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Auf den innereuropäischen Strecken ab West-Berlin setzte Pan Am zunächst Jets der Bauart 727-100 ein. Diese wurden anfangs der 1980er Jahre durch aus den USA nach Europa transferierte Boeing 727-200 sowie zunächst nur in der Europa-Flotte anzutreffende Boeing 737-200 ersetzt. Die ehemalige Aloha Airlines Boeing 737-297 Adv. «Clipper Luftikus» erhielt bei Pan Am deshalb auch einen typischen Berliner Namen.

N70723

c/n: 21739

s/n: 561

Lukas Lusser 10.6.1984 ZRH

Die Boeing 737-230 Adv. D-ABHD wurde im Juni 1981 an Condor ausgeliefert. Über die Winterflugplanperiode 1982/83 mietete sie Lufthansa, wobei der Jet den damals aktuellen silbern polierten Rumpf der Condor behielt. Nach ihrer Rückgabe an Condor verunfallte sie am 2. Januar 1988 auf einem Leerflug im Anflug auf den Flughafen Izmir.

D-ABHD

c/n: 22635

s/n: 774

Sammlung Andy Herzog Januar 1983 DUS

Im Herbst 1980 kauft die Association Le Point die beschlagnahmte Boeing 707-321B F-OGIV der SATT und lässt sie mit dem eigenen Logo und den Aufschriften Point Air versehen. Zunächst darf sie nur Clubmitglieder der Association Le Point transportieren, erst Anfangs 1981 erhält sie die behördliche Zulassung als zum Passagiertransport lizenzierte Fluggesellschaft.

F-BSGT

(F-OGIV)

c/n: 18837

s/n: 411

Christoph Hartmann 20.6.1982 BSL

Beide Boeing 707-321B der SATT stammten aus Beständen der Pan Am und behielten während ihrer gesamten Einsatzzeit bei SATT die klassische Grundbemalung der US-Airline. Die im Mai 1979 via die Leasingfirma Guiness Peat übernommene F-OGIW sucht hier für die technische Wartung den Flughafen London-Heathrow auf, wo ihre Vorbesitzerin Pan Am einen eigenen Wartungshangar betrieb.

Um den Auflagen des Vier-Mächte-Status zu genügen, wurde die Charterairline Air Berlin USA als Gesellschaft amerikanischen Rechts gegründet. Ihre Boeing 707, hier die aus TWA-Beständen stammende Boeing 707-331 N767AB, kamen ab West-Berlin aber hauptsächlich zu europäischen Zielen zum Einsatz. 1992 ging aus ihr die deutsche Nachfolgerin Air Berlin hervor.

N767AB

c/n: 17682

s/n: 104

Sammlung Andy Herzog Frühjahr 1979 TXL

SATT übernahm die Boeing 707-321B F-OGIV im Juni 1978 als ihr erstes Flugzeug und setzte sie in der Folge auf einem intensiven Programm mit Flügen nach Athen, Lima, Mexico City und Point-a-Pitre ein. Genau zwei Jahre später wurde sie zusammen mit ihrer Schwester F-OGIW wegen unbezahlter Rechnungen über 35 Millionen Francs von den französischen Behörden beschlagnahmt.

Die Boeing 737-130 D-ABER war in den 1970er Jahren ein regelmässiger Gast am Zürcher Flughafen. Lufthansa setzte die als «City Jet» bezeichneten Boeing 737-130 mit ihren 90 Sitzen (8FY82) auf Flügen innerhalb Europas ein, für die ihre für 114 Passagiere (F8Y106) konfigurierten Boeing 727 zu gross waren.

D-ABER

c/n: 19028

s/n: 98

Karl Freund 14.8.1976 ZRH

Auch die Boeing 727-30C D-ABIO gehört zu den Einheiten mit Frachttor. Auch wenn Lufthansa wenig Gebrauch von seinen Möglichkeiten machte, erwies es sich beim Verkauf der Flugzeuge als wertvolles Extra, da die «kleinen» Boeing 727 auf dem Markt für Frachter gesucht waren. So stand sie ab 1979 bei Evergreen International als N703EV im Dienst, von der sie zeitweise auch an VASP in Brasilien und Air Tungaru im Südpazifik weitervermietet wurde.

D-ABIO

c/n: 19311

s/n: 399

Karl Freund 11.4.1976 ZRH

Lufthansa war der Erstkunde der Boeing 737. Sie entschied sich zunächst für die kürzere Version -100, von der nur gerade 30 Stück gebaut wurden, davon 22 Boeing 737-130 für Lufthansa. Die D-ABEP «Wilhelmshaven» flog von Juni 1968 bis Dezember 1981 bei Lufthansa, bevor sie zusammen mit 16 ihrer Schwestern an PeoplExpress in den USA veräussert wurde.

D-ABEP

c/n: 19026

s/n: 35

Karl Freund 28.9.1975 DUS

Die Boeing 727-30C D-ABIU «Ulm» zeigt sich mit der gegenüber dem Ablieferungszustand modifizierten Heckbemalung der Lufthansa.

D-ABIU

c/n: 19312

s/n: 409

Karl Freund 28.9.1975 DUS
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