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Der Flughafen Findel wurde 2004 zum europäischen Drehkreuz der russischen Air Bridge Cargo. Geflogen wurde vorerst mit dem Boeing 747-243F-Frachter VP-BIA mehrmals pro Woche von Luxemburg via Moskau nach Shanghai. Das Bild zeigt den Eröffnungsflug am 25.April 2004.

VP-BIA

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s/n: 545

Serge Braun 24.4.2004 LUX

Im klassischen Chartergeschäft waren die Wochenenden der Wintermonate als Spitzentage der Skiurlauber-Flüge reserviert. Insbesondere britische, skandinavische und niederländische Anbieter flogen in dichter Kadenz Genf, Innsbruck, Lyon, Salzburg und Turin an. In der Air 2000 Boeing 757-2Y0 G-OOOX strecken heimkehrende Briten wohl bereits ihre müden, schweren Glieder aus, während das Flugzeug bei tiefen Minusgraden für den Rückflug enteist wird.

G-OOOX

c/n: 26158

s/n: 526

Lukas Lusser 10.1.2004 INN

Die unter dem British Airways-Franchise fliegende Sun-Air of Scandinavia erwarb 1997/98 insgesamt drei BAe ATP, die alle eine der attraktiven «World Tails»-Bemalungen erhielten. Während die OY-SVI das «Benihone Tartan»-Design trug, erhielten ihre Schwestern OY-SVT das «Colum»-Heck und OY-SVU die «Wings»-Bemalung.

Durch die vielen kurzen Flugzyklen - inklusive dem damit verbundenen Handling am Boden - sind insbesondere die Fahrwerke der Hawaiian Airlines Boeing 717 einer starken Beanspruchung ausgesetzt. Typischerweise sind die Flüge zwischen den Inseln des Archipels, die die Boeing 717-22A N478HA und ihre heute noch 18 Schwestern durchführen, nur zwischen 20 und 30 Minuten lang.

N478HA

c/n: 55123

s/n: 5064

Lukas Lusser 7.12.2003 OGG

Als Ersatz für die alternden und immer weniger wirtschaftlichen DC-10 beschaffte sich Hawaiian schliesslich insgesamt 18 Stück der dank ETOPS-Zulassung problemlos zwischen der US-Westküste und Hawaii nutzbare zweistrahlige Boeing 767-300ER als Langstreckenflugzeug. Die Boeing 767-33A/ER N582HA «Ake'Aké» (Maori umgangssprachlich für «hawaiianisch, aus Hawaii stammend») war eine über das Leasing-Unternehmen Ansett Worldwide Aviation Services werksneu für Hawaiian angeschaffte Einheit, die ab 3. Dezember 2001 im Einsatz stand.

N582HA

c/n: 28139

s/n: 857

Lukas Lusser 5.12.2003 OGG

Im dichten Kurzstreckenverkehr zwischen den Inseln des Archipels setzt Hawaiian Airlines eine Flotte aus Boeing 717-22A ein, darunter auch die N480HA. Die meist nur zwischen 30 und 45 Minuten kurzen Flüge führen dazu, dass die «Inselhüpfer» der Airline nicht sehr viele Flugstunden, dafür aber umso mehr Flugzyklen ansammeln und die Wartung dementsprechend intensiv und teuer ist.

N480HA

c/n: 55125

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Lukas Lusser 3.12.2003 HNL

Air Plus Comet wurde 1997 als Langstrecken-Charterairline gegründet, führte aber auch Wetlease-Einsätze für mehrere südamerikanische Airlines durch. Auf einem in eigener Regie durchgeführten Fussballcharter landet ihre Boeing 747-212B EC-IPN am EuroAirport, trägt dabei aber unverkennbar das Logo der Aerolineas Argentinas im Heck, für die sie ab Mai 1998 im Einsatz stand.

EC-IPN

c/n: 21938

s/n: 436

Lukas Lusser 12.10.2003 BSL

Ihre Karriere begann die spätere 9H-ZAZ bei British Airways, wo sie den Dienst 1991 als G-DOCD antrat. Mitte der 1990er Jahre erhielt die Boeing 737-436 im Rahmen der kurzlebigen «Utopia»-Bemalung das Heckdesign «Animals and Trees», das vom Ncoakhoe Stamm aus der Kalahari Wüste, Botswana, entworfen wurde. 

G-DOCD

(9H-ZAZ, OK-WGX)

c/n: 25349

s/n: 2156

Lukas Lusser 8.9.2003 GLA

European Aviation wurde 1989 mit ehemaligen RAF BAC 1-11 gegründet, um ad-hoc Flüge für Dritte durchzuführen. Während dies ein wichtiges Geschäftsfeld blieb, stieg sie unter der Marke European Aircharter selbst in den Ferien-Chartermarkt ein. Ab 2001 bot sie mit aus British Airways-Beständen erworbenen Jumbo Jets wie der Boeing 747-236B G-BDXJ sogar Urlaubsflüge über den Nordatlantik an, wo etwa Chicago, New York und Orlando bedient wurden. 2008 ging die gesamte Gruppe in Konkurs, lediglich das Geschäft mit Pilotenausbildungen konnte herausgelöst und selbständig weitergeführt werden.

Das damals drittgrösste Reisebüro des Vereinigten Königreichs, die Owners Abroad Group, gründete 1987 mit Air 2000 ihre eigene Charterairline. Dabei wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, modernstes Fluggerät einzusetzen, das sich Air 2000 von Leasing-Partnern beschaffte. Die Boeing 757-2Y0 G-CPEP stiess jedoch erst spät zur Flotte. Sie stammte aus Beständen der British Airways und wurde nach 12 Jahren Liniendienst via Babcock and Brown Leasing an Air 2000 vermietet.

G-CPED

c/n: 25268

s/n: 400

Lukas Lusser 7.9.2003 MAN
Bild 1920 - 1929 (von 2420)