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Zwischen 1976 und 1980 bewarb sich Hawaiian Air mehrmals um die Logistik-Aufträge der US-Streitkräfte und baute hierfür in Macon, Georgia, eine Frachttochter auf, die insgesamt acht verschiedene Lockheed L-188 Electra im Rahmen der Inland-Frachtflüge des «Logair»-Programms einsetzte. 1980 gab Hawaiian den Auftrag inklusive der Flugzeuge an Zantop International ab. Auch die L-188PF N415MA, später auf N341HA umregistriert, ging diesen Weg und flog anschliessend noch bis 1992 bei Zantop.

Die McDonnell Douglas DC-9-32CF N934F flog zwischen 1972 und 1985 bei Hawaiian Air, unterbrochen durch Vermietungen an Itavia (1979) an den Casino-Charter Betreiber Great American Airlines (1981-1984). Gebaut wurde sie ursprünglich für ONA Overseas National Airlines, die häufig Einsätze für das US-Militär flog und deshalb ein zum Transport von Fracht umrüstbares Modell mit einem Frachttor auf dem Hauptdeck wünschte.

Wohl in seiner Form her eines der schönsten- und elegantesten Flugzeuge von Douglas das das Unternehmen je gebaut hat: die Douglas DC-8-63CF. Im Bild die HB-IDM «Ville de Carouge» kurz vor ihrem Abflug nach Lima, Peru

Am 1.1.1977 fusionierten die beiden Charteranbieter Bavaria Fluggesellschaft und Germanair, ehemals Südflug, zur Bavaria Germanair. Der Airbus A300B4-103 D-AMAX führt hier in der Grundbemalung der Germanair, wo er den Namen «Maximilian» trug, einen Charterflug in den Mittelmeerraum durch, höchstwahrscheinlich nach Malta. Nach nur zwei Jahren wurde Bavaria Germanair ihrerseits von Hapag-Lloyd aufgekauft, wo die D-AMAX bis Ende 1986 weiterflog.

Die Boeing 737-130 D-ABER war in den 1970er Jahren ein regelmässiger Gast am Zürcher Flughafen. Lufthansa setzte die als «City Jet» bezeichneten Boeing 737-130 mit ihren 90 Sitzen (8FY82) auf Flügen innerhalb Europas ein, für die ihre für 114 Passagiere (F8Y106) konfigurierten Boeing 727 zu gross waren.

D-ABER

c/n: 19028

s/n: 98

Karl Freund 14.8.1976 ZRH

Am 31. Juli 1976 wird die HB-IDS «Ville de Lausanne» auf einen Frachtflug für Peugeot, Frankreich nach Kano und Lagos, Nigeria vorbereitet, um neue Mitarbeiter und Autoersatzteile in den westafrikanischen Ländern zu transportieren.

Aus New York-JFK kommend befindet sich die DC-8-53 HB-IDB im Endanflug auf den Flughafen Zürich-Kloten.

Auch die Boeing 727-30C D-ABIO gehört zu den Einheiten mit Frachttor. Auch wenn Lufthansa wenig Gebrauch von seinen Möglichkeiten machte, erwies es sich beim Verkauf der Flugzeuge als wertvolles Extra, da die «kleinen» Boeing 727 auf dem Markt für Frachter gesucht waren. So stand sie ab 1979 bei Evergreen International als N703EV im Dienst, von der sie zeitweise auch an VASP in Brasilien und Air Tungaru im Südpazifik weitervermietet wurde.

D-ABIO

c/n: 19311

s/n: 399

Karl Freund 11.4.1976 ZRH

Dieses eher seltenes Bild zeigt die ex Swissair DC-8-53 HB-IDB «Basel-Stadt» in einer hybriden Bemalung in Zürich-Kloten kurz vor der Übergabe an die SATA im Januar 1976. Dieser Anstrich mit der SATA-Cheatlines, aber noch mit der SWISSAIR-Aufschrift war nur wenige Stunden so zu bewundern, bevor auch der alte Swissair-Schriftzug in den Werkhallen der Swissair dem neuen SATA-Schriftzug weichen musste.

HB-IDB

c/n: 45417

s/n: 69

Sammlung Andy Herzog 24.2.1976 ZRH

Lufthansa war der Erstkunde der Boeing 737. Sie entschied sich zunächst für die kürzere Version -100, von der nur gerade 30 Stück gebaut wurden, davon 22 Boeing 737-130 für Lufthansa. Die D-ABEP «Wilhelmshaven» flog von Juni 1968 bis Dezember 1981 bei Lufthansa, bevor sie zusammen mit 16 ihrer Schwestern an PeoplExpress in den USA veräussert wurde.

D-ABEP

c/n: 19026

s/n: 35

Karl Freund 28.9.1975 DUS
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