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Die 1961 gegründete Euravia trat ab 1964 unter dem Namen Britannia Airways auf und wurde zu einer der bekanntesten britischen Charterairlines. Nicht weniger als 46 Boeing 737-200 wie die G-AWSY bildeten in den 1970er und 1980er Jahre das Rückgrat des Betriebs. Im Mai 2005 wurde sie mittlerweile als Teil des TUI-Konzerns in ThomsonFly umbenannt. Seit der Fusion mit der Konkurrentin First Choice Airways firmiert sie als TUI Airways.

G-AWSY

c/n: 20236

s/n: 166

Lukas Lusser 30.1.1987 SZG

Ursprünglich unter der Marke BEA Airtours als Urlaubstochter der BEA British European Airways gegründet, wurde Airtours mit der Fusion von BEA und BOAC zur British Airways zur Chartertochter des neuen nationalen Carriers und trat fortan als British Airtours auf. Sie nutzte prinzipiell vom Mutterkonzern bestellte oder übertragene Flugzeuge, so auch die Boeing 737-236 Adv. G-BGJJ, in weitgehend analoger Bemalung. Im Zuge der Fusion von British Airways und BCAL British Caledonian im Frühjahr 1988 wurde British Airtours aufgelöst und durch die neugegründete Caledonian Airways ersetzt.

G-BGJJ

c/n: 22031

s/n: 722

Lukas Lusser 30.1.1987 SZG

Mit drei von Hapag-Lloyd erworbenen Airbus A300B4-203 wagte Dan-Air London den Schritt zum Grossraumflugzeug. Während der Winterskisaison kommt hier die G-BMNB am späten Nachmittag bei tiefen Minusgraden im Salzburger Land an.

Auf Zubringerflügen für Lufthansa betrieb DLT ab 1981 sechs werksneue BAe 748-2B, die sie bis 1988 an British Airways weiter veräusserte. Ausweichlandungen aus dem nebelverhangenen Zürich führten die D-AHSD und mehrere ihrer Schwestern im Dezember 1986 immer wieder einmal an den EuroAirport Basel

Nachdem Transamerica ihren Flugbetrieb im Herbst 1986 einstellen musste, übernahm Cargolux gleich alle ihre drei Boeing 747-271C, um damit der steigenden Nachfrage im Luftfrachtverkehr gerecht zu werden. Die Frachter erhielten dabei die Registrationen LX-ACV / BCV / ECV. Die N741TV trägt hier noch Transamerica Farben, aber schon Cargolux Titel und Logo am Heck.

N741TV

c/n: 21964

s/n: 416

Serge Braun 22.11.1986 LUX

Die Marke Spantax ist ein Akronym für den vollständigen Firmennamen Spanish Air Taxi, unter dem sie 1959 auf den Kanaren gegründet worden war. Das Chartergeschäft mit Inklusivreisen wurde aber schnell zum eigentlichen Standbein der Spantax, für das sie zuletzt acht Boeing 737-200 wie die Boeing 737-2E3 Adv. EC-DYZ einsetzte.

EC-DYZ

c/n: 22703

s/n: 811

Sammlung Andy Herzog September 1986 PMI

Die KSSU-Mitglieder nutzten ab Ende der 1960er Jahre die McDonnell Douglas DC-9 auf ihren Europastrecken. Swissair und KLM übernahmen zunächst kurze DC-9-14 wie die PH-DNC, doch mehrheitlich nutzten sie anschliessend die verlängerte DC-9-32, die auch globale die grösste Verbreitung der verschiedenen klassischen DC-9 aufwies.

Die DC-8-61 EC-DZC der Aviaco ist ein typisches Beispiel einer saisonalen Hybridbemalung. Sie ist kurz vor der Sommerreisezeit von einer Vermietung an Saudia zurückgekehrt und wird nun in deren Grundfarben weiter betrieben.

EC-DZC

c/n: 46015

s/n: 405

Lukas Lusser 25.5.1986 ZRH

In der überarbeiteten Bemalung mit dem klassischen TEA-Logo im Heck besucht die Boeing 707-328B OO-TYC die Rhonestadt. Sie stand von 1985 bis 1989 bei TEA im Dienst und wurde anschliessend für die israelische Luftwaffe zu einem Betankungsflugzeug umgebaut.

In der Bemalung der 1970er und frühen 1980er Jahren mit dem simplen, aber ikonischen «T» im Leitwerk rollt die Transavia Holland Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR zu ihrem Standplatz auf dem Vorfeld von Palma de Mallorca.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 14.4.1986 PMI
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