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Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.
Sammlung Andy Herzog September 1979 LHR | |
Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor. | |
SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.
Werner Soltermann Dezember 1978 BSL | |
Die Boeing 737-130 D-ABER war in den 1970er Jahren ein regelmässiger Gast am Zürcher Flughafen. Lufthansa setzte die als «City Jet» bezeichneten Boeing 737-130 mit ihren 90 Sitzen (8FY82) auf Flügen innerhalb Europas ein, für die ihre für 114 Passagiere (F8Y106) konfigurierten Boeing 727 zu gross waren. | |
Auch die Boeing 727-30C D-ABIO gehört zu den Einheiten mit Frachttor. Auch wenn Lufthansa wenig Gebrauch von seinen Möglichkeiten machte, erwies es sich beim Verkauf der Flugzeuge als wertvolles Extra, da die «kleinen» Boeing 727 auf dem Markt für Frachter gesucht waren. So stand sie ab 1979 bei Evergreen International als N703EV im Dienst, von der sie zeitweise auch an VASP in Brasilien und Air Tungaru im Südpazifik weitervermietet wurde. | |
Lufthansa war der Erstkunde der Boeing 737. Sie entschied sich zunächst für die kürzere Version -100, von der nur gerade 30 Stück gebaut wurden, davon 22 Boeing 737-130 für Lufthansa. Die D-ABEP «Wilhelmshaven» flog von Juni 1968 bis Dezember 1981 bei Lufthansa, bevor sie zusammen mit 16 ihrer Schwestern an PeoplExpress in den USA veräussert wurde. | |
Die Boeing 727-30C D-ABIU «Ulm» zeigt sich mit der gegenüber dem Ablieferungszustand modifizierten Heckbemalung der Lufthansa. | |
Den Einstieg ins Jet-Zeitalter unternahm die 1951 gegründete Transair Sweden 1967/68 mit der Einflottung von drei werksneuen Boeing 727-134, darunter die SE-DDB. 1979 folgte eine vierte Einheit aus Lufthansa-Beständen. | |
Wer würde hier nicht sofort einsteigen wollen: Die Lufthansa Boeing 727-30C D-ABIJ wartet an einem sonnigen Frühsommermorgen auf ihre Fluggäste, die nach einem kurzen Spaziergang über das Vorfeld die ins Heck integrierte Treppe nutzen können, um die 90 Economy-Plätze zu erreichen, oder über die externe Treppe vorne die acht Firstclass-Sitze für den kurzen Flug nach Frankfurt einnehmen dürfen. | |
Als erster Jet der Lufthansa wurde die Boeing 707-430 D-ABOB «Hamburg» am 2. März 1960 ausgeliefert. Am 17. März führte sie den ersten kommerziellen Einsatz mit einem Flug von Hamburg via Frankfurt nach New York durch. |
