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Aviogenex mit Sitz in Belgrad war die Hauptkonkurrentin der (Inex-)Adria Airways im jugoslawischen Chartergeschäft. Sie nahm den Betrieb mit Tupolev Tu-134 aus sowjetischer Produktion auf, darunter die 1971 gebaute Tu-134A-3 YU-AHY. Später stiessen Boeing 727-200 aus Beständen der jugoslawischen Regierungsflotte sowie Boeing 737-200 hinzu, die schrittweise die Tupolev ersetzten.

YU-AHY

c/n: 1351204

Lukas Lusser 4.6.1987 DBV

Vor den nun zu ersetzenden Hangars der Jet Aviation erhält die ehemals durch Personal Way betriebene BAC 1-11-401AK N800PW im Frühjahr 1987 den letzten Schliff, bevor sie auf das Kennzeichen HZ-TA1 umregistriert und in Saudia-Bemalung an Saudi Royal Flight für ein Mitglied des saudischen Königshauses ausgeliefert wird.

Aviaco wurde schon 1949 als Inlandairline gegründet, stieg aber ab den 1970er Jahren stark in das Chartergeschäft ein. Hierfür setzte sie eigene ebenso wie aus Iberia-Beständen zugeteilte Douglas DC-8 und Douglas DC-9 ein, hier etwa die über eine vergrösserte Reichweite verfügende DC-9-34 EC-DGB.

EC-DGB

c/n: 48103

s/n: 925

Lukas Lusser 30.3.1987 LPA

Vor ihrer Integration in die Mutter Finnair betrieb Kar-Air als letztes Flugzeugmuster zwei Airbus A300B4-203 zu Zielen im Mittelmeerraum und auf den Kanaren, darunter die im Dezember 1986 ausgelieferte OH-LAA.

Transwede nahm den Betrieb 1985 auf und nutze zu Beginn drei bereits in die Jahre gekommene Sud Aviation SE-210 Caravelle 10B3 wie die SE-DHA. Bereits ab 1987 kamen grössere und leistungsstärkere McDonnell Douglas MD-83 hinzu, die die Caravelle schrittweise ersetzten.

Germania wurde ursprünglich unter dem Namen SAT Fluggesellschaft gegründet und nahm den Betrieb mit zwei Fokker 27 und drei Caravelle 10R auf. 1986 wurde sie nach einer Reorganisation in Germania umbenannt und mit zwei Boeing 727-100 aus Beständen der Hapag-Lloyd neu aufgestellt, darunter auch die Boeing 727-89 D-AHLS.

D-AHLS

c/n: 19139

s/n: 255

Lukas Lusser 29.3.1987 LPA

Balair war sicherlich das prominenteste Beispiel einer Charterairline aus der Schweiz. Als Swissair-Tochter nutzte sie dieselben Flugzeugmuster wie die Mutter, so etwa den Airbus A310-322 HB-IPK, der noch in der klassischen Bemalung mit dem roten Kabinenstreifen zur Auslieferung gelangte.

HB-IPK

c/n: 412

Lukas Lusser 29.3.1987 LPA

Die ursprüngliche Air Belgium – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen ACMI-Anbieterin aus dem Jahr 2016 – ging 1979 aus der Abelag Airways hervor. Mit einer kleinen Flotte einzelner Boeing 737 und später Boeing 757 führte sie für örtliche Reiseveranstalter Charterdienste durch. Die Boeing 737-3Q8 OO-ILF war von ILFC angemietet.

Martinair Holland, heute als Frachttochter der KLM aktiv, begann 1958 als Martin's Air Charter mit der Durchführung von Urlaubsflügen. Als Chartertochter der KLM nutzte sie die McDonnell Douglas MD-82 PH-MBZ zwischen 1983 und 1992 im klassischen Design des Unternehmens.

Der norwegische Reeder Ludvig Braathens gründete 1946 eine eigene Airline, um Material und Personal zu den Anlegeorten seiner Schiffe zu transportieren. Das Akronym S.A.F.E. steht dabei für South America and Far East, wohin die Flüge zunächst geplant und teilweise auch durchgeführt wurden. Als aber die Lizenzen für weitere Langstreckenflüge ausblieben respektive ausliefen, verlegte sich Braathens S.A.F.E.auf Inlandflüge und Charterdienste zu Zielen in Südeuropa.

LN-SUQ

c/n: 23467

s/n: 1245

Lukas Lusser 28.3.1987 LPA
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