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Als spanische Tochter der Air Europe Group erhielt die inzwischen 40-jährige Air Europa ab 1986 das selbe Erscheinungsbild wie die britische Charterairline Air Europe. Ebenso wie die Mutter im Vereinigten Königreich war Air Europa zunächst als klassische Charterairline im saisonalen Urlaubsverkehr zwischen Nord- sowie Mitteleuropa und Spanien inklusive den Kanarischen Inseln tätig, wofür sie zunächst eine reine Boeing 737 Classic Flotte einsetzte. Die Boeing 737-375 EC-ECS war von GPA Guiness Peat Aviation eingemietet und diente bis Ende 1998 bei Air Europa. Anschliessend ging sie an America West Airlines in den USA. Heute fliegt sie als Frachter bei Kalitta Charters II ab Detroit-Willow Run. | |
Bei ihrer Auslieferung trugen die Boeing 737-330 der ersten Tranche noch die klassische Lufthansa-Bemalung mit dem blauen Kabinenstreifen, so auch die 1986 gebaute D-ABXH «Cuxhaven». | |
Als Nachfolgerin der SATA wurde nur wenige Wochen nach deren Konkurs im Oktober 1978 die CTA Compagnie de Transport Aérien mit Sitz in Genf gegründet. Nicht nur optisch zeigte sie ihre Herkunft deutlich. CTA übernahm auch die drei SE-210 Caravelle 10R HB-ICN, ICO und ICQ der SATA und zahlreiche ihrer Mitarbeitenden. 1980 erwarb sie zusätzlich die HB-ICI aus Beständen der Trans Europa (Spanien). c/n: 250 | |
Lufthansa ist nicht gerade für den Mut zur Farbe berühmt, um es vorsichtig zu formulieren. Im Sommer 1988 wagte sie dennoch einmal einen mutigen Versuch und versah die Boeing 737-230 Adv. D-ABFW versuchsweise mit einem neuen, mutigen Anstrich in lebhaftem Gelb. Das intern bald mit einem Augenzwinkern als «Spiegelei» bezeichnete Flugzeug vermochte aber die Vorstandsetage nicht zu überzeugen. Um das Image als seriöse Airline für den Geschäftsmann (sic!) fürchtend, entschied sich Lufthansa noch im selben Jahr für die Einführung der eher farblosen weiss/grauen Rumpfbemalung mit dem klassischen Heck in blau. | |
Mit insgesamt 21 verschiedenen Einheiten in ihrem Bestand gehörte Dan-Air London zu den wichtigsten Nutzern der Hawker-Siddeley H.S.748 respektive BAe 748. Die 1961 gebaute G-ARAY kam nach mehreren Besitzerwechseln über Aeropostal Venezuela, Varig Brasil, LIAT, Philippine Airlines und Maersk Air 1969 zu Dan-Air. Dort wurde sie auf Inlandflügen sowie Flügen auf die Kanalinseln genutzt, kam aber auch auf der Linienverbindung von London Gatwick nach Bern Belp zum Einsatz, die je nach Saison bis zu dreimal täglich angeboten wurde. | |
Als der Airbus A320-111 F-GGEA der Air Inter im Sommer 1988 in den Linienbetrieb geht, zweifeln manche Analysten noch am Erfolg des Airbus-Kurzstreckenmusters. Wer damals bereits die Fachliteratur verfolgte, erinnert sich vielleicht an Stimmen, die Airbus bessere Chancen bei einem Verbleib im Markt für Grossraum- und Langstreckenflugzeuge ausrechneten als mit dem Wagnis, den etablierten Konkurrenten Boeing und McDonnell Douglas mit einem hochriskanten Projekt wie dem A320 Konkurrenz zu machen. Nun ja, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt: Zwar wurden nur gerade 31 Einheiten des Urmodells Airbus A320-100 gebaut - leicht erkennbar an den fehlenden «Wing Fences» an den Tragflächenspitzen, darunter die Baunummer 010 F-GGEA. Das verbesserte Muster A320-200 schaffte anschliessend aber einen spektakulären Durchbruch auf dem Weltmarkt und machte aus dem europäischen Flugzeugbauer Airbus einen globalen Hersteller mit Werken in Europa, den USA und Asien sowie Zulieferern aus aller Welt. | |
ZAS Zarkani Air Services ging 1982 als reine Frachtfluggesellschaft an den Start. Ab 1985 stieg sie unter der Marke ZAS Airline of Egypt auch in das Passagiergeschäft ein, wofür sie zunächst ihre Boeing 707-Frachter bedarfsweise in Passagierkonfiguration umrüstete, bevor sie sich MD-83 und Airbus A300 beschaffte. Angeboten wurden auch Sublease-Dienste. Hier etwa führt die Boeing 707-328C SU-DAB den Nachmittagsflug AE898 der britischen Air Europe aus London Gatwick durch. | |
In den Jahren 1987/88 mietete Loganair kurzzeitig zwei Fokker 27 Friendship von der in Stansted beheimateten Air UK an, darunter die G-BAKL. | |
Die DHC-6-310 G-BIEM zeigt sich in den ursprünglichen Farben der Loganair, wie sie 1981 ausgeliefert wurde. | |
Nicht weniger als 18 verschiedene Short 360-100 wie die G-BLGB dienten ab Mitte der 1980er und bis weit in die 1990er Jahre zeitweise bei Loganair, was die schottische Airline zu einem der grössten Nutzer des liebevoll auch «Shoebox» (Schuhschachtel) genannten Commuterflugzeugs mit seiner rechteckigen und somit auch besonders geräumigen Kabine machte. |
