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Ursprünglich unter der Marke BEA Airtours als Urlaubstochter der BEA British European Airways gegründet, wurde Airtours mit der Fusion von BEA und BOAC zur British Airways zur Chartertochter des neuen nationalen Carriers und trat fortan als British Airtours auf. Sie nutzte prinzipiell vom Mutterkonzern bestellte oder übertragene Flugzeuge, so auch die Boeing 737-236 Adv. G-BGJJ, in weitgehend analoger Bemalung. Im Zuge der Fusion von British Airways und BCAL British Caledonian im Frühjahr 1988 wurde British Airtours aufgelöst und durch die neugegründete Caledonian Airways ersetzt.

G-BGJJ

c/n: 22031

s/n: 722

Lukas Lusser 30.1.1987 SZG

Nachdem Transamerica ihren Flugbetrieb im Herbst 1986 einstellen musste, übernahm Cargolux gleich alle ihre drei Boeing 747-271C, um damit der steigenden Nachfrage im Luftfrachtverkehr gerecht zu werden. Die Frachter erhielten dabei die Registrationen LX-ACV / BCV / ECV. Die N741TV trägt hier noch Transamerica Farben, aber schon Cargolux Titel und Logo am Heck.

N741TV

c/n: 21964

s/n: 416

Serge Braun 22.11.1986 LUX

Die Marke Spantax ist ein Akronym für den vollständigen Firmennamen Spanish Air Taxi, unter dem sie 1959 auf den Kanaren gegründet worden war. Das Chartergeschäft mit Inklusivreisen wurde aber schnell zum eigentlichen Standbein der Spantax, für das sie zuletzt acht Boeing 737-200 wie die Boeing 737-2E3 Adv. EC-DYZ einsetzte.

EC-DYZ

c/n: 22703

s/n: 811

Sammlung Andy Herzog September 1986 PMI

In der überarbeiteten Bemalung mit dem klassischen TEA-Logo im Heck besucht die Boeing 707-328B OO-TYC die Rhonestadt. Sie stand von 1985 bis 1989 bei TEA im Dienst und wurde anschliessend für die israelische Luftwaffe zu einem Betankungsflugzeug umgebaut.

In der Bemalung der 1970er und frühen 1980er Jahren mit dem simplen, aber ikonischen «T» im Leitwerk rollt die Transavia Holland Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR zu ihrem Standplatz auf dem Vorfeld von Palma de Mallorca.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 14.4.1986 PMI

In der Bemalung der späten 1970er Jahre präsentiert sich die Boeing 737-2K2 Adv. PH-TVR, die Transavia Holland im März 1980 direkt ab Werk erhalten hat.

Transavia Holland (Transavia)

Boeing 737-2K2 Adv.

PH-TVR

c/n: 22025

s/n: 647

Lukas Lusser 13.4.1986 PMI

Etwa im Frühsommer 1984 erhielt die Boeing 707-321B F-BSGT im Rahmen einer Grundüberholung neu gestaltete, grössere Point Air Aufschriften, die sie bis zu ihrem Ausscheiden aus der Flotte trug.

Auf den innereuropäischen Strecken ab West-Berlin setzte Pan Am zunächst Jets der Bauart 727-100 ein. Diese wurden anfangs der 1980er Jahre durch aus den USA nach Europa transferierte Boeing 727-200 sowie zunächst nur in der Europa-Flotte anzutreffende Boeing 737-200 ersetzt. Die ehemalige Aloha Airlines Boeing 737-297 Adv. «Clipper Luftikus» erhielt bei Pan Am deshalb auch einen typischen Berliner Namen.

N70723

c/n: 21739

s/n: 561

Lukas Lusser 10.6.1984 ZRH

Die Boeing 737-230 Adv. D-ABHD wurde im Juni 1981 an Condor ausgeliefert. Über die Winterflugplanperiode 1982/83 mietete sie Lufthansa, wobei der Jet den damals aktuellen silbern polierten Rumpf der Condor behielt. Nach ihrer Rückgabe an Condor verunfallte sie am 2. Januar 1988 auf einem Leerflug im Anflug auf den Flughafen Izmir.

D-ABHD

c/n: 22635

s/n: 774

Sammlung Andy Herzog Januar 1983 DUS

Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft.

F-BSGT

(F-OGIV)

c/n: 18837

s/n: 411

Christoph Hartmann 20.6.1982 BSL
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