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Im Spätwinter 1992 besucht die Tupolev Tu-134A OK-EFK Zürich in einer kurzlebigen Bemalungsvariante mit blau/rotem Leitwerk, die sie nur zwischen 1991 und 1992 trug. | |
Hinter der McDonnell Douglas DC-9-51 N669HA versteckt sich gleich in zweierlei Hinsicht ein spezielles Flugzeug und eine ehemalige alte Bekannte: Sie wurde im Dezember 1974 als Prototyp der DC-9-51 gebaut und von McDonnell Douglas als N54641 als Prototyp für die Musterzulassung genutzt, bevor sie im November 1975 als erste von zwölf bestellten Einheiten an Swissair ausgeliefert wurde, wo sie als HB-ISK bis zu ihrer Veräusserung im Oktober 1986 im Einsatz stand.
Felix Gasser 26.11.1991 KOA | |
Auf den Flügen zwischen Hawaii und der US-Westküste ersetzten insgesamt acht Lockheed L-1011 TriStar ab Ende der 1980er Jahre die nicht mehr zeitgemässen DC-8. Die N762BE stammte aus Beständen der ANA All Nippon und wurde bei ihrer Übernahme durch den Einbau eines zustäzlichen Tanks zur Version L-1011-50 nachgerüstet. | |
In einem ersten Rebranding nach der Wende erhielten die Flugzeuge der CSA eine neue, leichter daherkommende Bemalung in überwiegend weisser Farbe, als Logo im Heck blieb das ikonische «OK» noch erhalten. Auch die Il-62M OK-OBL wurde entsprechend neu eingekleidet. | |
Sultan Air wurde als gemeinsames Projekt der Transwede, niederländischer und türkischer Investoren gegründet. In der frühen Bemalung ihrer Boeing 737-205 TC-JUP, die ebenfalls aus Beständen der Transwede stammte, lässt sich die enge Verbindung zur schwedischen Partnerin erahnen. | |
Die letzte gross angelegte Sanierung der Hauptpiste 15/33 - damals noch mit 16/34 bezeichnet - am EuroAirport Basel/Mulhouse liegt bereits längere Zeit zurück: Im August 1991 wurde sie ebenfalls vollständig gesperrt und während 18 Tagen saniert, wozu auch das Aufbringen eines neuen Belags gehörte. Einen Tag nach der Wiedereröffnung des Flugbetriebs startet die Okada Air Boeing 707-355C 5N-AOQ in einer Zementstaub-Wolke zum Rückflug nach einem ihrer periodischen Frachtcharter aus Accra, die aufgrund der üblichen Ladung unter den Flugzeugspottern als «Ananas-Flüge» bekannt waren. | |
Sultan Air führte unter der Marke Vip Air Inland-Linienflüge durch, doch kam die Boeing 737-248 TC-VAA auch auf internationalen Charterflügen zum Einsatz. Bereits 1992 wurde der eigenständige Auftritt der Marke Vip Air wieder in Sultan Air integriert, und auch die TC-VAA erhielt die entsprechenden Farben. | |
Die erste Trägerin des Kennzeichens HB-IHF, das inzwischen einer Edelweiss Air A350-941 «gehört», war die Swissair DC-10-30 «Nidwalden», die von Januar 1975 bis Oktober 1991 im Schweizer Register eingetragen war. Nun wird ihre einstige Kennung als erstes bereits einmal vergebenes Kennzeichen für ein anderes Verkehrsflugzeug wiederverwertet, nachdem bisher nur Bizjets und Kleinflugzeuge von der neuen BAZL-Vergabepolitik «gebrauchter» Kennzeichen profitiert hatten. | |
Besonders während der langen Wochenenden von Ostern, Pfingsten und 1. Mai war es wegen der Nachfrage nach Städtereisen keine Seltenheit, eine Ilyushin Il-62M der CSA wie die OK-PBM anstelle der üblichen Tu-134A auf dem Zürich-Kurs zu sehen. | |
Paradise Island Airlines wurde 1989 als Tochter der Chalk's International gegründet, die mit Amphibienflugzeugen ab Miami Harbour Island auf die Bahamas flog. Als Ergänzung zum Geschäft der Mutter verkehrte Paradise Island von verschiedenen Flughäfen Floridas aus auf den neu eröffneten STOL-Flugplatz auf Paradise Island, Bahamas. 1998 wurde Paradise Island Airlines an die ebenfalls im Karibik-Geschäft tätige Gulfstream International Airlines verkauft, flog aber unter ihrer angestammten Marke weiter. |
