Bild 36 - 45 (von 55)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »

Die SE-CFD war eine von einem Dutzend Curtiss C-46 Commando, die von Transair Sweden ab 1951 für Fracht- und Passagiercharter in den Süden genutzt wurden. Bei ihr handelt es sich um eine C-46A, die Transair direkt aus Beständen der US Navy erwarb.

Die Avia-14 war ein tschechoslowakischer Nachbau der Ilyushin Il-14, bei welchem der Rumpf gegenüber dem sowjetischen Originalmuster um einen Meter verlängert wurde. Die OK-MCP war, wie die meisten Maschinen des Typs bei CSA, eine Avia-14-32A, wobei die "32" für die Anzahl Passagiere stand. Sie wurde Ende Juni 1958 übernommen und stand bis Ende 1974 im Einsatz. Aeroflot betrieb den Prop anschliessend weiter, doch im September 1977 wurde er bei einem Absturz in Vitim/Jakutien zerstört, wobei 39 Menschen ihr Leben verloren.

OK-MCP

c/n: 806109

s/n: 86

Karl Freund Dezember 1966 ZRH

Die Convair 440 Metropolitan D-ACEF führte 1955 den Erstflug der «neuen» Lufthansa durch, der von Hamburg nach Frankfurt führte. Bis zu ihrem Verkauf an General Air im Frühjahr 1969 stand sie auf den Europastrecken im Einsatz, somit natürlich auch auf Flügen in die Schweiz.

Soeben ist die HB-IFA nach ihrem Ablieferungsflug in Zürich angekommen. Ein interessiertes Publikum darf das erste Exemplar einer DC-9 in den Diensten der Swissair aus der Nähe begutachten, und das garstige Wetter scheint dem Andrang keinen Halt geboten zu haben. Während der kommenden rund 30 Jahre wird Swissair diverse Versionen des robusten und zuverlässigen Zweistrahlers nutzen: Zunächst die DC-9-10 (5 Einheiten), dann die DC-9-32 (20 Einheiten, zusammen mit Balair, inklusive einer DC-933F Vollfrachter und einer DC-9-34CF mit verbesserter Leistung bei Flügen in heisser Umgebung oder an hohegelegenen Flugplätzen, von Balair für lange Ferienflüge genutzt). Vier von SAS gemietete DC-9-41 dienen 1974/75 als Überbrückungslösung, 1975 dann nimmt Swissair als Erstkundin 12 DC-9-51 in Betrieb. Ab 1981 folgen sukzessive 26 DC-9-81/82 (später als MD-81/82 vermarktet, technisch korrekte Zulassung aber stets als DC-9-81 resp. -82), deren letzte Einheiten die Flotte erst 1998 verlassen.

In den 60er-Jahren waren auch zwei Bristol Britannia 318, die OK-MBA sowie die abgebildete OK-MBB, Teil der Flotte von CSA. Beide Maschinen stammten aus Beständen der Cubana. Eine dritte Maschine wurde zudem von Cubana eingemietet, aber nie im tschechischen Register eingetragen.

Insgesamt elf Vickers Viscount 814, darunter die D-ANAD, flogen ab 1957 auf den Europastrecken der Lufthansa. 1975 wurde sie als SE-FOX an Skyline Sweden veräussert.

Neben den 24 Boeing 707 für das Langstreckennetz beschaffte sich Lufthansa auch acht Boeing 720-030B, eine für Mittelstrecken entwickelte, leichtere Schwester des Typs. Bei einem Zwischenstopp auf dem Rückflug aus Südamerika hat die D-ABOR in Zürich eine planmässige Zwischenlandung eingelegt.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund Oktober 1965 ZRH

Die Tupolev Tu-104A OK-NDF stand vom Februar 1963 bis im April 1974 bei CSA im Einsatz. Heute steht sie relativ gut erhalten im Zruc Airpark nördlich von Pilsen.

Da die Boeing 720 primär für Transkontinentalflüge in den USA entwickelt worden war, verfügte auch die Lufthansa Boeing 720-030B D-ABOR über weniger Redundanzen als die für lange Überwasserflüge konzipierte Boeing 707: So waren beispielsweise nur zwei der vier Triebwerke mit einem Generator für die Bordstromerzeugung ausgerüstet, während bei der Boeing 707 drei dieser Geräte installiert waren, erkennbar am bis zum Einlass vorgezogenen, gerundeten Gehäuse der Aufhängung der beiden inneren Triebwerke, das Frischluft zur Kühlung des Generators zapfte.

D-ABOR

c/n: 18251

s/n: 273

Karl Freund 5.8.1965 FRA

Eine weitere Bemalungsvariante zeigt sich auf der Boeing 707-330B D-ABOX, die den vereinfachten blauen Kabinenstreifen mit den ursprünglichen, mittig angebrachten Aufschriften und dem Logo der 1950er Jahre kombiniert.

D-ABOX

c/n: 18819

s/n: 398

Karl Freund 5.8.1965 FRA
Bild 36 - 45 (von 55)
« ‹1000 ‹100 ‹10 ›10 ›100 ›1000 »