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Auf der Einstiegsseite trägt der Airbus A321-231 EP-SSM der Meraj Airlines zusätzlich eine politische Botschaft: Der Sticker «Minab168» verweist auf 168 Schülerinnen aus der Stadt Minab, die gemäss iranischer Darstellung durch den Abwurf einer amerikanischen Bombe auf ihre Schule am 28. Februar 2026 ums Leben gekommen sind.

Der Airbus A321-231 EP-SSM der Meraj Airlines sieht in seinem Erscheinungsbild beinahe so aus, als käme er aus Beständen der Qatar Airways. Dies ist jedoch nicht der Fall, der ehemalige MEA Middle East Airlines-Airbus wurde via ein ukrainisches Unternehmen in den Iran verkauft.

Auf dem Erstflug der neuen Linienverbindung MU255/MU256 zwischen Shanghai Pudong und Zürich setzte China Eastern Airlines ihren Airbus A340-941 B-32FP ein. Er ist gegenwärtig das zweitjüngste von zwanzig Exemplaren des Musters in der Flotte der südchinesischen Fluglinie.

Am Freitag 12.6.26 hat Kuwait Airways ihre dreimal wöchentlich angebotene Direktverbindung KU169/KU170 nach Zürich aufgenommen, trotz der Auswirkungen des Irankriegs und der damit verbundenen Drohnenangriffen auf den Flughafen in Kuwait City. Nach dem bei eher trüben Wetter durchgeführten Erstflug mit der 9K-AQA führte das Schwesterflugzeug, der Airbus A321-251NX 9K-AQB zwei Tage später den folgenden Kurs zur grossen Freude lokaler Planespotter bei sonnigem Westwindwetter durch. Aktuell besteht die A321neo-Flotte der Kuwait Airways aus drei im Sommer 2025 ausgelieferten Flugzeugen, bis 2030 soll sie auf elf Einheiten anwachsen, inklusive drei A321neo LR.

Seit vielen Jahren besteht ein Sponsorenvertrag zwischen dem Fussballverein Arsenal London und der Airline Emirates - so heisst auch die Heimstädte des Vereines aus Nordlondon. Diese Zusammenarbeit wird auch seit Neustem auf der A6-EOE gebührend gefeiert - wohl auch zu Ehren des Titels in der Premier League von Arsenal London. Auf dem Rumpf des Airbus A380-861 sind nebem dem goldenen Schriftzug «Champions» die Spieler Bukayo Saka, Martin Ødegaard, Declan Rice und Viktor Gyökeres abgebildet, vier Spieler welche eine wichtige Stütze im Team waren um den ersten Meistertitel seit 2004 wieder ins Haus der Gunners zu bringen. 

Die täglichen Condor-Flüge von Palma de Mallorca nach Basel bringen auch die Sonderbemalungen ans Rheinknie. So war an jenem Montagnachmittag der Airbus A320-214 D-ASGE zu Gast, der in Schwarz und Weiss Werbung für die SG Eintracht Frankfurt macht, welche die internationalen Wettbewerbe für die kommende Saison indes knapp verpasst hat.

Nach dem Ende der Eishockey-WM 2026 in der Schweiz haben diverse Ad-hoc Charterflüge Fans, Teams und Betreuer in ihre Heimatländer zurückgeflogen. Sunclass Airlines führte mit ihrem Airbus A321-211 OY-TCE einen Charter nach Oslo-Gardermoen durch, nachdem am Vortag das norwegische Team im Spiel um den dritten Platz den Favoriten Kanada bezwungen und erstmals eine WM-Medaille ergattert hatte. Sunclass Airlines geht auf die 1994 durch die Fusion von Scanair und Conair of Scandinavia gegründete Premiair zurück, die nach Besitzerwechseln zunächst ab 2001 als MyTravel Airways AS und ab 2008 als Thomas Cook Scandinavia auftrat. Nach dem Konkurs des Thomas Cook-Reisekonzerns im September 2019 rettete eine Investorengruppe die traditionsreiche Ferienairline aus der Konkursmasse und brachte sie im Oktober 2019 als unabhängige Sunclass Airlines zurück an den nordischen Markt.

Auf ihrem sporadischen Frachtcharter von Algiers nach Zürich brachte Air Algérie anstelle der üblicherweise eingesetzten Vollfracht-Boeing 737-800BCF 7T-VJJ ausnahmsweise ihren Passagier-Airbus A330-202 7T-VJV zum Einsatz, dessen Unterflurfrachtraum ausreichend Kapazität für das Ladegut aufwies. Die 7T-VJV ist eines von acht Exemplaren des Musters in der aktuellen Flotte der nordafrikanischen Airline, seit Ende 2025 stossen nun sukkzessive Airbus A330-900neo hinzu, wovon Air Algérie mittlerweile bereits fünf Stück betreibt.

Für die bevorstehende Sommersaison 2026 hat Condor ihre Flotte mit zwei Airbus A319-112 aus Beständen der Fly Air41 Airways verstärkt, die primär auf den Städteverbindungen ab Frankfurt nach Budapest, Eriwan und Hamburg zum Einsatz kommen. Sie tragen ein «abgespecktes» Design, bei dem die bunten Condor-Streifen immerhin das Heck zieren. Im Falle der 9A-BWK wurde die rote Farbe des «Passion»-Designs gewählt.

Seit August 2020 steht die ursprünglich von Garuda Indonesia bestellte, aber nicht übernommene A330neo mit Baunummer 1958 als D-ANRB bei Condor im Langstreckeneinsatz. Zusammen mit ihren Schwestern wird das im «Blue Sea»-Look fliegende Grossraumflugzeug im Sommer 2027 die Verbindung von Frankfurt nach Windhoek in Namibia wiederbeleben.

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