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Auch auf den Flugzeugen der britischen Mutter machte EasyJet mit provokativen Aussagen Stimmung gegen die Konkurrenz. Mehrere Boeing 737-33V wie die G-EZYH erhielten zur Jahrtausendwende Slogans gegen die übermächtige British Airways, die EasyJet mit der - letztlich erfolglosen - Lancierung der eigenen Low-Cost-Tochter Go frontal angriff.

G-EZYH

c/n: 29332

s/n: 3072

Lukas Lusser 24.5.2000 ZRH

Mit dem Slogan «Genève-Barcelone, toujours!» bekräftigte EasyJet Switzerland auf der Boeing 737-33V HB-IIJ ihren Willen, an der lukrativen Verbindung festzuhalten, die neben Amsterdam und Nizza zu den ersten drei ab Genf bedienten Zielen gehörte.

HB-IIJ

c/n: 29342

s/n: 3127

Lukas Lusser 19.4.2000 ZRH

Im europäischen Markt ersetzte European Aviation ihre BAC 1-11 bis zur Jahrtausendwende schrittweise mit gebrauchten Boeing 737-200, darunter etwa die von Sabena stammende Boeing 737-229 Adv. G-CEAD. Sie trägt das EAL European Airlines Logo, welches die European Aviation-Gruppe gerne bei ACMI-Einsätzen für andere Airlines nutzte.

In der Anfangszeit setzte sich EasyJet Switzerland gegen echte und vermeindliche Hürden mit wechselnden Botschaften auf den Flugzeugen zur Wehr. So prangerte die Boeing 737-33V HB-III die damalige Vormachtstellung der Swissair auf dem Markt Genf mit dem Protest-Slogan «Monopole Swissair. Non!» an.

HB-III

c/n: 29338

s/n: 3114

Lukas Lusser 8.10.1999 ZRH

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre modifizierte Delta Air Lines ihre klassische Bemalung mit einem roten Akzent und überarbeiteten Titeln, bei dem wieder der gesamte Name der Airline ausgeschrieben wurde. Die Boeing 767-3P6ER N153DL stiess 1997 gebraucht aus Beständen der Gulf Air zu Delta, die aufgrund einer Restrukturierung ihre Flotte verkleinerte und dabei sechs Jets des Musters an die US Airline veräusserte.

N153DL

c/n: 25985

s/n: 340

Lukas Lusser 12.9.1999 ZRH

Das erste «Retrodesign» der American Airlines wurde noch vor der Jahrtausendwende auf der Boeing 757-223 N679AN angebracht, die von 1999 bis 2003 in der «Astrojet»-Bemalung aus der Anfangszeit des Jetzeitalters im Einsatz stand.

N679AN

c/n: 29589

s/n: 842

Lukas Lusser 1.3.1999 MIA

Die Schweizer Tochter EasyJet Switzerland entstand durch die Übernahme der Charterairline TEA Switzerland inklusive Teilen ihrer Boeing 737-Flotte, darunter die Boeing 737-3Q8 HB-IIE. Wie bei der englischen Mutter trugen auch die ersten EasyJet Switzerland-Jets die für Anrufer aus dem nationalen Netz kostenlose Business-Nummer des lokalen Reservationszentrums auf der Einstiegsseite, während auf der gegenüberliegenden Seite bereits die heute noch gültige Internetadresse angebracht wurde. Speziell zu beachten sind die in den Anfangszeiten zusätzlich angebrachten Schweizer Flaggen, die ebenfalls nur auf der Einstiegsseite zu finden waren.

HB-IIE

c/n: 26307

s/n: 2664

Lukas Lusser 6.1.1999 ZRH

Auf der Einstiegsseite der Western Pacific Boeing 737-317 N946WP warb die Destination Durango für die in der Sommersaison regelmässig verkehrenden Wildwest-Dampfzüge der schmalspurigen Durango&Silverton Railroad, einem Relikt des einst ganz Colorado überziehenden Netzes der bekannten D&RGW Denver & Rio Grande Railroad.

Vom 10. Februar bis 14. April 1998 flog die südkoreanische Asiana Cargo einmal pro Woche von Seoul nach Luxemburg, wobei Jumbo Jets wie die Boeing 747-48EF HL7420 eingesetzt wurden. Später sollte dieser Frachtflug wieder aufgenommen werden, doch wurde nichts daraus. Inzwischen wurde Asiana von ihrer Konkurrentin Korean Air übernommen.

HL7420

c/n: 25783

s/n: 1064

Serge Braun 5.3.1998 LUX

In den ersten Jahren ihres Bestehens platzierte EasyJet die kostenfreie Reservations-Nummer ihres Buchungsbüros prominent auf den Flugzeugen, hier illustriert am Beispiel der Boeing 737-3M8 G-EZYD, die 1997 aus Beständen der TEA Italia zur Flotte stiess und bis 2004 für EasyJet flog.

G-EZYD

c/n: 24022

s/n: 1662

Lukas Lusser 10.1.1998 GVA
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