines ebenso schnell erschienen, wie sie wieder verschwanden. So tauchte im Frühjahrs-Städtereisemarkt auf einem Charter nach Prag die Ilyushin IL-62M OK-OBL der wenig bekannten Air Moravia auf, die noch die «OK Jet»-Grundbemalung der staatlichen CSA und keine weiteren Aufschriften trug.
Aeroflot führte zwischen 1986 und 1993 im Auftrag der Air India einen wöchentlichen Frachtkurs nach Zürich durch, auf dem Ilyushin IL-76TD wie die CCCP-76474 eingesetzt wurden.
In einem ersten Rebranding nach der Wende erhielten die Flugzeuge der CSA eine neue, leichter daherkommende Bemalung in überwiegend weisser Farbe, als Logo im Heck blieb das ikonische «OK» noch erhalten. Auch die Il-62M OK-OBL wurde entsprechend neu eingekleidet.
Besonders während der langen Wochenenden von Ostern, Pfingsten und 1. Mai war es wegen der Nachfrage nach Städtereisen keine Seltenheit, eine Ilyushin Il-62M der CSA wie die OK-PBM anstelle der üblichen Tu-134A auf dem Zürich-Kurs zu sehen.
Die Ilyushin Il-18 der CSA trugen teilweise noch lange nach der Einführung des bekannten «OK Jet»-Designs weiterhin die ursprünglichen Farben aus den 1950er Jahren, so auch die Il-18V OK-WAJ.
Bevor CSA eigene Ilyushin Il-62 übernahm, mietete sie in den Jahren 1968 und 1969 insgesamt sechs verschiedene Il-62 bei Aeroflot für jeweils wenige Monate an, darunter auch die CCCP-86666 von Mai bis August 1968.
Die HA-MOA ist die erste von insgesamt acht Ilyushin Il-18, die Malév für ihre Mittel- und Langstrecken beschaffte. Diese Maschine ist heute im Kozlekedesi Muzeum in Budapest erhalten geblieben.