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Den Einstieg ins Jet-Zeitalter unternahm die 1951 gegründete Transair Sweden 1967/68 mit der Einflottung von drei werksneuen Boeing 727-134, darunter die SE-DDB. 1979 folgte eine vierte Einheit aus Lufthansa-Beständen.

Wer würde hier nicht sofort einsteigen wollen: Die Lufthansa Boeing 727-30C D-ABIJ wartet an einem sonnigen Frühsommermorgen auf ihre Fluggäste, die nach einem kurzen Spaziergang über das Vorfeld die ins Heck integrierte Treppe nutzen können, um die 90 Economy-Plätze zu erreichen, oder über die externe Treppe vorne die acht Firstclass-Sitze für den kurzen Flug nach Frankfurt einnehmen dürfen.

D-ABIJ

c/n: 19314

s/n: 437

Karl Freund Mai 1975 ZRH

Als erster Jet der Lufthansa wurde die Boeing 707-430 D-ABOB «Hamburg» am 2. März 1960 ausgeliefert. Am 17. März führte sie den ersten kommerziellen Einsatz mit einem Flug von Hamburg via Frankfurt nach New York durch.

D-ABOB

c/n: 17718

s/n: 90

Karl Freund August 1974 ZRH

Im Laufe ihrer Einsatzdauer erhielten die Boeing 707-330B der Lufthansa das erneuerte, klassische Bemalungsdesign der 1970er Jahre mit dem bekannten dottergelben Logo im Heck, so auch die D-ABUK.

D-ABUK

c/n: 18931

s/n: 482

Karl Freund September 1973 ZRH

Bei genauem Hinsehen lässt sich im vorderen Rumpfbereich das Frachttor der Lufthansa Boeing 707-330C D-ABUE «America» erkennen, die ihre Nutzung als Frachter verrät. 1977 wurde sie an die Tochter German Cargo abgegeben, wo sie bis 1985 im senfgelben Kleid weiter weltweite Frachtrouten bediente.

D-ABUE

c/n: 18932

s/n: 477

Karl Freund 11.6.1973 LIM

TEA war die wohl bekannteste Charterairline Belgiens. Zunächst setzte sie eine Flotte von acht Boeing 707 und Boeing 720 ein, darunter die ursprünglich für Aer Lingus gebaute Boeing 720-048 OO-TEB.

Die Boeing 707-321 G-AYSL stiess für die Sommersaison 1971 zur Flotte der Dan-Air London. Neben Charterflügen in eigener Regie wurde sie zeitweise auch an Dritte vermietet. Sie wurde schliesslich 1978 an einen Broker in Miami verkauft, blieb jedoch bis zum Abbruch 1982 auf der Dan-Air Basis in Lasham abgestellt.

G-AYSL

c/n: 17599

s/n: 71

Sammlung Andy Herzog Sommer 1972 LGW

Die «Astrojet»-Bemalung wurde von American Airlines mit dem Markteintritt ihrer Boeing 707 eingeführt und fand somit bereits ab 1958 Verwendung. Während die ersten Jets noch mit Turbofan-Triebwerken der Bauart Pratt & Whitney JT3A als Boeing 707-123 in den Dienst gingen, erhielten sie bereits ab 1961 Mantelstromtriebwerke der verbesserten Bauart JT3D-1. Die Boeing 707-123B N7577A wurde bereits mit Triewerken der verbesserten Bauart ausgeliefert und im September 1967 in Betrieb genommen. Nach ihrer Ausmusterung im September 1981 wurde sie in Tucson auf der Davis Monthan AFB als Ersatzteilspenderin für die KC-135 Stratotanker der US Luftwaffe ausgeschlachtet.

N7577A

c/n: 19327

s/n: 562

Karl Freund Oktober 1969 ORD

Beinahe scheint es, als würde die Boeing 707-330B D-ABUG extra für den Fotografen im äussersten Winkel des Rollwegs Alpha posieren, um eine optimale Ausleuchtung durch die Nachmittagssonne zu gewährleisten. Nach einem Terroranschlag auf eine El Al Boeing wurde die als Standort für das Bild genutzte, unmittelbar am Rollfeldrand gelegene Wiese gesperrt und später überbaut.

D-ABUG

c/n: 18929

s/n: 461

Karl Freund Juli 1969 ZRH

Bereits mit den neuen Titeln und dem vereinfachten Zierstreifen der 1970er Jahre, aber noch mit dem alten Hecklogo des ursprünglichen Lufthansa-Design beginnt die Boeing 707-330B D-ABUM ihren Startlauf auf der Piste 28 am Flughafen Kloten.

D-ABUM

c/n: 19316

s/n: 547

Karl Freund 18.5.1968 ZRH
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