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Bereits im Frühjahr 1968 konnte Hawaiian Air zusätzlich zu den kurzen DC-9-10 die ersten Exemplare der weitverbreiteten Version DC-9-31 in Dienst stellen, darunter auch die werksneu gelieferte N905H.

Atlantis flog zwischen 1968 und 1972 mit fünf DC-8 und drei DC-9-32 wie der D-ADIT ab Süddeutschland zu Urlaubszielen.

D-ADIT

c/n: 47450

s/n: 535

Sammlung Andy Herzog Sommer 1970 PMI

Bereits 1924 gegründet als LIAT Leeward Island Air Transport gehört das Unternehmen heute den beiden Regierungen von Antigua (30%) und Barbuda (70%) und bedient diverse Inseln in der Karibik. In den frühen 1970er Jahren kamen auch Hawker Siddeley 748 zum Einsatz wie die VP-LIK am Flughafen San Juan in Puerto Rico.

Die «Astrojet»-Bemalung wurde von American Airlines mit dem Markteintritt ihrer Boeing 707 eingeführt und fand somit bereits ab 1958 Verwendung. Während die ersten Jets noch mit Turbofan-Triebwerken der Bauart Pratt & Whitney JT3A als Boeing 707-123 in den Dienst gingen, erhielten sie bereits ab 1961 Mantelstromtriebwerke der verbesserten Bauart JT3D-1. Die Boeing 707-123B N7577A wurde bereits mit Triewerken der verbesserten Bauart ausgeliefert und im September 1967 in Betrieb genommen. Nach ihrer Ausmusterung im September 1981 wurde sie in Tucson auf der Davis Monthan AFB als Ersatzteilspenderin für die KC-135 Stratotanker der US Luftwaffe ausgeschlachtet.

N7577A

c/n: 19327

s/n: 562

Karl Freund Oktober 1969 ORD

CSA betrieb zwischen 1964 und 1972 insgesamt drei Tupolev Tu-124V, die OK-UEC wurde als dritte Maschine im Juli 1965 direkt ab Werk übernommen. Nach ihrer Zeit bei CSA stand sie ab 1973 für weitere sechs Jahre von Aeroflot als CCCP-45098 im Einsatz, bevor sie 1979 verschrottet wurde.

OK-UEC

c/n: 5351607

s/n: 1607

Karl Freund September 1969 ZRH

Beinahe scheint es, als würde die Boeing 707-330B D-ABUG extra für den Fotografen im äussersten Winkel des Rollwegs Alpha posieren, um eine optimale Ausleuchtung durch die Nachmittagssonne zu gewährleisten. Nach einem Terroranschlag auf eine El Al Boeing wurde die als Standort für das Bild genutzte, unmittelbar am Rollfeldrand gelegene Wiese gesperrt und später überbaut.

D-ABUG

c/n: 18929

s/n: 461

Karl Freund Juli 1969 ZRH

Die DC-9-15 D-AMOR mit dem zu den späten 1960er-Jahren passenden Namen «Lovebird» kann ihre Vergangenheit als Swissair-Flugzeug kaum verbergen: Von Sommer 1967 bis Herbst 1968 flog sie als HB-IFE «Ticino», bevor sie im Austausch für grössere DC-9-32 an den Hersteller retourniert wurde. Im Sommer 1969 vermietete dieser sie an Germanair in Frankfurt, die auf die Auslieferung ihrer vier bestellten BAC 1-11 wartete, die ebenso «liebevolle» Registrationen erhielten - neben einer neuerlichen D-AMOR wurden sie als D-AMAT (lateinisch für er/sie liebt), D-AMUR (franz. «l'amour») und D-AMIE (franz. Freundin) eingetragen. Als N9348 flog diese DC-9 bis Januar 2005 für Northwest Airlines, wo sie als letzte DC-9-10 in der Flotte ausgemustert wurde.

D-AMOR

c/n: 45787

s/n: 127

Sammlung Andy Herzog Juli 1969 FRA

Als Inlandairline gegründet, wurde Kar-Air ab 1963 zur Chartertochter der Finnair. Neben Passagierflügen führte sie insbesondere mit ihren drei Douglas DC-6B, hier die OH-KDC, auch Frachtflüge durch.

OH-KDC

c/n: 44169

s/n: 437

Jörg Vögtlin 29.6.1969 BSL

Anlässlich eines Sabena-Frachtkurs von Genf via Basel-Mulhouse nach Brüssel zeigt sich die SATA Convair 640 HB-IMM in ihren ursprünglichen Aufschriften am Flughafen Basel-Mulhouse.

Nachdem die Swissair DC-9-15 HB-IFA in den Plandienst getreten ist, hat sie auch das Wappen des Kantons Graubünden erhalten. Wenige Wochen vor ihrer Rückgabe an den Hersteller rollt sie zum Start auf Piste 28, an deren Line-Up-Position einst ein beliebter Fotostandort existierte. Man beachte zudem die ungewöhnlich gestaltete Heckbemalung, die kurioserweise dem späteren Swissair Rhombus-Logo der 1990er Jahre vorzugreifen scheint.

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