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Als Ersatz für die alternden und immer weniger wirtschaftlichen DC-10 beschaffte sich Hawaiian schliesslich insgesamt 18 Stück der dank ETOPS-Zulassung problemlos zwischen der US-Westküste und Hawaii nutzbare zweistrahlige Boeing 767-300ER als Langstreckenflugzeug. Die Boeing 767-33A/ER N582HA «Ake'Aké» (Maori umgangssprachlich für «hawaiianisch, aus Hawaii stammend») war eine über das Leasing-Unternehmen Ansett Worldwide Aviation Services werksneu für Hawaiian angeschaffte Einheit, die ab 3. Dezember 2001 im Einsatz stand. | |
Im dichten Kurzstreckenverkehr zwischen den Inseln des Archipels setzt Hawaiian Airlines eine Flotte aus Boeing 717-22A ein, darunter auch die N480HA. Die meist nur zwischen 30 und 45 Minuten kurzen Flüge führen dazu, dass die «Inselhüpfer» der Airline nicht sehr viele Flugstunden, dafür aber umso mehr Flugzyklen ansammeln und die Wartung dementsprechend intensiv und teuer ist. | |
Air Plus Comet wurde 1997 als Langstrecken-Charterairline gegründet, führte aber auch Wetlease-Einsätze für mehrere südamerikanische Airlines durch. Auf einem in eigener Regie durchgeführten Fussballcharter landet ihre Boeing 747-212B EC-IPN am EuroAirport, trägt dabei aber unverkennbar das Logo der Aerolineas Argentinas im Heck, für die sie ab Mai 1998 im Einsatz stand. | |
Ihre Karriere begann die spätere 9H-ZAZ bei British Airways, wo sie den Dienst 1991 als G-DOCD antrat. Mitte der 1990er Jahre erhielt die Boeing 737-436 im Rahmen der kurzlebigen «Utopia»-Bemalung das Heckdesign «Animals and Trees», das vom Ncoakhoe Stamm aus der Kalahari Wüste, Botswana, entworfen wurde. | |
European Aviation wurde 1989 mit ehemaligen RAF BAC 1-11 gegründet, um ad-hoc Flüge für Dritte durchzuführen. Während dies ein wichtiges Geschäftsfeld blieb, stieg sie unter der Marke European Aircharter selbst in den Ferien-Chartermarkt ein. Ab 2001 bot sie mit aus British Airways-Beständen erworbenen Jumbo Jets wie der Boeing 747-236B G-BDXJ sogar Urlaubsflüge über den Nordatlantik an, wo etwa Chicago, New York und Orlando bedient wurden. 2008 ging die gesamte Gruppe in Konkurs, lediglich das Geschäft mit Pilotenausbildungen konnte herausgelöst und selbständig weitergeführt werden. | |
Das damals drittgrösste Reisebüro des Vereinigten Königreichs, die Owners Abroad Group, gründete 1987 mit Air 2000 ihre eigene Charterairline. Dabei wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, modernstes Fluggerät einzusetzen, das sich Air 2000 von Leasing-Partnern beschaffte. Die Boeing 757-2Y0 G-CPEP stiess jedoch erst spät zur Flotte. Sie stammte aus Beständen der British Airways und wurde nach 12 Jahren Liniendienst via Babcock and Brown Leasing an Air 2000 vermietet. | |
Nach der Fusion mit der Skandinavischen Premiair trat die frühere Airtours International ab 2002 unter der neugeschaffenen Marke MyTravel Airlines auf. Zugleich wurde eine auffällige Bemalung in orange und blau eingeführt, wie sie hier der Airbus A320-231 G-CRPH zeigt. | |
Noch in den Grundfarben der früheren Marke Airtours International rollt die McDonnell Douglas DC-10-10 G-DPSP der MyTravel Airlines zum Start. Sie war eine von drei Einheiten dieser in Europa eher seltenen Mittelstreckenvariante der DC-10 in der Flotte des Unternehmens.
Lukas Lusser 7.9.2003 MAN | |
Flyjet nahm im Frühjahr 2003 den Betrieb mit je einer Boeing 757 ab London Gatwick und Manchester auf, die zu den klassischen Ferienzielen im Mittelmeerraum flogen. Die Boeing 757-28A G-FJEA stammte vom Leasinggeber Ansett Worldwide Aviation Services (AWAS) und hatte bereits bei Inter European Airways, Air Holland, Airtours International und MyTravel Erfahrung im Urlaubsgeschäft gemacht. 2006 versuchte ein neuer Besitzer, die kränkelnde Flyjet unter der Marke Silverjet zu einer reinen Business-Class Airline mit Linienflügen über den Nordatlantik umzubauen, was innerhalb eines Jahres zum endgültigen Aus führte. | |
Mit zunächst zwei Airbus A330-243 wie der G-OJMB, später dann aber insgesamt 16 teilweise nur saisonal zugemieteten Airbus A330 modernisierte die britische Thomas Cook Airlines ihre Langstreckenflotte. |
