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Flyjet nahm im Frühjahr 2003 den Betrieb mit je einer Boeing 757 ab London Gatwick und Manchester auf, die zu den klassischen Ferienzielen im Mittelmeerraum flogen. Die Boeing 757-28A G-FJEA stammte vom Leasinggeber Ansett Worldwide Aviation Services (AWAS) und hatte bereits bei Inter European Airways, Air Holland, Airtours International und MyTravel Erfahrung im Urlaubsgeschäft gemacht. 2006 versuchte ein neuer Besitzer, die kränkelnde Flyjet unter der Marke Silverjet zu einer reinen Business-Class Airline mit Linienflügen über den Nordatlantik umzubauen, was innerhalb eines Jahres zum endgültigen Aus führte.

G-FJEA

c/n: 24636

s/n: 259

Lukas Lusser 7.9.2003 MAN

AtlasJet International wurde 2001 als Flugpartner der Öger Tours gegründet. Dies zeigte sich auch in den Kennzeichen ihrer ursprünglichen Boeing 757-Flotte, darunter die Boeing 757-225 TC-OGB. Ab 2006 führte sie unter dem verkürzten Namen AtlasJet erste Linienflüge im Inland durch, 2015 erfolgte ein Rebranding zum reinen Low-Cost-Carrier AtlasGlobal. 2020 stellte sie aufgrund Überschuldung den Betrieb ein.

TC-OGB

c/n: 22689

s/n: 117

Lukas Lusser 24.6.2003 FRA

Aus Condor-Beständen gemietet und mit zusätzlichen Werbeaufschriften für eine Versicherung versehen startet die Dutchbird Boeing 757-230 PH-DBH auf einem samstäglichen Skicharter-Kurs ab Innsbruck zurück in die flache Heimat.

PH-DBH

c/n: 24748

s/n: 285

Lukas Lusser 11.1.2003 INN

Die Boeing 717-23S VH-VQE wurde von Impulse Airlines betrieben. Nachdem sie zunächst in eigenständigen Impulse-Farben flog, erhielt sie 2001 das Qantas Link-Design. 2005 wurde sie umregistriet auf VH-NXE, und im Sommer 2024 wurde sie stillgelegt und nach Victorville in Kalifornien überflogen.

VH-VQE

c/n: 55063

s/n: 5034

Lukas Lusser 2.5.2002 SYD

Die Heliopolis-Nachfolgerin Flash Airlines setzte auf zwei Boeing 737-300, darunter die Boeing 737-3Q8 SU-ZCF. Nachdem sie am 3. Januar 2004 unmittelbar nach dem Start zu einem Charterflug nach Paris-Charles de Gaulle vor Sharm el-Sheik ins Rote Meer stürzte, wobei alle 148 Insassen ihr Leben verloren, musste Flash Airlines den Betrieb einstellen.

SU-ZCF

c/n: 26283

s/n: 2383

Lukas Lusser 6.4.2002 ZRH

Bereits in den «World of TUI»-Farben, aber noch unter der angestammten Marke Hapag-Lloyd kehrt die Boeing 737-8K5 D-AHFD an ihre Saisonbasis auf dem EuroAirport zurück.

D-AHFD

c/n: 27978

s/n: 40

Lukas Lusser 10.3.2002 BSL

Ryanair hat Salzburg gerade mal vier Monate zuvor in ihr wachsendes Streckennetz aufgenommen, als die noch in der ursprünglichen Bemalungsvariante fliegende Boeing 737-8AS EI-CSF ihre Parkposition zum Rückflug nach London Stansted verlässt. Noch trägt der im Mai 2000 gebaute Jet keine Winglets.

EI-CSF

(SP-ENO)

c/n: 29921

s/n: 560

Lukas Lusser 19.8.2001 SZG

Nach dem Verkauf der Sabre Airlines an Libra Holidays wurde die Fluglinie unter dem Namen Excel Airways neu aufgestellt. Das bestehende Europa-Geschäft wurde weiterhin mit Boeing 737-8Q8 wie der G-XLAB bedient, zusätzlich flottete Excel aber durch Air Atlanta Iceland betriebene Boeing 757 und Boeing 767-200 ein, um damit auch weiter entfernte Destinationen anzusteuern.

G-XLAB

c/n: 28218

s/n: 160

Lukas Lusser 18.8.2001 SZG

Air Anatolia war eine von zahlreichen Charterairlines, die in den 1980er und 1990er-Jahren nur kurzzeitig in der Türkei aktiv waren. Sie ging 1998 als Nachfolgerin der GTI Airlines an den Start, übernahm 2001 zusätzlich das Geschäft der EuroSun Airlines und stellte den Betrieb 2002 wieder ein. Zur Flotte gehörte auch die von der EuroSun geerbte Boeing 737-3K2 TC-ESB.

TC-ESB

(PH-HVG)

c/n: 23412

s/n: 1198

Lukas Lusser 22.7.2001 BSL

Nicht besonders langlebig war die französische Charterairline Aeris, die zunächst mit fünf Boeing 737 wie der Boeing 737-36E F-GNFD an den Start ging, um Low-Cost-Linienflüge ab französischen Regionalairports anzubieten. Schnell verschob sie aber ihre Hauptaktivität auf Urlaubsflüge und fügte mit zwei Boeing 767-300 auch Übersee-Ziele hinzu. Dennoch ging das Unternehmen nach vier Jahren mitten in der Sommersaison 2003 in Konkurs.

F-GNFD

(EC-GBU)

c/n: 26317

s/n: 2719

Lukas Lusser 9.7.2001 CFU
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