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In den ersten Jahren der Bedienung der Zürich-Verbindung setzte Qatar Airways A300 auf den Umläufen ein, wie die hier abgebildete A300B4-622R A7-ABN.

Im Sommer 2006 hiess SmartLynx noch LatCharter, war aber dennoch bereits im ACMI-Geschäft zu Hause. Der Airbus A320-211 YL-BCB flog damals im Auftrag von Hellas Jet Charterflüge von Griechenland unter anderem nach Basel-Mulhouse, wo er sich im Anflug auf die damalige Piste 34 befand. Nach etlichen weiteren Stationen unter anderem in Polen, Armenien und der Ukraine ist der A320 im August 2025 via Sohar (Oman) in Teheran gelandet, als D6-LAL auf den Komoren registriert.

HellasJet (LatCharter Airlines) (LatCharter Airlines)

Airbus A320-211

YL-BCB

c/n: 726

Joel Vogt 15.7.2006 BSL

SriLankan Airlines, bis Ende der 90er-Jahre noch als AirLanka bekannt, zählte Mitte der Nullerjahre einige westeuropäische Flughäfen zu ihrem Streckennetz und steuerte diese mit Airbus A330 oer A340 an. Der A340-311 4R-ADC stiess im März 1995 zur Flotte, wurde knappe 20 Jahre betrieben und danach verschrottet.

4R-ADC

c/n: 34

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Vom Airbus A340-600 wurden lediglich 99 Einheiten gebaut. Fast vergessen sind heute die fünf A340-642 bei China Eastern Airlines. Als erstes Exemplar wurde die B-6050 Ende Juli 2003 übernommen. Mitte der 10er-Jahre wurden die Vierstrahler wieder ausgeflottet. Die B-6050 wurde im November 2019 in Schwerin verschrottet.

B-6050

c/n: 468

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Air Transat war Mitte der Nullerjahre ebenfalls in CDG präsent. Das Erscheinungsbild des kanadischen Carriers hat sich seither mehrmals gewandelt, entsprechend wurde der Airbus A330-243 C-GGTS während seiner über 20-jährigen Dienstzeit immer wieder umbemalt, bevor er zu Beginn der COVID-19-Pandemie geparkt und danach nicht mehr in Betrieb genommen wurde.

Im Gegensatz zur Schwestermaschine CS-TEW wurde der A310-304 CS-TEX im Frühjahr 2005 mit dem neuen Erscheinungsbild des portugiesischen Flagcarriers versehen. Auch er wurde Ende 2007 ausgeflottet, fand aber innerhalb des Landes mit Hi Fly einen neuen Betreiber und weiterhin als CS-TEX unterwegs, meistens auf ACMI-Flügen für andere Airlines. Im Sommer 2015 wurde er in den Iran zu Taban Air transferiert. Als EP-TBH diente er noch gute vier Jahre der persischen Airline, bevor er im Herbst 2019 in Teheran-IKA abgestellt wurde.

Eine sehr kurzlebige Erscheinung war Air Madrid. Die 2003 gegründete Airline wollte ab Madrid und Barcelona günstige Flüge nach Lateinamerika anbieten. Dafür wurden mehrere Airbus A330 und ein Airbus A340 eingesetzt. Um das Angebot mit Zubringerflügen im innereuropäischen Kontinentalverkehr anbieten zu können, beschaffte man sich im Frühjahr 2005 zwei A319-132 aus Beständen der Independence Air, welche als EC-JQT und EC-JQU (im Bild) registriert wurden. Im Dezember 2006 meldete Air Madrid Insolvenz an. Die abgebildete EC-JQU wurde anschliessend von Sichuan Airlines übernommen und stand dort noch fast zwanzig Jahre im Einsatz, bevor sie im April 2025 in Chengdu abgestellt wurde.

Vueling, im Februar 2004 an den Start gegangen, war im Frühling 2006 im Gegensatz zu heute noch eher eine Randerscheinung auf Europas Flughäfen. Paris gehörte mit Brüssel zusammen zu den ersten internationalen Destinationen, entsprechend Freude bereitete dem damals natürlich nichts von der Entwicklung des spanischen Lowcosters ahnenden Fotografen die Aufnahme des Airbus A320-214 EC-JSY. Der Zweistrahler, am Tag der Aufnahme genau seit acht Tagen zu Flotte gehörend, fliegt seither ununterbrochen bei Vueling und ist damit das dienstälteste Flugzeug der Airline.

EC-JSY

c/n: 2785.0

Francesco Frasa 8.6.2006 CDG

Im Leisure-Segment tätig war die 1995 als Star Europe gegründete Star Airlines, wobei "Star" ein Akronym für Société de Transport Aérien Régional war. Die Flotte bestand im Frühling 2006 aus zwei Airbus A330-200 und vier Airbus A320-214, darunter die F-GRSE, welche im Februar 1997 direkt ab Werk übernommen wurde. Wenige Monate vor dieser Aufnahme erfolgte ein Besitzerwechsel an die isländische Holding Avion Group, in deren Portfolio sich bereits Air Atlanta Icelandic und Excel Airways befanden. Noch im November desselben Jahres wurde die Fluggesellschaft auf XL Airways France umbenannt und war fortan als solche noch bis Herbst 2019 aktiv, als sie den Betrieb aufgeben musste. Die F-GRSE wurde bereits im April 2008 an TAME in Ecuador veräussert, wo sie noch sechs weitere Jahre aktiv war, bevor sie abgestellt wurde.

16 Airbus A330-203 übernahm Air France zwischen Dezember 2001 und April 2005. Das tragische Schicksal der letzten ausgelieferten Einheit, der F-GZCP, dürfte weit über die Aviatikszene bekannt sein. Sie stürzte am 1. Juni 2009 auf dem Flug AF447 von Rio de Janeiro nach Paris-CDG in den Atlantik, wobei alle 228 Insassen ihr Leben verloren. Es handelt sich um das Ereignis mit den meisten Todesopfern in der Geschichte von Air France und ebenso des Airbus A330.

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