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Als BA 704 fliegt BOAC im Herbst 1959 jeden Samstag mit einer Bristol 175 Britannia wie der G-ANBB ab London-Heathrow via Zürich, Beirut, Karachi, Calcutta und Bangkok nach Singapur.

Die Curtiss C-46R Commando ist in Europa nur in Skandinavien als Passagierflugzeug erfolgreich, bei Transair Sweden, Fred Olsen Airtransport und später Fairflight und Tor-Air. Wegen mangelnder Reichweite werden Zürich und Basel-Mulhouse auf Flügen von Skandinavien nach Südeuropa oft für Tankstopps genutzt, so auch von der SE-CFE.

Im Sommer 1959 fliegt Olympic Airways mit Douglas DC-6 viermal wöchentlich von Athen via Zürich nach Frankfurt. Die SX-DAH, eine DC-6 der ersten, kurzen Serie, ist nur von September bis Dezember 1959 bei der griechischen Gesellschaft im Einsatz, gemietet von der SAS.

SX-DAH

c/n: 43124

s/n: 126

Alex Frei September 1959 ZRH

Im Jahr 1959 ist El Al mit ihren Bristol Britannia 313 am Dienstag und Donnerstag auf Flügen zwischen Tel Aviv und Athen nach Zürich sowie Brüssel (DI) und Amsterdam (DO) zu sehen. Die 4X-AGB ist eine von vier Einheiten, die der israelische Flagcarrier 1957 und 1958 werksneu übernimmt, eine fünfte Britannia wird später vom Hersteller hinzu gemietet, nachdem ihr ursprünglicher Kunde Northeast Airlines aus den USA auf die Abnahme verzichtet.

Malév setzt die Ilyushin IL-14 HA-MAH auf der zweimal pro Woche durchgeführten Verbindung zwischen Budapest und Zürich ein. Die in der DDR in Lizenz gebaute Maschine wird am 17. Februar 1964 bei einem Hangarbrand in Budapest-Ferihegy zerstört.

Bereits seit August 1949 bedient JAT die Strecke von Belgrad nach Zürich. Während des Sommers 1959 sind die Convair 440 jeweils am Montag und am Samstag in Kloten zu sehen, so auch die YU-ADK.

Im Herbst 1959 bedient Air India Genf und Zürich je zweimal pro Woche. Diese Lockheed L-1049G Super Constellation wird im Dezember 1956 als VT-DIM an die indische Airline abgeliefert. Ab Ende 1961 bis zu einem Unfall auf dem Flughafen Bombay am 12. Januar 1983 ist sie anschiessend bei der Luftwaffe und der Navy Indiens im Einsatz.

Vom 1. April bis 31. Oktober 1935 betrieb die Deutsche Luft Hansa in Zusammenarbeit mit der Swissair mit Junkers Ju 52/3m die Strecke zwischen Basel-Sternenfeld, Frankfurt am Main, Köln und Amsterdam. Als damals modernstes Fluggerät kam etwa die Junkers Ju-52/3m D-2649 zum Einsatz. Sie wurde im September 1933 ausgeliefert und im Juli 1934 nach dem neuen Immatrikulationsschema in D-AJUX umregistriert. Am 19.9.36 verunfallte sie in Frankfurt am Main.

D-2649

c/n: 4028

Sammlung Andreas Senn Frühjahr 1934 Flugplatz Basel-Sternenfeld

Ab 1931 fliegt Luft Hansa im Sommer von Amsterdam via Essen – Köln – Frankfurt a.M. – Mannheim linienmässig nach Basel-Sternenfeld. Eingesetzt werden zunächst Rohrbach VIII Roland wie die D-1124.

Auch die Junkers G-24Ge D-879 «Pluto» gehörte in der Vorkriegszeit zu den regelmässigen Besuchern auf dem Basler Sternenfeld. Luft Hansa betrieb insgesamt 26 Einheiten des für neun Passagiere ausgelegten Flugzeugs.

D-879

c/n: J0902

Sammlung Andreas Senn Sommer 1931 Flugplatz Basel-Sternenfeld
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