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In gelb-weisser Lackierung und noch ohne Winglets präsentiert sich die Boeing 757-330 D-ABOE von Condor in der Herbstsonne in Düsseldorf. Im Heck prangt das Logo von Thomas Cook, das auch ein Bestandteil der späteren blau-weissen Bemalung bleiben sollte. Heute (November 2025) ist diese Boeing 757 nach wie vor im Einsatz, als UR-SLE bei SkyLine Express.

D-ABOE

c/n: 29012

s/n: 839

Joel Vogt 29.10.2005 DUS

Bevor sie zu UPS kam, wurde die MD-11 mit Baunummer 48417/467 als eine von vier baugleichen Einheiten durch Thai Airways International auf Passagierflügen nach Europa und innerhalb Südostasiens eingesetzt. In ihrer letzten Flugplanperiode vor der Ausserdienststellung zum Sommerflugplan 2006 macht sie sich in Zürich am Pistenende 16 startklar zum Rückflug nach Bangkok.

HS-TME

(N259UP)

c/n: 48417

s/n: 467

Lukas Lusser 5.10.2005 ZRH

Als die Boeing 737-73V G-EZJD im April 2005 in Basel auf dem Taxiway Bravo rollte, war easyJet in London-Gatwick noch längst nicht so gross wie heute. Dennoch schien man schon damals grosse Pläne für Gatwick zu schmieden.

G-EZJD

c/n: 30242

s/n: 890

Joel Vogt 28.4.2005 BSL

Im April 2005 war der Embraer 145LU HB-JAO der Swiss noch in den Farben der Crossair unterwegs, hier bei einer Landung am EuroAirport Basel-Mulhouse. Ende 2006 ging die Maschine an Aeroliteral und später an Aeroméxico Connect über, bevor sie 2024 als D2-AJB bei AirJet Angola unterkam. Am 17. November 2025 erlitt sie bei einer Bruchlandung in Kolwezi in der Demokratischen Republik Kongo Totalschaden. Immerhin überlebten die 20 Insassen den Unfall.

Die HS.780 Andover C.1 NZ7621 ist heute im Museum der Luftwaffe Neuseelands auf der ehemaligen Trainingsbasis Christchurch Wigram ausgestellt.

Als der Airbus A340-313 HB-JMH der Swiss an einem kalten Winternachmittag von der Zürcher Piste 16 abhebt, ist er noch kein Jahr alt. Am 28 April 2004 wurde er noch in der ursprünglichen, vom Designer Tyler Brulé gestalteten Bemalung mit kleinen Titeln und viersprachigen «Schweiz»-Aufschriften auf Rumpf und Triebwerken in Dienst gestellt.

Beim Begriff Japan dürften nicht wenige Menschen an zwei Dinge denken, die diese Aufnahme prägen: Den in der japanischen Kultur heiligen Berg Fuji-san und die nicht nur bei Kindern seit 30 Jahren weltweit in der Pop-Kultur allgegenwärtigen Pokémon-Figuren. Im Mai 2004 erhielt der Inland-Jumbo JA8957 die bisher wohl bekannteste der Pokémon-Sonderbemalungen in der dominierenden gelben Farbe des Hauptcharakters Pikachu, der im Profil vom Heck grüsst. Due übrigen Figuren auf der Steuerbordseite der Boeing 747-481D waren Mew, die Pichu Brüder, Treecko, Mudkip, Meowth, Lugia und Entei. 

JA8957

c/n: 25642

s/n: 927

Lukas Lusser 27.11.2004 HND

Während die allerersten Pokémon-Flugzeuge einzelne der Figuren über der regulären blau/weissen ANA-Bemalung aufgeklebt erhielten, war die Boeing 747-481D JA8964 am 20. Juni 1999 als erste mit einer Vollbemalung mit Pikachu und seinen Mitstreitern vorgestellt. Das Design wurde in einem Wettbewerb ermittelt und blieb bis Februar 2006 auf dem Jet. Bei der JA8964 handelt es sich um eine für den reinen Inlandverkehr eingerichtete Boeing 747-400D, was sich auch daran zeigt, dass sie über keine der für das Muster typischen Winglets an den Flügelspitzen verfügt, denn diese hätten auf den kurzen Inlandflügen von selten mehr als 60 Minuten Dauer keine messbare Einsparung am Treibstoffverbrauch bewirkt.

JA8964

c/n: 27163

s/n: 996

Lukas Lusser 27.11.2004 HND

Auch Swiss International Air Lines versuchte sich für kurze Zeit als Player im Chartermarkt. Für die eigens gegründete Marke Swiss Sun wurden drei Airbus A320-214 HB-IJU, IJV und IJW nachbestellt und während zwei Jahren zu Ferienzielen betrieben. Mit dem Einstieg der Swiss bei Edelweiss erübrigte sich der eigenständige Betrieb einer Urlaubsmarke.

Die später von Samaritan's Purse als Hilfsflugzeug genutzte DC-8-72CF diente vor ihrem Verkauf in die USA von November 1981 bis November 2004 als Transportflugzeug bei der Armée de l'Air, wo sie die zivile Kennung F-RAFG erhielt, wobei nur die letzten beiden Buchstaben auf den Bugfahrwerksklappen angebracht wurden. Zusätzlich trug sie im Heck das militärischen Serial 46013, zugleich ihre Douglas-Werksnummer. Auf Truppentransporten in französische Überseegebiete kam sie sporadisch auch ab dem EuroAirport zum Einsatz.

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