Die Boeing 747-230B D-ABYP wurde im März 1979 an Lufthansa geliefert und bis November 2001 im Passagierdienst genutzt. Anschliessend wurde sie von Southern Air als Ersatzteilspender erworben und in Marana, Arizona, abgebrochen.
Erinnerungen an die Zuschauerterrasse am Flughafen Basel/Mulhouse: Die erst zwei Wochen zuvor von der Vermietung an Lauda Air zu Transavia Holland zurückgekehrte Boeing 737-2T5 Adv. PH-TVX startet in hybrider Bemalung in die beginnende Sommersaison. Sie hat anlässlich der Basler Uhren- und Schmuckmesse 1988 einen Messecharter durchgeführt und parkt nun bis zum abendlichen Rückflug vor der separaten Terrasse des Schweizer Sektors auf einem Standplatz im Sektor «Charly».
Von der Boeing 737-200 erwarb Lufthansa zunächst lediglich sechs Exemplare in der mit einem Frachttor ausgerüsteten Version einer Boeing 737-230C und setzte sie zunächst wahlweise als Passagierjet, Combi oder Frachter ein. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre wurde die D-ABGE zu einem Vollfrachter umgebaut und von Lufthansa Cargo innereuropäisch eingesetzt.
Mit fünf Boeing 720-051B, die aus Beständen der Northwest Orient stammten, bediente Conair of Scandinavia ab Dänemark ein dichtes Netz von saisonalen Ferienzielen. Die OY-APZ flog von 1973 bis 1987 für Conair, anschliessend diente sie Honeywell am Flughafen Phoenix, Arizona, noch bis 2008 als fliegendes Testlabor.
Germania wurde ursprünglich unter dem Namen SAT Fluggesellschaft gegründet und nahm den Betrieb mit zwei Fokker 27 und drei Caravelle 10R auf. 1986 wurde sie nach einer Reorganisation in Germania umbenannt und mit zwei Boeing 727-100 aus Beständen der Hapag-Lloyd neu aufgestellt, darunter auch die Boeing 727-89 D-AHLS.
Die ursprüngliche Air Belgium – nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen ACMI-Anbieterin aus dem Jahr 2016 – ging 1979 aus der Abelag Airways hervor. Mit einer kleinen Flotte einzelner Boeing 737 und später Boeing 757 führte sie für örtliche Reiseveranstalter Charterdienste durch. Die Boeing 737-3Q8 OO-ILF war von ILFC angemietet.
Der norwegische Reeder Ludvig Braathens gründete 1946 eine eigene Airline, um Material und Personal zu den Anlegeorten seiner Schiffe zu transportieren. Das Akronym S.A.F.E. steht dabei für South America and Far East, wohin die Flüge zunächst geplant und teilweise auch durchgeführt wurden. Als aber die Lizenzen für weitere Langstreckenflüge ausblieben respektive ausliefen, verlegte sich Braathens S.A.F.E.auf Inlandflüge und Charterdienste zu Zielen in Südeuropa.
Die von Tjaereborg Rejser lancierte Sterling Airways entwickelte sich auch dank der Nähe zum norddeutschen Markt zu einer prägenden Kraft im europäischen Charterverkehr. Nach dem Ausscheiden der Caravelle waren insgesamt 20 Boeing 727 wie hier die 1973 werksneu übernommene Boeing 727-2J4 Adv. OY-SAT an europäischen Urlaubszielen omnipräsent. Ihre klassisch anmutende Bemalung stammt von den ersten Flugzeugen die Sterling gebraucht übernahm: drei ex Swissair DC-6B.
Mitte der 1980er Jahre überarbeitete Transavia ihren Markenauftritt radikal. Der Zusatz «Holland» entfiel ebenso wie die Platzierung des Airline-Namens auf dem Rumpf, anstelle des klassischen «T»-Logos trat ein stylisierter Schriftzug auf dem Heck. Die Boeing 737-2K2C Adv. PH-TVC präsentiert sich hier im neuen Design auf einem saisonalen Skicharter.
Die 1961 gegründete Euravia trat ab 1964 unter dem Namen Britannia Airways auf und wurde zu einer der bekanntesten britischen Charterairlines. Nicht weniger als 46 Boeing 737-200 wie die G-AWSY bildeten in den 1970er und 1980er Jahre das Rückgrat des Betriebs. Im Mai 2005 wurde sie mittlerweile als Teil des TUI-Konzerns in ThomsonFly umbenannt. Seit der Fusion mit der Konkurrentin First Choice Airways firmiert sie als TUI Airways.