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Sultan Air wird 1989 als private türkische Charterairline gegründet. Ihre ursprüngliche Flotte von Boeing 737-200 ersetzt sie nun mit moderneren Boeing 737-300 wie der Boeing 737-3G7 TC-JTC und Airbus A300 Widebodies. Ende 1993 wird das Unternehmen wegen angeblicher Ungereimtheiten sein Betreiberzeugnis verlieren und in Konkurs gehen.

TC-JTC

c/n: 23783

s/n: 1531

Lukas Lusser 3.7.1993 BSL

Die insgesamt nicht weniger als 47 Boeing 737-230 in Diensten der Lufthansa wurden grösstenteils als Nachfolgemuster der Boeing 737-100 erworben. Sie alle gehörten der verbesserten Version 200 Adv. an, die über leistungsstärkere Triebwerke, mehr Treibstoffkapazität und ein höheres Startgewicht verfügte.

D-ABHU

c/n: 22143

s/n: 838

Lukas Lusser 6.6.1993 ZRH

Die letzte reguläre Verbindung, die Kuwait Airways nach Zürich unterhielt, war eine nach dem Ende des ersten Irak-Krieges aufgebaute Frachtlinie, mit der zum Wideraufbau des Landes benötigte Güter transportiert wurden. Die zunächst wöchentlichen, später 14-täglichen Cargo-Flüge wurden zumeist sonntags oder montags mit drei von TMA of Lebanon gemieteten Boeing 707C durchgeführt, die jeweils die vollen Kuwait Airways-Farben erhielten. Neben der Boeing 707-327C OD-AGX landeten so auch ihre zwei Schwestern OD-AGS und OD-AGY zwischen Ende 1991 und Herbst 1993 regelmässig nachmittags in Zürich. 

OD-AGX

c/n: 19104

s/n: 498

Lukas Lusser 6.6.1993 ZRH

Bei der Boeing 737-530 D-ABIK handelt es sich um die 2000. gebaute Boeing 737. Sie zeigt sich hier im Design der Lufthansa Express, einer internen Low Cost-Marke, die Lufthansa zwischen 1992 und 1994 betrieb. Seit 2015 wird die Marke Lufthansa Express für intermodale Zubringerdienste wie innerdeutsche Zugverbindungen unter LH-Code und Buszubringer verwendet.

D-ABIK

c/n: 24823

s/n: 2000

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Bisher wurden alle Flugzeuge, die von Betreibern im britischen Überseegebiet Gibraltar betrieben wurden, im nationalen Luftfahrtregister Grossbritanniens eingetragen. Dies galt etwa auch für die bis 2008 altive GB Airways - GB steht dabei für Gibraltar, und nicht etwa für Great Britain - deren Boeing 737-236 Adv. hier auf einem winterlichen Skicharter von London-Gatwick nach Genf das britische Kennzeichen G-BGDB trägt.

G-BGDB

c/n: 21791

s/n: 626

Lukas Lusser 14.3.1993 GVA

Die D-ABKD, die heute bei GP Aviation als LZ-GPA immer noch aktiv ist, war eine von nur gerade sieben Boeing 737-430, die Lufthansa 1992 in ihre Flotte aufnahm. Das grösste Modell der Boeing 737 Classic-Version war nicht nur das seltenste, sondern zugleich auch das kurzlebigste Modell dieser Serie, das der Kranich betrieb. Bis Anfang 1998 hatten alle sieben Einheiten die Flotte Richtung Türkei verlassen, wo sie beim Aufbau der Sun Express Verwendung fanden.

D-ABKD

(LZ-GPA)

c/n: 27003

s/n: 2328

Lukas Lusser 27.9.1992 ZRH

Im Jahr 1991 wurde die Boeing 767-375ER C-GLCA werksneu an Canadian Airlines International ausgeliefert, wo sie sowohl auf nachfragestarken Inlandstrecken wie auch interkontinental zum Einsatz kam. Nach der Fusion mit Air Canada flog sie bis Juni 2020 weiter auf dem internationalen Streckennetz der kanadischen Nationalairline, bevor sie in Hamilton, Ontario, abgestellt wurde. Seit Juni 2024 wird sie auf die für das Frühjahr 2025 geplante vorübergehende Rückkehr in den Liniendienst vorbereitet.

Bis Ende 1992 verkehrte Dan-Air London zweimal täglich - am späten Vormittag und Abends - zwischen Zürich und London Gatwick, wobei zunächst BAC 1-11 und später neben BAe 146 auch Boeing 737 Classic wie die B737-3Q8 G-SCUH genutzt wurden. Die populäre Verbindung wurde sowohl von London-Touristen wie auch von Anschlusspassagieren zu Transatlantikflügen dritter Anbieter genutzt.

G-SCUH

c/n: 23254

s/n: 1107

Lukas Lusser 19.5.1992 ZRH

Bei der privaten Boeing 707-138B N707SK handelt es sich um eine ausschliesslich für Qantas gebaute verkürzte Version des klassischen Vierstrahlers. Sie besticht durch eine vergrösserte Reichweite für Flüge über den Pazifik.

Noch setzte MEA Middle East Airlines auf der Zürich-Strecke die Boeing 707 ein, hier die Boeing 707-347C OD-AGU. Zunehmend traten zwar gemietete Airbus A310 an ihre Stelle, doch waren bis 1995 sporadisch auch Boeing 707 am Zürcher Fingerdock B anzutreffen.

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